Videobattle 1: Striezelmarkt vs Kreta

sebastian · 29.12.2011 · 1 Kommentar

Jetzt, wo Youtube mit „Slam“ die Ur-Facebook-Idee „hot or hotter“ aufgegriffen hat, will ich das gerne öfter mal hier im Blog mit Euch spielen. Ohne Voting Plug-in oder andere unlautere Methoden. Einfach kommentieren, wer besser ist, und unter allen Teilnehmern wird ein strammer Preis verlost!

Heute: Ein Gutschein für einen Glühwein auf dem Striezelmarkt Neustädter Gelichter 2012. Votingschluss ist der 30.11.2012. Viel Spaß und viel Glück!

Wer gewinnt den Kampf in der Kategorie:

Beschleunigung der Langzeitaufzeichnung von Bewegungsabläufen?

Der Striezelmarkt in Dresden (Sachsen)

(gefunden bei allen möglichen Lokalpatrioten)

oder Kreta (Mittelmeer)

(gefunden bei Pixelkonfekt)

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Dresden. Eine faszinierende Idee?

sebastian · 15.12.2011 · 3 Kommentare

„Dresden. Eine faszinierende Idee“.

Das ist der Slogan der neuen Werbekampagne, mit der die Dresden Marketing GmbH (DMG) 2012 im In- und Ausland für die Landeshauptstadt wirbt. Die faszinierende Idee steht für die zwei wesentlichen Kernthemen Kunst und Wissenschaft, mit der man unsere Stadt in Verbindung bringen soll. Ein sehr, sehr hart umkämpftes Feld! Im Ranking der kreativsten Städte Deutschlands, schaffte es Dresden in einer der Studie Unternehmensberatung Roland Berger nicht einmal unter die besten 10 und wirklich faszinierende Ideen zur Vermarktung der faszinierenden Idee Dresdens fallen auch nicht sofort ins Auge. Für das Jahresbudget von 320.000 EURO gibt es Broschüren, Flyer, Poster, Online- und Anzeigenwerbung sowie die Unterstützung von Wissenschaftsevents.

Zentrales Bildmotiv der Kampagne ist

die Dresden-Silhouette, ergänzt durch drei Verbindungselemente aus Wissenschaft bzw. Kunst: die Sixtinische Madonna, das „Regenerationswunder“ Axolotl – als Symbol für den Wissenschaftsstandort – und ein Werk Gerhard Richters.

Faszinierend oder doch eher vorhersehbar? Das überlasse ich heute mal dem Leser. Nur so viel von mir: Ich finde die gewählte Silhouette schon ziemlich geil. Leider verschwindet sie in dieser Collage auf weiß. In einem Vollformat könnte die echt fett wirken! Sowas hängen sich die Leute auch mal an die eigenen Wände.

Nicht sehr faszinierend finde ich den etwas hingeklatscht wirkenden QR-Code, der auf eine Bilder-Slideshow führt, mit der mein iPhone nichts anfangen kann. Hoffen wir mal, dass da noch nach einer besseren Lösung gesucht wird. Ebenfalls etwas traurig ist es, dass keine kostenlose 0800er Nummer oder ein SMS Callback für das Info- und Buchungstelefon angeboten wird, sondern eine nur für Gehirnjogger zu merkende Dresdner sechsstellige Durchwahl. Dabei ist es so ungemein wichtig, den spontan interessierten sofort zu erreichen und zu binden. Auch die Facebookseite der Stadt hätte man in meinen Augen erwähnen müssen! Im Durchschnitt greifen über 50% der europäischen Facebook-Nutzer (auch) mobil auf ihr Konto zu und das sind echten „Hardcore-Nutzer“, die doppelt so aktiv sind wie der Rest. Ein bombiger direkter Response-Kanal also, vor allem für eine Stadt voller faszinierender Ideen.

Die Diskussion darüber, wie viel Innovationsgeist und Ideenmanagement in der Stadt wirklich spürbar sind, will ich jetzt mal außen vorlassen.

