Curtis Harding – „Need Your Love“

sebastian · 30.10.2017 · Keine Kommentare

Das Jahr 2017 arbeitet gerade jeden Tag daran, als Kackjahr in die Geschichte einzugehen! Aber nicht mit uns, mein Freund! Wir halten dagegen und hinter jeder dunklen Ecke wartet eine Bar mit Jukebox, einem verrückten Fußballveteranen an der Theke und einem guten Drink und einem Basslauf, der Deinen Arsch kickt. So wie der hier:

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Son Little: Neue Single „O Mother“

sebastian · 06.03.2015 · Keine Kommentare

Vor etwas über einem Jahr habe ich Son Little das erste Mal hier erwähnt und drauf gewettet, dass der Kerl garantiert bald bekannt ist wie ein bunter Hund. Zwar hat er längst nicht mehr nur die 159 Facebook-Fans, die er damals aufwies, aber noch sind es unter 5.000. Dabei hat er zwischendurch mit „Your Love Will Blow Me Away When My Heart Aches“ eine der großartigsten Soul-Nummern der letzten Jahre veröffentlicht.

Nun also seine neue Single „O Mother“, ein Beweis mehr, dass die oft gezogenen Vergleiche mit Marvin Gaye keineswegs übertrieben sind. Das sehr, sehr, sehr deep!

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Soundcheck: The Lovers Key

sebastian · 26.09.2014 · Keine Kommentare

Songwriter und Producer Christopher Moll (The Postmarks) and Sänger Maco Monthervil sind The Lovers Key und haben just ihr Debut-Album „Here Today Gone Tomorrow“ veröffentlicht. Eine wohltuende Mischung aus Garage-Soul und Vintage-Pop, die schnell ins Ohr und in die Beine geht. Club-Booker mit erwachsener Zielgruppe sollten sich rechtzeitig ein Book(ing)Mark setzen.

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MALKY: Kleiner Junge, Großer Indiesoul

sebastian · 26.08.2014 · 1 Kommentar
16. September 2014
21:00 Uhr
scheune, Dresden
Verlosung

Malky ist bulgarisch und heißt so viel wie „kleiner Junge“. Ein schwer sympathischer Bandname, denn in Sachen Songwriting, Produktion und Stimme braucht sich Malky international vor niemandem zu verstecken. Umso überraschter war ich, als ich las, dass Malky in Leipzig beheimatet sind.

So muss Soul heute klingen. Ohne Kitsch und ohne Pathos, die technischen Möglichkeiten ausnutzend und offen für Einflüsse aus Elektro und Indiepop. Viel undeutscher geht kaum. Das mag an der bulgarischen Herkunft von Daniel Stoyanov liegen, dessen außergewöhnliche Stimme den melancholischen, aber nicht schwermütigen Sound des Duos prägt, kann aber auch einfach großes Talent sein :-)

Nach der ersten EP „Diamonds“ vom Oktober 2013 erschien am 27. Juni das Debütalbum „Soon“. Neben dem sanften Gänsehaut-Hit „Soon“, gefällt mir vor allem der Track „History Of Broken Hearts“. Wunderbare Melodie, toller Text, verspielte Background-Schleife. Läuft.

Wir verlosen 2*2 Karten für den Tourneestart in der scheune am 16.09.2014 unter allen Kommentaren und E-Mail Einsendungen (bitte mit vollständigem Namen an redaktion[at]mittelstern[.]de) mit dem Betreff „History Of Broken Hearts“, die uns bis 14.09., 18:00 Uhr erreichen.

