WochenendEinklang: The Candle Thieves

kristin · 08.06.2012 · Keine Kommentare

Noch näher als in den Songs von The Candle Thieves begegnen sich Hoffnung, Freude und Sorgen wohl nur im wirklichen Leben. Scott McEwan und The Glock aus Peterborough, UK, verarbeiten ihre grauen Gedanken in so niedlich-fluffigen Tönen und Singalong-Refrains, dass das ganze Elend der Welt auf einmal auch noch gute Laune macht. Vor allem dann, wenn sich besonders dunkle Wolken gerade verzogen haben.

Auf geht’s! Kauft Regenbogen, pflückt Blumen, habt Spaß!

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Don’t dream if you can’t make it real

kristin · 08.11.2011 · Keine Kommentare
10. November 2011
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden
AK: 5€

»Mein Name ist Pål Moddi Knutsen, und ich bin dreiundzwanzig Jahre alt, während ich dies schreibe. Ich komme von einer Insel namens Senja im hohen Norden Norwegens. Ich habe das Akkordeon meiner Mutter geborgt, eine russische Mandoline aus einem Schaukasten gestohlen und besitze eine abgenutzte meerblaue Gitarre mit zwei kaputten Bundstäbchen. Damit mache ich Musik, die in meinem Kopf immer größer klingt als das, was am Ende tatsächlich auf Band zu hören ist.«

Für den Schnäppchenpreis von fünf Euro spielt euch der junge Mann mit der wirren Frisur am Donnerstag im Beatpol seine traurigschönen Songs zwischen Singer-/Songwriter, Folk und Pop, und er bedankt sich, ganz charmant, auch schon mal im Voraus für euer zahlreiches Erscheinen und:

»Wer auch immer Du sein magst, und welchen Grund Du auch haben magst, mir zuzuhören: Danke, dass Du mir ein wenig Deiner Zeit borgst!«

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Tip Tapping

kristin · 01.11.2011 · Keine Kommentare

Videopremiere für Tip Tapping von Dillon, deren lang erwartetes Debutalbum This Silence Kills am 11. November auf BPitch Control erscheint.

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A Creative Superstar called Uwe Schmidt also known as a Trademark named Atom

sebastian · 31.10.2011 · Keine Kommentare
1. November 2011
21:00 Uhr
scheune, Dresden

Da hat die scheune aber einen großen Coup gelandet! Uwe Schmidt, digitaler und analoger Weltbürger, elektronischer Weltmusiker und weltbekannt für seinen crossmedialen Ansatz elektronischer Musik, gibt morgen als Atom™ einen seiner extrem raren Gigs im Lande! Atom™ gehört neben Atom Heart, LB und Señor Coconut zu den bekanntesten der ca. 60 verschiedenen Pseudonyme, unter den Schmidt bereits veröffentlicht hat. Außer der Dresdner Show spielt er in absehbarer Zeit – soweit mit bekannt ist – nur am 04.11. im Rahmen der Raster-Noton-Labelnight im Berghain!

Schmidt ist Vollblutmusiker, Vordenker und Vagabund zwischen Musikstilen, Kulturen und Künsten. Immer geht es ihm dabei „hauptsächlich um Codes und Diskurse: „Latino“ oder „Kraftwerk“, „Jesus“ oder „Porno“ – Logos, Styles und damit verbundene Wahrnehmungen sind die Bauklötze des Ganzen. Codes lernen, benutzen, sich gegenüberstellen, hinterfragen, oder noch genereller: Fragen. Ich beantworte ungern Fragen mittels Musik, sondern bevorzuge ein Setup/Netz aus Codes anzufertigen, welches, und das wäre dann der kommunikative Aspekt des Ganzen, beim „Konsumenten“ erstmal Fragen aufwerfen soll.„, wie er im Interview mit Heise (sic!) beschreibt.

Er war Mitbegründer von MACOS (Musicians Against Copyrighting Of Samples), einem Künstlerverbund, der jegliches Urheberrecht von Samples ablehnt. Inzwischen distanzierte er sich von MACOS und ist auch nicht mehr Mitglied.

Ein intelligenter, humorvoller Nerd, der in einer besseren Welt längst Regierungsberater wäre!

Die exklusive Clubshow von Atom™ wird durch ein Dj-Set des Mitbegründers und Labelchefs von raster-noton – Olaf Bender aka Byetone – abgerundet.

AK: 12 € // VVK: 8 € (nur noch heute!!!)

