Soundcheck Gotye

andrea · 14.09.2011 · 1 Kommentar

Noch so jemand, der sich via triple j in meine Gehörgänge gespült hat: Gotye. Der Australier mit Wurzeln in Belgien macht groovy Elektro-Pop mit Soul. Sein neues Album Making Mirrors erinnert hier und da an Peter Gabriel, Paul Simon und ja, auch Jamie Lidell. Die 80er werden so bewusst zitiert, dass es fast schon wieder cool ist, selbst die Musicalanleihen verzeihe ich ihm, obwohl ich darauf auch allergisch reagieren könnte. Gotye schreit gern mal, aber manchmal ist das Leben ja auch zum Schreien. Wenn jemand nach dem Hören der Platte I Feel Better summt, ist doch alles gut. Drama, Baby! Hübsche Videos hat er auch zur Verfügung, beinahe einen eigenen Beitrag wert. Heute zunächst nur zwei: der Hit Somebody That I Used To Know und das lässige The State Of Art.

Gotye – Making Mirrors by Gotye

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Sonntagskonzert mit Toy Horses & Soft Bullets

andrea · 09.09.2011 · Keine Kommentare
11. September 2011
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden

Kaum ein Risiko geht ein, wer am Sonntag zur nächsten Akustik-Folkrock-Special-Show in den Beatpol fährt und für den kleinsten der Euro-Scheine an der Abendkasse Einlass begehrt.

Toy Horses aus United Kingdom, spezifischer: Wales, sind ein Duo, das in der Konstellation dann doch eher ungewöhnlich ist. Pärchen, ja, die gibt’s zuhauf im Musikbusiness, ob verliebt oder geschieden, egal. Geschwister, Mitbewohner, Schulkameraden.. alles bekannt. Aber Stiefvater & -sohn? Here we go! In Amerika haben sie es bereits zu einigem Erfolg gebracht, nun touren sie mit ihren Songs durch Deutschland.

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Soundcheck Peter & Kerry

andrea · 30.08.2011 · Keine Kommentare

From now any other pain is bearable.
Autsch.

Peter & Kerry, das gemischte Doppel aus Großbritannien, ist mir nun schon mehrfach im Buchstabengetürm der Bloglandschaft aufgefallen, wo sie trotz trauriger Musik sehr sonnig beschienen wurden.

Like when you need to puke,
And you’re feeling so weak,
You’re on the floor folded on your knees.
I mean:
You had me on my knees.

Mit ihrer Clothes, Friends, Photos EP stoßen sie zur beinahe unüberschaubaren Horde von Indie-Folk Dudes mit Akustikgitarre, Banjo, Glockenspiel und schmeichelnden Stimmen. Musik zum Niederknien.

[TAPCLB027] Peter and Kerry – Clothes, Friends, Photos EP by Tape Club Records

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Soundcheck The Middle East

andrea · 23.08.2011 · Keine Kommentare

22 Millionen Einwohner hat Australien, etwas grobschlächtig verglichen etwa 1/4 Deutschlands. Und dennoch erobern so einige Bands von Down Under aus den internationalen Indie-Folk-Markt, sehr viel mehr jedenfalls, als es deutsche Combos von sich behaupten können. Warten wir mal ab, was dort noch so alles in den Startlöchern steht. Tja, wer Radiosender wie triple j hat und mit Angus & Julia Stone, Josh Pyke, Gotye, Whitley, Sarah Blasko, The Panics, The Temper Trap, The Cat Empire, Cut Copy, Tame Impala oder Sia nationale Künstler in der Rotation hat, der braucht sich um musikalische Bildung wohl keine Gedanken machen.

Die australischen The Middle East gibt es zwar mittlerweile nicht mehr, die Band deshalb komplett zu ignorieren, halte ich aber auch für sträflich. Und deshalb gibt’s hier ein Video und Links zu schön melancholischen Songs, die sich durchaus einschleichen können. Einsortiert im Plattenregal neben The Head And The Hearts, Mumford & Sons, Midlake, Fleet Foxes, Múm, Sigur Ros. You name it. Die Melodie im Video dürfte auch dem Semi-Auskenner ab Minute 2 bekannt vorkommen.

