WochenendEinklang: Linkoban

kristin · 15.06.2012 · Keine Kommentare

Bevor Linkoban den Mut fand, Dänemarks Rapkönigin Lucy Love um fachkundige Unterstützung anzufragen, übte sie das Rappen lange Zeit für sich allein im stillen Kämmerchen. Mit Erfolg – Lucy Love und Produzent Yo Akim waren so begeistert, dass sie Linkobans erste Single „Like This“ auf ihrem Label Superbillion Records veröffentlichten.

Linkobans Auftritt auf dem SPOT Festival im Mai habe ich leider nicht gesehen; Rapmusik zählt auch nicht unbedingt zu den von mir bevorzugten Genres. Meine Begeisterung für „Like This“ hält sich allerdings ausdauernd. Trotzdem wagt sich Linkoban hoffentlich bald mit neuen Songs an die Öffentlichkeit, bevor mir ihr erster und bislang einziger anfängt, auf die Nerven zu gehen.

Mrs. Pepstein hat auf dem SPOT Festival mit Linkoban über „Like This“, die gustatorische und symbolische Bedeutung von Pomelos, die Zusammenarbeit mit Lucy Love und das Männerbusiness Rap gesprochen:

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WochenendEinklang: The Candle Thieves

kristin · 08.06.2012 · Keine Kommentare

Noch näher als in den Songs von The Candle Thieves begegnen sich Hoffnung, Freude und Sorgen wohl nur im wirklichen Leben. Scott McEwan und The Glock aus Peterborough, UK, verarbeiten ihre grauen Gedanken in so niedlich-fluffigen Tönen und Singalong-Refrains, dass das ganze Elend der Welt auf einmal auch noch gute Laune macht. Vor allem dann, wenn sich besonders dunkle Wolken gerade verzogen haben.

Auf geht’s! Kauft Regenbogen, pflückt Blumen, habt Spaß!

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WochenendEinklang: Ólafur Arnalds & Nils Frahm – Stare

kristin · 27.04.2012 · Keine Kommentare

Zum Record Store Day, am 21. April, veröffentlichten Ólafur Arnalds und Nils Frahm ihre erste gemeinsame EP Stare. Nachdem die beiden schon im Juli 2011 im Roten Salon in Berlin auf Ólis Solotour erstmals gemeinsam live improvisierten, trafen sie sich einige Zeit später in Nils‘ Studio in Berlin zum Jammen. In vier Tagen entstand dort das Stück b1 (Cello by Anne Müller). Das Ganze wiederholten sie in Ólafurs Studio in Island, wo sie die Stücke a1 und a2 aufnahmen.

Ich weiß noch immer nicht, was ich von Stare halten soll – die Musik hat eine sehr beruhigende Wirkung auf mich und ist mir übers immer wieder Hören ans Herz gewachsen, ohne dass sie mich so richtig begeistert.

Hört selbst und habt einen entspannten Start ins Wochenende!


via Drowned In Sound

Stare gibt’s ausschließlich auf Vinyl und als digitalen Download im Store von Erased Tapes Records. Nils begründete diese Entscheidung kürzlich in einer Statusmeldung auf seiner Facebookseite, die zu lebhafter Diskussion führte:

hello friends,

people keep asking me if there are some ’stare‘ cds out there. well, we decided against the cd in this case, knowing that most of you (including me) usually just import the cd on a computer and never look at the cd again. cd sales went down 25% the last year and i visited the cd’s grave in budapest. so yes, the cd will die. it is sad really, but just how it is.

i am doing mastering and really care about sound when it comes to music production, so please consider:

playing music out of your computer speakers from sound cloud is not really ideal. there are many things missing due, bad speakers, mp3 compression and all. the musicians worked hard to make a nice mix of their music, just so that people never hear all the details hidden in the music.

30 years ago, our daddys bought expensive stereo systems in order to impress your mamas with their great sounding records. those days are over. a lot of people don’t even have a stereo system anymore. bummer!

my advise:

buy a vinyl player, some old amplifier and some speakers and start collecting vinyl. the best way listening to music since many decades. vinyl records are wonderful and will be your new best friend. they sound, feel and look incredible.

please don’t let sonic joy disappear. spinning a great sounding vinyl at home and really listening to it is the most amazing thing and will make your day(s) on planet earth even more rewarding.

the cd might die, mp3s are very sad little bastards :)
vinyl will always be there.

love to you and your ears,
nils

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WochenendEinklang: Kiasmos

kristin · 24.02.2012 · Keine Kommentare

Side-Projekt von Ólafur Arnalds und Janus Rassmussen (Bloodgroup). Das Debütalbum ist für dieses Jahr angekündigt.


Kiasmos – Thrown by erasedtapes

Links:
Facebook
Erased Tapes Records

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WochenendEinklang: Käptn Peng

kristin · 10.02.2012 · Keine Kommentare

In großer Vorfreude auf Popgymnastik, Party, Peng!

