The Secret Of Chelou und die Power von Soundcloud

sebastian · 04.08.2014 · Keine Kommentare

Könnte sich die Reichweite von Soundcloud besser zeigen als in solchen Fällen? Ein völlig unbekannter und anonymer Folk-Act namens Chelou veröffentlicht ein Pre-Listening-Snippet und erreicht in weniger als einem Monat 100.000 Plays. Wer auch immer dahinter steckt, hat nicht nur eine ganz besondere Stimme und schreibt tolle Songs, sondern auch ausreichend Selbstbewusstsein für den ultimativen Qualitätstest eines Debuts :-)

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Soundcheck The Boy Who Trapped The Sun

andrea · 07.01.2012 · Keine Kommentare

Feines Fundstück mit dem Potential demnächst auch bei MDR Figaro oder anderen Kulturradios zu laufen: The Boy Who Trapped The Sun aus London, der mit bürgerlichem Namen Colin MacLeod heißt. Fireplace als Albumtitel und Versprechen, genau diese Kaminzimmerstimmung auch heraufzubeschwören. Musik, die sich auch wunderbar beim Füße-im-Wasser-baumeln-lassen hören lässt oder mit runtergekurbelten Autofenstern und gemütlichen 80 km/h auf der Alleenstraße, Sonnenstrahlenflimmern im Haar. Simpel ohne langweilig zu sein, leise – aber laut genug, um gehört zu werden. Das ist keine Musik zum Mitsingen, hier wird verträumt gesummt. Katy ist das Lied fürs Fingerschnippen. Schöne Stimme, unaufgeregte Melodien, ein bisschen Travis (was machen die eigentlich?), ein bisschen Elliott Smith – The Boy Who Trapped The Sun ist derjenige, der im Video einer Großstadt immer an einem Punkt stehen bleiben würde, während um ihn herum alles in Bewegung ist. Hit: Home, Hörproben hier.

http://www.youtube.com/watch?v=3kgxpDkOQj0
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Soundcloud bekommt 50 Millionen für den Angriff auf Youtube…

sebastian · 03.01.2012 · Keine Kommentare

Immer häufiger suche ich nach Musiktiteln direkt bei Soundcloud und nicht bei Youtube, wo der Mehrwert „Video“ in 90% der Fälle eh in irgendwelchen Standfotos oder sinnlosen Slideshows besteht. Binnen 12 Monaten hat sich meine Soundcloud-Nutzung mehr als verdreifacht, was einerseits damit zusammen hängt, dass längst nicht mehr nur die Elektro-Szene die Plattform nutzt, und ich zum Anderen ein Tool gefunden habe, um Accounts per RSS zu abonnieren, ohne selber ein Konto zu haben, was – ähnlich wie bei Youtube – für rein passive Nutzer recht wenig Sinn macht. Auch wenn die „In-song-Comment“-Funktion ein ziemlich geile Sache ist.

Money makes the world go Soundcloud:

Die von zwei Schweden in Berlin gegründete Firma hat jetzt von zwei US-Venture-Capital-Firmen (Kleiner Perkins Caufield & Byers ( KPCB) und GGV Capital) eine dicke Geldspritze erhalten. Laut TechCrunch Europe soll es sich um 50 Millionen Dollar handeln. Damit kann die Cloud sorgenfrei expandieren, ohne auf schnelle Erlöse durch störende Werbung oder kostenpflichtige Funktionen angewiesen zu sein. Soundcloud bekommt also ordentlich Spielraum, um sich neben Youtube als globale Plattform Nummer für User Generated Soundfiles zu etablieren.

Nicht nur deutsche Labels und Verlage nutzen Soundcloud immer noch sehr stiefmütterlich. Und genau in dieser Zielgruppe kann und wird man nur durch weiteres Wachstum für Aufmerksamkeit sorgen. Und nur diese Zielgruppen wird auch für die Premium-Dienste bezahlen (derzeit zwischen 29,00 Euro und 500,00 Euro per anno).

Weitere Infos unter anderem bei Netzwertig

Money makes the world go round

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Lambchop – If Not I’ll Just Die

sebastian · 17.11.2011 · Keine Kommentare

Das neue Lambchop-Album ‚Mr. M‘ erscheint am 20. Februar 2012 auf City Slang. Heute gibt´s den ersten Song (If Not I’ll Just Die) auf Soundcloud. Auf Mr. M erwartet uns nach Aussage von Kurt Wagner ein „Psycha-Sinatra“-Sound. Und das ist doch mal eine passende Beschreibung für „If Not I’ll Just Die“. Musik für die Tage, in denen sich Kaffee und Whisky die Hand geben! An denen man durch die alten Fenstern verrauchter Eckkneipen Menschen auf der verregneten Strasse beobachtet. „I felt Lambchop had one more good record in us, and this time I was going to do things as directly and true to my desires as possible”, sagt Wagner. Und „If Not I’ll Just Die„? Hoffentlich ist der Rest der Platte genauso großartig, dann mach ich mir um ihn keine Sorgen!

Lambchop – If Not I’ll Just Die by cityslang

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Hear the Noise That Moves So Soft and Low

andrea · 13.11.2011 · Keine Kommentare

New York wird geliebt oder gehasst, meistens aber geliebt. Dieses Video streut sich gerade im Netz und wird ordnungsgemäß abgefeiert. Ich mag New York auch. Sehr! Aber ich hoffe, dass James Vincent McMorrow mit diesem Video endlich die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient – und genauso geliebt wird wie die Stadt, der hier die Stimme geliehen wird.

