Wie viel Geld bringt der umstrittene Tarif VR-Ö der GEMA ein?

sebastian · 28.02.2013 · Keine Kommentare

DJs brennen für Musik. Pausenlos. Das Leben ist eine einzige Playlist und jeder Titel braucht seine Sicherheitskopie und nicht jeder Titel passt in jede Playlist. Wir kaufen Sampler-CDs oder Alben und brennen einzelne Stücke davon auf das Disko-Repertoire oder die externe Festplatte. Wir bekommen Promo-CDs und ziehen eine Kopie auf den Rechner. In den seltensten Fällen spielen wir im Club Original CDs oder „Original“-MP3s.

Darum müssen Clubs auch einen Aufschlag auf die Gema-Gebühr zahlen, wenn DJs mit gebranntem Material oder MP3s auflegen. Schließlich besteht immer das „Risiko“, dass wir die Original-Tonträger (oder MP3s = Lizenzen) gar nicht selbst erworben haben. Noch ist das! Künftig soll sich das ändern. Nicht mehr die (eh gerade schon blutenden) Clubs sollen den vermeintlichen Kopie-Verlust-Ausgleich bezahlen sondern die DJs selbst. Ein wahnwitzige Idee, die wirklich nur Fragen und Kopfschütteln aufwirft und am Ende wirklich niemandem etwas bringt?

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