statt Marketing: Ideen für Dresden Teil 7- Entscheidungsspiel in Dresden

sebastian · 15.02.2010 · 6 Kommentare

Manchmal berichte ich in meinem Blog über Fußball! Außerdem veröffentliche ich die Kolumnen zum Thema Stadtmarketing in Dresden, die für das Subkulturportal banq.de entstehen. Heute widmet sich eine solche mit Fußball. Toll, oder?

Genauer gesagt geht es um das Dresdner Stadion; Und Dresden und sein Stadion, das ist eine unendliche Geschichte, bei der man eigentlich mal darauf wetten sollte, dass das Ding zusammen bricht oder abfackelt, bevor es abbezahlt ist. In England soll so was möglich sein.

Alleine die Eigentumsfrage! Wem das Stadion nun wirklich gehört, wer an wen wie viel Miete bezahlt, wer welche Vermarktungsrechte besitzt: So richtig blicken da ja offenbar nicht mal die Stadträte und Vereinsverantwortlichen durch, die an der ganzen Chose entscheidend beteiligt waren. Aber am Ende geht es ja auch nur um ein Bauwerk mit dezenten 40 Mio. Euro Baukosten, da kann man schon mal abwinken, was „Profis“ und der „Mob“ für notwendig halten.

Das vorneweg: Ich bezeichne mich nicht nur tatsächlich als Fan, ich fühle mich auch als einer!
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statt Marketing: Ideen für Dresden Teil 6 „sonntags zu – aber weltoffen“

sebastian · 15.02.2010 · Keine Kommentare

Dresden buhlt um Ausländer, schrieb neulich die Sächsische Zeitung. Mir kommt es weiter so vor, als würde Dresden eher um Ausländer bowlen. Finger in die Kugel, Augen zu und voll auf die Zehn! Wumms! Aber zur Sache: Mit einem neuen Marketingkonzept und dem Leitmotiv „Weltoffenheit“ will das Marketingteam der Stadt seit diesem Jahr ein Signal gegen Fremdenfeindlichkeit setzen, was natürlich – aus Sicht des Marketeers – schon in sich ein riesiger Fehler ist! Denn erstens gesteht man somit öffentlich ein, dass man dieses Problem überhaupt hat UND will gleichzeitig auch noch vorgeben, dass man es aber eigentlich wieder nicht hat! Na aua!
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Ich trink (auf) DYNAMO

sebastian · 30.01.2010 · 15 Kommentare

Ich machs mal ausnahmsweise kurz und veröffentliche diesen „Artikel“ nahezu in der Form, in der die Gedanken auf dem Schmierzettel vom November 2009 stehen, denn ich komm doch eh nie dazu, daraus mal einen richtigen Artikel zu machen….

Ausgangslage:

1. Die Energydrinkmarke RED BULL kauft sich in einen Verein (Markkleeberg) in Sachsen ein, der zuvor keine Sau interessiert hatte und plant, dort ein zweites Hoffenheim aufzubauen. Extrem viel Geld wird in einen Oberligaverin gepumpt, den man auch noch unbenannt hat in „Rasenball Leipzig“, weil die Bezeichnung „Red Bull Leipzig“ laut DFB Statuten nicht zulässig ist.

Dieser Vorgang natürlich auch als Angriff an die bestehenden Traditionsvereine in Sachsen gewertet, um die es durch die Bank finanziell und sportlich gerade nicht zum Besten gestellt ist.

2. Dynamo Dresden spielt noch immer im „Rudolf Harbig Stadion„, denn ein zahlungskräftiger Käufer für die Namensrechte wurde bisher nicht gefunden. Bei Fans heißt das Stadion gerne auch einfach nur DYNAMO-STADION

3. Sollte zum Beispiel der VW Konzern die Namensrechte für die Marke SKODA erwerben (oder irgendein anderes Unternehmen), dann dürfte das Stadion zur Frauen Fußball WM 2011 nicht SKODA PARK heißen, da SKODA kein Sponsor der Frauen WM ist.

4. Diese Tatsache ist offenbar für viele potentielle Käufer der Namensrechte ein Negativgrund.

DIE LÖSUNG – DYNAMO, DER ENERGYDRINK
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statt Marketing Ideen für Dresden Teil 4: Passivbreit in Prag

sebastian · 09.01.2010 · 5 Kommentare

Manchmal muss man selber gar nicht so viel tun, um Erfolg zu haben, sondern kann herrlich faul am Tun anderer partizipieren. Wer über der Kaffeekranz-WG zweier älterer Damen lebt, muss weniger heizen, wer lang genug in einem Coffeeshop sitzt, wird von alleine irgendwann breit und eine reiche Tante in Kanada hat auch noch keinem geschadet… Aber egal. Auch und gerade im Tourismus gilt jedenfalls: Gute Nachbarschaft kann nicht schaden. Und so könnte Dresden demnächst von einem Prag-Boom profitieren, wie es ihn schon seit vielleicht 20 Jahren nicht mehr gab.

Seit dem 01.01.2010 nämlich sind in Tschechien der Besitz und der Konsum kleiner Mengen Drogen nicht mehr strafbar. Ne handvoll Glückspillen, Pappen oder ein Gramm Schnee dürfen abenteuerhungrige Collegestudenten aus Wisconsin oder angehende Maschinenbauingenieure aus Neuruppin also ab sofort zwischen Prag und Liberec konsumieren, ohne Gefahr zu laufen, kafkaeske Knasterfahrungen zu sammeln.
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statt Marketing Ideen für Dresden Teil 3: Das größte Wimmelbild der Welt

sebastian · 18.12.2009 · 2 Kommentare

Aus meiner Serie „statt Marketing: Ideen für Dresden“ für das superduperportal BANQ

Heute Teil 3: „Social Media“ – Das größte Wimmelbild der Welt1!

Das größte Wimmelbild der Welt

Ich versprach ja (oder drohte an) , in meiner Serie auch ein wenig auf das Thema Social Media einzugehen (webzweinull – aber gegen wen?) und hatte da so ein, zweinull Ideen, aber die beste kam gerade noch mal kurz frei Haus geliefert, denn die ganze Welt redet ja gerade über das größte Foto der Welt!

Und auch ich bin absolut begeistert: Eine wirklich sensationelle Leistung von Holger Schulze und dazu kostenloses Marketing für die Stadt Dresden, wie es besser nicht sein könnte. Ich hoffe, es hagelt Urkunden, Orden und Einladungen zum Opernball.
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Statt Marketing: Ideen für Dresden Teil 1: unanStändige Vertretung der Bunten Republik Neustadt in Berlin

sebastian · 12.11.2009 · 2 Kommentare

Kolumne für www.BANQ.de

Der gefühlte Imagewert Dresdens liegt ja aktuell irgendwo zwischen Pauschalurlaub in Tadschikistan, der dritten Staffel der Schwarzwaldklinik und der Position des Marketingleiters bei KIK Textilien.

Ich entwerfe daher in meinen viel zu seltenen Kolumnen für mein Drittlieblingsportal BANQ ab heute in loser Reihenfolge kosten- (und wert-)lose Ideen jenseits von sportlichen Großevents, Opernbällen oder Hausfrauen-Claims wie „Hochtechnologie trifft Lebensfreude“, mit der man sich in diesem Jahr unter anderem mit seiner elbabwärts geklauten Idee einer „Hafencitiy“ bei der Expo Real präsentieren wollte.

Heute also Teil 1: Die unanStändige Vertretung der Bunten Republik Neustadt in Berlin
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