The Middle East – EP by themiddleeast

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Portugal. The Man veröffentlichen neues Album

andrea · 15.07.2011 · Keine Kommentare

Am 19.7. veröffentlichen Portugal. The Man ihr neues Werk namens In The Mountain In The Cloud und hier bei 3VOOR12 kann man es sich anhören. Bin gespannt, wann sie das nächste Mal in Dresden sind – bei Facebook haben sie in letzter Zeit mehrere Fotos von ihren Tourstopps hier gepostet, ich werte das als gutes Zeichen ;-) Wer die alten Platten nochmal komplett hören will, kann sich bei Soundcloud durchklicken.

http://vimeo.com/15227556
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Belgische Pralinen „Amatorski“

andrea · 02.06.2011 · Keine Kommentare

Na, da hat sich doch ganz zufällig wieder was Feines in meine Gehörgänge geschlichen.. Amatorski heißt die Band, die mit Peaceful ein Lied veröffentlicht hat, dass mich an Nightmares on Wax und Lamb erinnert und stimmlich an Mazzy Star. Nicht die schlechtesten Bezugsrahmen sag ich mal, denn nostalgische Herzchenblicke dürft ihr euch bei der Erwähnung dieser Bands gern dazu denken. Die Belgier schlafwandeln zwischen DreamPop, PostRock und TripHop, was sich im Resultat wie folgt anhört:

tbc by amatorski


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Soundcheck Stankowski

andrea · 12.05.2011 · Keine Kommentare
1. November 2011
21:00 Uhr to 23:00 Uhr
Groovestation, Dresden

Es dauert noch eine Weile, bis man Johannes Stankowski live in Dresden erleben kann, aber bis dahin sollte sich seine Platte in möglichst viele Ohren geschmeichelt haben.

Stankowski macht Musik für den Sommer, Picknick auf der Hollywoodschaukel, pubertäre Knutscherei am Lagerfeuer, Sand im Schuh, Weinseligkeit und den melancholischen Blick über die Lichter der Stadt. Folk-Pop für den Roadtrip über deutsche Alleen, mit leichten Sepiaeffekt auf den Scheiben, selbstgepflückten Blumen in der Hand und der Thermoskanne Kaffee im Fußraum. Glaubt Ihr nicht? Dann hört doch mal rein – bei Soundcloud gibt’s das im April veröffentlichte Album Torres Vol. 1 vorübergehend im Stream.

Mit Light & Clear hat Stankowski jedenfalls meinen Frühlingshit 2011 geschrieben: „Somewhere in between / consciousness and dream“


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The Weeknd is near

andrea · 15.04.2011 · Keine Kommentare

Wer Musik von James Blake (Video) oder Jamie Woon (Video) mag, könnte bei The Weeknd auch beseelt mit den Fingern schnippen. Auf Videoregisseure scheint dessen Musik jedenfalls sehr animierend zu wirken. Wer nicht hingucken mag, dem sei gesagt, dass die schönen Mädchen eine Mischung aus RnB, hypnotischen Beats und schmeichelnder Stimme bebildern. Bei Soundcloud gibt’s das Hörvergnügen, das Set zum Download gibt’s auf der Seite des Künstlers. Schönes Wochenende!

http://vimeo.com/20956281 http://vimeo.com/22215803
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Soundcheck The Pains Of Being Pure At Heart

andrea · 14.04.2011 · Keine Kommentare
4. Juli 2011
21:00 Uhr
Groovestation, Dresden

Damit es hier nicht in den Kommentaren versandet, nochmals der Hinweis auf den Albumstream von „Belong“ bei Soundcloud, dem neuen Album der New Yorker Band mit dem wunderbaren Namen The Pains Of Being Pure At Heart. Besagte Combo macht ziemlich mitreißenden Dream Pop Indie Rock á la Smashing Pumpkins (an dieser Stelle bitte nostalgisch Aufseufzen) und My Bloody Valentine in zuckersüß und jung. Das geht gut ins Zappelbein und bietet auch die ein oder andere Mitsingvorlage – w.z.b.w. am 4.7. in der Groove. Winter war gestern!

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Soundcheck Panda Bear

andrea · 13.04.2011 · Keine Kommentare

Jetzt wirds düster und repetetiv. Als Panda Bear im Animal Collective hat Noah Lennox bereits diverse Soloaktivitäten vorzuweisen und wird dafür vom Blogfeuilleton auch freundlich beachtet. Das ist ganz sicher keine Musik für die heimische Stereoanlage, das ist Musik für Festivals oder Clubs mit kreativem Leuchtmann. Echo, Hall und Verzerrungen sind im Wohnzimmer einfach nur Murks. Hm, okay, unterm Kopfhörer könnte es funktionieren, aber.. äh … nein, ohje, jetzt bin ich total unentschlossen und nach zweimaligem Hören nur noch genervt. Mit Pantha du Prince hat er nen Hit hingelegt, aber für Panda Bears Solo-Output muss man in Tagesform sein. Ich weiß nur nicht in welcher. Wer es herausfinden mag, hört hier:

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