Wie gefällt sie Euch, die neue Kampagne?

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Kein Mail-Dienst der Stadt Dresden: mittelstern@dd.de wird es nie geben

sebastian · 05.12.2011 · 5 Kommentare

Vor etwa zwei Jahren gingen Nachrichten durch die Medien, dass die Stadt Dresden die Domain dd.de registriert habe, um einen kostenpflichtigen Mail-Dienst aufzusetzen. Mit zwei wesentlichen Kritikpunkten stand ich nicht alleine. Ich glaubte nicht, dass die Dresdner wirklich Geld ausgeben würden für die Nutzung und zweitens hätte ich eher Adressen mit der Endung dresden.de verkauft und dafür die Endung dd.de an Mitarbeiter der Stadt vergeben. Denn einerseits ist DD westlich von Eisenach lange nicht so bekannt, wie manche Dresdner annehmen mögen. Zweitens kommt die Verbindung zur Stadt einfach nicht sofort, wenn das Kürzel nicht auf einem Nummernschild pappt. Das Kennzeichen AC kann jeder zuordnen (wegen „AC – DC“ und „AC – AB“), aber bei mustermaus87@ac.de denkt man an alles, aber nicht an die Domstadt.

Es ist also nicht so wirklich bedauerlich, dass es die Mailadresse mittelstern@dd.de nicht geben wird und auch der wirtschaftliche Schaden hält sich in Grenzen. Die Kosten für den Kauf lagen laut Aussage der Stadt im zweistelligen Bereich und jährlich fallen läppische 15,00 Euro an. Und dafür lohnt es sich eindeutig, die Domain vor einer anderweitigen („missbräuchlichen“) Nutzung. Zum Beispiel durch einen Dagobert Duck Fanclub in Kronberg oder die Diddl-Deerns aus Großenkneten.

Top-Level-Domain „.dresden“ wird geprüft

Aus dem selben Grund ist es auch absolut richtig, dass die Stadt derzeit prüft, ob sich der Kauf der Top-Level-Domain .dresden lohnen wird, wenn diese vorraussichtlich 2012 vergeben wird.

Nora Jantzen, Redakteurin im Referat Medien der Stadt sagt:
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StipVisite beendet: Stadtschreiber und Foto-Stipendiat sagen tschüssi

sebastian · 02.11.2011 · 2 Kommentare
4. November 2011
18:45 Uhr
Technische Sammlungen, Dresden

Klar bleibe ich dabei, dass ich es begrüßen würde, wenn der Dresdner Stadtschreiber ein Blog schreiben würde! Denn leider habe ich auch von Ralph Hammerthaler nicht ein Wort aus seiner Dresdner Schaffenszeit gelesen. Aber ich gebe zu: Das ist das natürlich erstens auch meine Schuld und zweitens schaffe ich es ja vielleicht zu seiner Verabschiedung am Freitag. Außerdem ist es ja auch irgendwie mittlerweile fast sowas wie Artenschutz, wenn die Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse auch Schreiber des alten Schlags fördert. Und außerdem kommt ja vielleicht irgendwann ein Stipendiat von selbst auf die Idee, ein eigenes Blog zu pflegen und läst uns (und alle Nicht-Dresdner) so teilhaben am Leben eines Stadtschreibers. Die von mir damals ersonnene idee einer „Stadtschreiber-WG“ (siehe oben verlinkter Artikel) wurde übrigens in Hamburg tatsächlich geplant. Allerdings als Luxus-Schlampen-Big-Brother-Irgendwas. Natürlich jämmerlich gescheitert.