Ich weiß nicht, was ich noch über den Iren schreiben soll, hört und guckt einfach selber und dann werdet Fan.

Early in the Morning by jamesvmcmorrow
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Soundcheck Birdy

andrea · 12.11.2011 · Keine Kommentare

Birdy hat uns vor ein paar Monaten mit ihrer Version von Skinny Love schon die letzten Fetzen Herz gestohlen, die Fitzelchen jedenfalls, die Bon Iver noch übrig gelassen hatte. Seit Anfang dieser Woche ist Birdys Debütalbum erhältlich, das aus lauter.. oder besser: leisen Coverversionen besteht und auch ein selbst geschriebenes Lied enthält. Allein für die Auswahl der Songs könnte man die 15-jährige (!) schulterklopfend in den Arm nehmen. Ohnehin großartiges Liedgut (Fleet Foxes White Winter Hymnal, Cherry Ghosts People Help The People, The XX Shelter, Ed Sheeran The A Team, Phoenix 1901, The Postal Service The District Sleeps Alone Tonight, Francis And The Lights I’ll Never Forget You, The Naked and Famous Young Blood, James Taylor Fire & Rain, The National Terrible Love) wird behutsam und mit unglaublicher Stimme vorgetragen, ganz neue Lieder entstehen dabei und lässt die Qualität der Originale beinahe im Hintergrund verblassen. Man bangt ein bisschen mit den Zulieferern, werden die Birdy-Youtube-Versionen doch um ein Vielfaches mehr gehört, gemocht und geteilt. Ihr eigener Song Without A Word ist zwangsläufig dann auch keine schnelle Rocknummer, sondern fügt sich unaufgeregt ein in Piano- und Kaminfeuerstimmung. Mit Hinblick auf Jahreszeit und Weihnachtsgeschäft kein falscher Zeitpunkt also, ein Album herauszubringen, ob sich Birdy zukünftig mehr dem Schreiben eigener Lieder widmet, ist zu beobachten.

Songs from Birdy by OfficialBirdy

Skinny Love by boniver

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WochenendEinklang: Nicolas Jaar – Don’t break my love

kristin · 04.11.2011 · Keine Kommentare

Nicolas JaarNICOLAS JAAR / Don’t break my love EP by Clown & Sunset

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Schöne Live-Sets auf KDHX und wie man Soundcloud-Profile per RSS abonniert

sebastian · 30.10.2011 · Keine Kommentare

Der Indie-Radiosender KDHX versteht sich als „independent media for St. Louis and beyond“ und hat die Mission „to build community through media, with diverse and independent voices that enrich the perspectives of our audiences.

Zentrales Programm-Element sind regelmäßige Live-Sets von Indie-, Folk und Americana-Bands im Sender, die auch stets auf Soundcloud veröffentlich werden. Es lohnt sich diesen Chanel zu beobachten, wofür ich als Nicht-Soundcloud-Mitglied übrigens den famosen Service Cloud-Flipper nutze, mit dem ich Soundcloud-Profile meiner Wahl (CitySlang, Dangerbird-Records etc.) als RSS-Feed abonnieren kann!

Die musikalische Marschroute auf KDHX ist schon ziemlich Countryesk und es finden sich neben vielen (mir) unbekannten Schätzen wie dem Duo Eric Brace / Peter Cooper auch immer wieder bekannte Szenegrößen ein wie Booby Bare Jr, Drive by Truckers oder Richard Bruckner. Schöne Sonntagsmucke also.


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no need for sorrow and despair

andrea · 29.10.2011 · Keine Kommentare

Ein bisschen was wurde schon darüber geschrieben, hinzuzufügen hab ich eigentlich nichts, außer, dass Sea of Love aufpassen muss, in Dresden kein Support-Denkmal gebaut zu bekommen. Ist nicht böse gemeint (!!!), Bühnenerfahrung zu sammeln, ist in dem Business unbezahlbar; es sind ja auch dolle Künstler gewesen, die man damit im letzten halben Jahr unterstützt hat (Kat Frankie, Isbells, Stankowski) und von Naima Husseini habe ich auch schon gedacht, sie sei aus Dresden (Support von Alin Coen, Klee und nun demnächst mit Solotermin in der Groove). So sehr diese Damen ihr Handwerk auch beherrschen – und das tun sie – Liedermacher dieser Stadt, zeigt Euch.. oder noch besser: Lasst von Euch hören!

Stankowski – live at Gotteswegstudio A by Haute Areal

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Clever Girls Like Clever Boys Much More Than Clever Boys Like Clever Girls

andrea · 16.09.2011 · Keine Kommentare
17. September 2011
21:00 Uhr
Ostpol, Dresden

Pelle Carlberg kommt aus Uppsala, ist ein wirklich sympathischer Kerl, Vater von vier Kindern und bewaffnet mit Schelm und Gitarre. Er singt einfach das in die Welt hinaus, was viele denken (zum Beispiel über den Ryanair Service), auch bezaubernde Liebeslieder (I Love You, You Imbecile) und alles, was die Erde noch so in Drehung hält. Am Samstag ist er im Ostpol zugange und ich empfehle jeden, den Indierhythmen in Wallung bringen, dieses sicher wieder ausgesprochen nette Konzert zu besuchen. Und nett ist hier keine kleine Schwester!

Pelle Carlberg by Labrador Records

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