»Sprache ist in dieser Welt die Waffe der Weisen«

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WochenendEinklang: Holy Other

kristin · 03.02.2012 · Keine Kommentare

Über den Produzenten Holy Other spuckt Google so gut wie keine Informationen aus. David. Aus Manchester und/oder Berlin. Vielleicht auch Schweden. Dazu Fotos, die fast ausschließlich eine in ein schwarzes Tuch gehüllte Gestalt zeigen und von Fans produzierte Videos:

Die Zeit weiß: »Die Bühne betritt er verhüllt von einem schwarzen Tuch. „Ich weiß nicht wirklich, wie ich mich nach Außen geben sollte, also bin ich sehr behutsam und verhalten. Ich mag minimalistische Visualisierung. Es ist keine Marketingstrategie oder ähnliches. Ich bin einfach nur schüchtern. Und ich will nicht, dass das Internet voll ist mit meinen Fotos.“ Die Musik solle für ihn sprechen. „Die Ästhetik dabei bleibt schattig und verschwommen, simpel oder leer, das dürfen die Hörer beurteilen“, erklärt David.«

Dann hört mal.

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WochenendEinklang: Emika

kristin · 27.01.2012 · Keine Kommentare

Das Debütalbum von Emika erschien im Oktober 2011 auf Ninja Tune und die »elegante Mischung aus Dubstep, Techno und Pop« (Groove) der klassisch ausgebildeten Pianistin mit tschechischen Wurzeln lief durch Blogs und Netzwerke vollkommen an mir vorbei. Seit gestern dreht sich Double Edge nun aber endlich auch bei mir in einer Endlosschleife. Sobald ich es schaffe, von diesem Song zu lassen (den übrigens auch Thom Yorke liebt), werde ich herausfinden, ob mir das Album hält, was Emika mit Double Edge verspricht.

»You cut me like a double edge sword
now I’m split in the middle
tell me which side do you pick?«

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WochenendEinklang: Skrillex

kristin · 13.01.2012 · Keine Kommentare

»Hyperaktive Bassmodulationen, die meist klingen wie Todesstrahlen aus dem Weltall« meint die intro zur Musik des mindestens ebenso aufgekratzt wirkenden 24jährigen Kaliforniers Sonny Moore. Außerdem, so heißt es im Artikel weiter, kann James Blake der Musik seiner amerikanischen Kollegen gar nichts abgewinnen, weil ihr jegliche Subtilität abgeht und sie emotional wie klanglich eine reine Macho-Attitüde bedient, was vor allem dem weiblichen Publikum nicht gefällt. Soso.

Ich überlege gerade, ob ich mir davon ein eigenes Bild machen möchte.

Massenkompatibilität hin oder her – nach dem mehrmaligen Konsum dieses Videos, gruselt es mich etwas rauszu habe ich keine Lust mehr, den Abend alleine zu Hause zu verbringen.

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WochenendEinklang: Darkside

kristin · 06.01.2012 · Keine Kommentare

Gemeinsam mit dem Gitarristen Dave Harrington veröffentlichte Nicolas Jaar auf seinem Label Clown & Sunset im Dezember 2011 unter dem Namen Darkside eine gleichnamige EP mit ganz wunderbar entspannter Musik. Perfekter Soundtrack zum Autofahren oder Einchillen eines Wochenendes auf der Darkside des Jahres.
(Foto: Darkside)
 
 

DARKSIDE – DARKSIDE EP by Clown & Sunset

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WochenendEinklang: Music from the East

kristin · 23.12.2011 · 1 Kommentar

Sebastian hatte ja im September erst ein paar Fragen zum Thema türkische Musik aufgeworfen und in Vorbereitung auf eine Woche Istanbul, war es für mich nun auch endlich mal an der Zeit, meine Crossing the Bridge-Filmlücke zu schließen.

Nun muss ich aber leider zugeben, dass mir die türkische Musikszene anhand des Films gar nicht so bunt und innovativ erscheint, wie sie angepriesen wird. Je länger der Film lief, desto mehr haben mich die, in der türkischen Musik anscheinend allgegenwärtigen, orientalischen „Leier“-Klänge genervt. Zu fremdartig? Zu ungewohnt? Oder ich nicht genug open-minded? Egal, ich kann dem einfach nicht viel abgewinnen, auch nicht mit Hip-Hop drumherum. Klingt für mich immer ein bisschen nach Mittagspause im Dönerladen.

Woraufhin sich mir die Frage stellt: Haben die denn da wirklich gar keine Musik, die richtig cool ist?
Fast hätte ich meine Suche mit einem völlig ungläubigen »Nein, leider nicht« aufgegeben. Ich kann, was die Musik-Recherche angeht, auch Sebastians Aussage »Die Türken sind heiß aufs Netz!« nicht wirklich nachvollziehen. Ich habe kaum was gefunden, die Infos sind selten aktuell und oft ausschließlich auf Türkisch. Aber, siehe und höre da:

Post aus Istanbul, über die ich auf die Schnelle leider nichts weiter rausfinden konnte, da ich so schlecht Türkisch verstehe.
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