„Dresdner Jugend um 2010″ – Stadtschreiber und Fotostipendiat sagen Tschüssi

Wenn Dresden die weltoffene und vor allem innovative High-Tech und Kunst-Stadt wäre, als die es sich gerne verkauft, gäbe es wohl auch ein Stipendium für elektronische Musik und Multimedia-Design! So aber präsentieren sich am Freitag „nur“ der Dresdner Stadtschreiber 2011 Ralph Hammerthaler und der Dresdner Fotostipendiat 2010 Ingar Krauss in den Technischen Sammlungen der Öffentlichkeit. Man muss bedenken, die Stiftung selbst hat ja nicht mal eine eigene Website…

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Kartenvorverkauf für Zwingerfestspiele gestartet. Aber brauchen wir die?

sebastian · 22.10.2010 · Keine Kommentare

Heute hat also der Vorverkauf für die Zwingerfestspiele mit einer Pressekonferenz im Zwinger gestartet. Ich kann mich ja nicht 100%ig entscheiden, wie ich zu den Festspielen stehen soll. Einerseits ist das natürlich eine gute Werbung für Dresden und mit „Der große Bellheim“ hat Wedel immerhin TV Geschichte geschrieben, wegen der ich ihm auch Sachen verzeihen kann, die ich echt doof fand.

Andererseits ist es aber auch nicht gerade das innovativste Projekt und Werbung macht man dabei vor allem bei mittelbetuchten Mittelstandstouristen aus Mitteldeutschland.

Ich denke aber, dass Dresden mehr denn je Dinge braucht, die für junge Leute interessant sind und unser Image als barocke Hinterwäldler irgendwie verändern kann.

Die Zwingerfestspiele ziehen sicherlich einige Besucher aus Worms, Recklinghausen und Norderstedt! Aber in New York, Stockholm, Tokyo, Moskau & Co dürfte das – sagen wir mal – keine Sau interessieren. Und mehr Besucher passen eh nicht in grünes Gewölbe oder Pfunds Molkerei.

Mein Eindruck von einer Mittelmäßigkeitsgefahr wird durch so originelle Aktionen wie den Fotowettbewerb („Schicken Sie uns Ihre schönste Zwinger-Ansicht!“) nicht gerade geschmälert. Aber nun gut… Ich gehe mal davon aus, die Stadt wird sich das Ganze nicht so viel kosten lassen wie die Stadt Worms?!? Dazu steht ja hier bereits was im Blog.

Wie denkt Ihr darüber?

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statt Marketing: Ideen für Dresden! Ein Gastbeitrag: „Dresden-Codex“

sebastian · 20.10.2010 · Keine Kommentare

Mike Wagner hat mit (s)eine neue Idee für Dresden geschickt. Tausend Dank dafür! Im Grunde eine super Idee, Konzepte zentral zu hosten.

Der „Dresden Codex“ Klingt nach einem Eventkonzept, dass wirklich funktionieren könnte! Was denkt Ihr?

Der „Dresden Codex“

Die Inhaberstadt des berühmten Maya-Kalenders „Dresden-Codex“ lockt alle ‚Untergangs-/ Endzeit-Fans‘ der Welt zum großen (Party-)Event am 21.12.2012: etwa in den Nachbau einer Maya-Pyramide z.B. auf dem Hellerberg, in welcher der „Dresden-Codex“ ausgestellt wird. (Zur Beratung/ Zusammenarbeit auch den Filmemacher des Hollywood-Blockbusters „2012“, Roland Emmerich, anfragen.)
Die Stadt kann auf Einnahmen durch Hotelbuchungen und Merchandising („Dresden-Codex“ auf T-Shirts, Umhängetaschen etc.) hoffen sowie auf weltweites (Medien-)Interesse.
skizze
(Mike Wagner)

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Dosenspringen

sebastian · 05.09.2010 · Keine Kommentare

„Ideen am Tag danach“ Teil 288:

Am Ende hätte man bei der Planung und Gestaltung der Waldschlößchenbrücke Red Bull integrieren sollen! Die hätten doch bestimmt ein paar Millionen locker gemacht, um vor spektakulärer Kulisse (Schlösser am Elbhang) eine noch nie dagewesene Brücke für ihre Diving-Tour zu bauen, mit der man gleichzeitig auch noch die Dynamos hätte ärgern können..

oder auch nicht

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