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MØ – Nichts für schwache Nerven

kristin · 18.04.2014 · 1 Kommentar
23. April 2014
20:00 Uhr
Uebel & Gefährlich, Hamburg
Verlosung

Sehnsüchtig erwartet, wie die Pressemeldung weismachen will oder nicht, Karen Marie Ørsted aka quengelt sich durch ihr gerade veröffentlichtes Debütalbum No Mythologies To Follow (Rca Int./Sony Music), dass es zwackt und kratzbürstet, vor allen an den Nerven. Irgendwann ist aber auch mal gut und das ganz besonders dann, wenn MØ in Songs wie Dust Is Gone oder Don’t Wanna Dance locker lässt und der wunderbare Soul ihrer Stimme für einen kurzen, leider viel zu kurzen, Moment aufblitzt.

Der Rest ist rasch erfasst: Ihr hört hier (ein)gängigen Pop, der MØs quäkend-mädchentypische Drängelei mal eine Nummer runtergroovt und durch Glöckchenspiel zu besänftigten versucht, mit fröhlichen Bläsereinsätzen feiert oder ganz einfach kopfnickend beklatscht. Ey, yo! Und schon ist es wieder da, das schulterzuckende Sichwundernmüssen, was genau denn da nun dran ist, an dem Hype um die dänische Mittzwanzigerin. weiterlesen…

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Awesome Autumn at Antirecords

sebastian · 23.09.2012 · Keine Kommentare

ANTI-Records, Sublabel von Epitaph Records und längst Musterbeispiel für wirtschaftliches und professionelles Arbeiten einer Indiebude, ist wesentlich breiter aufgestellt als das Punkrock-Mutterschiff. Von Merle Haggard über Elliott Smith bis Nick Cave haben hier seit der Gründung 1999 einige extrem eindrucksvolle Persönlichkeiten ihre Platten veröffentlicht. In diesem Herbst kommen erneut ein paar scharfe Scheiben auf den Markt

Am 30.10. erscheint das Album „Sorry To Bother You“ von The Coup, auf die „The Magic Clap“ ein Vorgeschmack ist, der mich gerade auf einem Bein durch die Bude hüpfen lässt. Ungesund gut! Das will ich live, das will ich im Chevy auf der Autobahn nach Süden…

Ein ganz deepes Meisterwerk ist auch „Thankful N‘ Thoughtful“ von Bettye LaVette geworden, das in diesen Tagen auf den Markt kommt und das perfekte Soul-Album ist für einen letzten Sommerabend am offenen Feuer. Zur Zeit bei Luisterpaal zu hören. Bei Youtube in Deutschland dagegen leider nur als Standbild-Version. Dafür statt der Single „I´m not the one“ hier das grandiose „Dirty old Town“:

Ebenfalls perfekt zur Jahreszeit passt das nächste Solo-Release von Grandaddy-Mann Jason Lytle. Diese Stimme kann auf alles singen, es klingt immer gut. Und so experimentiert er auch hier weiter an Strukturen und Instrumentierungen, findet aber immer wieder auf die Spur des großen Popsongs zurück.

Jason Lytle-Dept. of Disappearance by Jason Lytle

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Videopremiere: The Jon Spencer Blues Explosion – Black Mold

sebastian · 20.09.2012 · Keine Kommentare

LECKER

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Soul Time im Beatpol: Sharon Jones & The Dap-Kings

konzertagenda · 20.06.2012 · Keine Kommentare
27. Juni 2012
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden

Die hochenergetischen Live-Shows von Sharon Jones & The Dap-Kings sind ein musikalisches Naturereignis. Das können nicht nur zahllose Jubelkritiken in so renommierten internationalen Medien wie Esquire, The New York Times, The New Yorker, MOJO, Rolling Stone, Washington Post und vielen mehr belegen, sondern auch Hunderttausende von Konzertbesuchern bestätigen, die in den letzten zehn Jahren rund um den Globus die so sympathische wie stimmgewaltige Sängerin und mit ihr jene Musik gefeiert haben, für deren Renaissance Sharon Jones maßgeblich mitverantwortlich ist: den Soul. Und zwar jenen rohen, ungeschönten Soul, der einst, initiiert von Labels wie Motown und Stax, seinen Siegeszug um die Welt angetreten hat.