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Iceland Airwaves ’11: Active Child

kristin · 14.10.2011 · Keine Kommentare

„I fall in love way too fast.“

Active Child sind aus Los Angeles, überlegen aber gerade, nach Reykjavík umzusiedeln. Hier haben sie mich mit ihrem Auftritt beim Iceland Airwaves gestern mehr als überzeugt. Entspannte Beats grooven Pat Grossis chorartige Stimme durch Synthie- und Harfenkänge von einer Gänsehaut in die nächste.

Kann man Gospel-Electro nennen, das wird dem überwältigenden Live-Erlebnis aber irgendwie nicht ganz gerecht. Vielleicht eher: Erinnert manchmal ein bisschen an James Blake, ist aber vielfältiger, gefälliger, nicht so anstrengend.

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Parantatatam – etwas möchte von innen nach außen

kristin · 12.06.2011 · Keine Kommentare

Aus aktuellem Anlass müssen Käptn Peng und die Tentakel von Delphi dringend geteilt, verbreitet und weiterempfohlen werden. Die Jungs haben am Freitag das Uboot so dermaßen gerockt, dass ihre Songs nicht nur hängen geblieben sind, sondern sich direkt in Hirn und Herz gebrannt haben.

Kostprobe?

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Nutzer, die diesen Artikel gelesen haben, hören auch..

andrea · 03.05.2011 · Keine Kommentare

Dort habe ich es bereits angekündigt, hier folgt nun schöne Musik von Bands, die ich in die gleiche Schublade mit Arms and Sleepers stecke (die Schublade ist recht geräumig). Wer am 6.5. nicht aufs Konzert gehen kann und alle Veröffentlichungen von Arms and Sleepers bereits auswendig kennt, hört bitte auch bei diesen fabelhaften Kapellen rein und verliebt sich mal wieder:

The American Dollar:


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the atmosphere that I built for you

andrea · 02.05.2011 · Keine Kommentare
6. Mai 2011
21:00 Uhr
scheune, Dresden

Arms and Sleepers sind wieder in der Stadt. Wer sie im Januar 2010 in der Scheune erlebt hat, wird sich wahrscheinlich noch gut an die sehr spezielle Stimmung erinnern können, die sich bei mir wie folgt anfühlte: eingehüllt in einen Soundcocon, die traumverlorenen Animationen auf der Leinwand betrachtend und doch einen ganz eigenen Film fahrend, mit geschlossenen Augen zur atmosphärischen Basslast wippend lächeln. Es war eine Panormafahrt mit unbestimmtem Ziel, der Ausblick auf Post-Rock, Electronica, Downbeat, Experimental und Ambient ganz wunderbar. Die Art von Konzerten, bei denen man auch inmitten von 100 anderen ganz allein ist. Nicht schlimm. Nein. Schön melancholisch.

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We move lightly

andrea · 30.04.2011 · 1 Kommentar
7. Mai 2011
21:00 Uhr
Schauburg, Dresden
VVK 14 €

Dustin O’Halloran vertont die Bilder von Wassertropfen, in denen sich Sonnenstrahlen brechen. Dustin O’Halloran macht ambiente Neo-Klassik, fügt sich bestens zwischen Max Richter, Nils Frahm und Peter Broderick ein, passt hervorragend zu den Artists seines Labels Fat Cat Records und wird u.a. gemeinsam mit Ólafur Arnalds, Aphex Twin und Imogen Heap in der etwas eigentümlich anmutenden Gruppe der 100 Komponisten unter 40 gelistet. Dabei hat der Kalifornier Namedropping nun wirklich nicht nötig. Mit seinem aktuellen Album Lumiere schafft er den perfekten Entschleunigungs-Soundtrack für gestresste Großstädter.

Lumiere by Dustinohalloran

Am Samstag, den 7.5.2011 wird Dustin O’Halloran mit Piano und Streichquartett in der Schauburg gastieren. Ich nehme vorsorglich Taschentücher mit, denn schon beim Anhören seiner Alben im vertrauten Heim gerate ich in emotionale Turbulenzen. Wie soll das da erst im von Dunkelheit umgebenen rotplüschigen Kinosessel werden?! weiterlesen…

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Erland & The Carnival

andrea · 22.04.2011 · 1 Kommentar
30. April 2011
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden

Zwischen Folk, psychedelischen Anleihen und ein bisschen Electronica schaffen Erland and The Carnival trotz wildem Ritt durch allerlei Genre eine stilsichere Punktlandung im geneigten Indieohr und bringen fast nebenbei im Zeitraum von knapp anderthalb Jahren auch noch zwei Alben heraus. Zwei sehr eingängige Tracks gefällig? Bitteschön:


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