Jene Musik also, die die überzeugte Sharon Jones Anhängerin Amy Winehouse – mit Studio-Unterstützung von Sharon Jones’ Backing Band, den Dap-Kings, die längst Nr.1 Live-Band der aktuellen Soulszene gelten – zurück in die Charts gehievt hat. Musik, die allerdings von niemandem so überzeugend und mitreißend auf die Bühne gebracht wird, wie von Sharon Jones und ihren fabulösen Dap-Kings persönlich.
Auf ihrem aktuellen Album „Soul Time“ loten Sharon Jones & The Dap-Kings auf zwölf handverlesenen Songs das gesamte Spektrum ihres Sounds aus. Jeder einzelne davon ist ein Juwel aus dem Live-Repertoire der Band. Im Rahmen ihrer Deutschland-Tournee bringen sie diese Songs nun genau dahin zurück, wo sie herkommen und wo sie ihre ungestüme Kraft am besten entfalten: vor Publikum, auf die Bühnen der Clubs. Und dann heißt auch hierzulande endlich wieder live: It’s Soul Time!

Präsentiert von Aust-Konzerte.

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Andre Williams & The Goldstars

konzertagenda · 16.05.2012 · Keine Kommentare
20. Mai 2012
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden
VVK ab 15,50 €
Verlosung

»Mister Rythm«

»The Black Godfather«

»The Father of Rap«

»Mister Bad Motherfucker«

»Mister Wild Motherfucker«

»Ex-Drogenbaron von Ike Turners Gnaden«

… eine Aufzählung aller Synonyme, welche von jeher das tatsächliche (und recht wundersame) Leben des 1936 in Bessemer/Alabama geborenen Zeffrey „Andre“ Williams zu umschreiben versuchen, fände mit Sicherheit kein allzu schnelles Ende.

Seit über 50 Jahren im Geschäft, eine lebende Legende. Songwriter und/oder Produzent u.a. für Mary Wells, die Contours, Marvin Gaye, Parliament, George Clinton, Edwin Starr, B.B. King, Tina Turner und sogar Stevie Wonder. Kollaborationen und Aufnahmen mit den Demolition Doll Rods, Jon Spencers Blues Explosion, den Red Hot Chilli Peppers, sowie mit Mitgliedern von The Gories und der White Stripes. Darüber hinaus für zwei der größten Hits des 60’s Soul verantwortlich – „Shake A Tailfeather“ von den Five Dutones und Mack Rices Original von „Mustang Sally“.


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Soundcheck: White Dress

sebastian · 01.12.2011 · Keine Kommentare

Gestern habe ich auf Daytrotter das Duo White Dress (Austin) entdeckt und bin schwer begeistert. Das Duo besteht aus der charismatischen Arum Rae Valkonen und ihrem Drummer Grant Van Amburg. Arum Rae beherrscht staubigen Roots Country, dreckigen Hillbilly-Blues und verzweifelten Soul in einer Selbstverständlichkeit, als wäre sie mit der Gitarre in der Hand und Nina Simone im Ohr im Tourbus der Jon Spencer Blues Explosion aufgewachsen. Wenn Holly Golightly eine Frau zum Pferde stehlen ist, ist sie die Braut für den bewaffneten Banküberfall. Unnahbar und unberechenbar. Und mit viel schwarzem Humor gesegnet. Sie erzählt düstere Geschichten, die vor überraschenden Kehrtwendungen sprühen. Während mancher Song an einen Autounfall im Niemandsland der Wüste erinnert, rütteln anderer an Deiner Seele wie der traurige Brief eines kleinen Mädchens, das ihren Dad vermisst. Jack White dürfte das mögen! Tarantino könnte sie erfunden haben. Oder zumindest als Co-Autor von „The Kill“ gewirkt haben:

04 The Kill by WHITE DRESS

02 Wearing Red by WHITE DRESS

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