Social Music Best Practice: Metal Leo covert Adele

sebastian · 11.12.2015 · Keine Kommentare

Ich finde diese Youtube-Coverstars ja meistens eher nicht so geil, aber Leo haut hier schon einen raus. Also weniger musikalisch als menschlich. Die Typen in dem Video kommen mir alle dermaßen bekannt vor, die könnten auch durch die Bank weg aus dem guten alten Nordenham kommen und abends im Eldo mit Dir über Quantenphysik im modernen Fischfang, Werders Vergangenheit und Springsteen-Videos philosophieren. Meiner Meinung nach der Grund für mehr als 2 Millionen Clicks in kaum 4 Wochen.

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Himmlische Marketingidee: Air France Music App findet Musik in den Wolken

sebastian · 06.12.2012 · Keine Kommentare

Air France hatte eine himmlische Marketing-Idee. Mit der neuen New Air France Music App kannst Du (teilweise exklusive und unveröffentlichte) Titel in den Wolken finden und anhören. Natürlich in Paris andere Tracks als in Berlin, Tokyo oder Athen. Musik aus der Cloud mal anders. Hat das schon mal jemand probiert? Über Dresden wird es wohl kaum was geben, oder? Und wenn dann sicherlich was klassiches oder Dixie!
http://www.youtube.com/watch?v=i4DmlcXvTHo

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Kreative Ideen Ja, kreative Texte Nein! 5 Tipps an Musik-Promoter

sebastian · 03.10.2012 · 6 Kommentare

Das Mit- und Nebeneinander von Bloggern und PR-Menschen ist von ambivalenten Gefühlen und Ansprüchen geprägt, gerade in der Musik wird das immer wieder deutlich. Für mich als hauptberuflichen PR-Mann (Technologie-Themen) und privaten Feierabend Blogger (Musik und Fußball) ist dieses Spannungsfeld einerseits sehr lehrreich, andererseits aber auch immer wieder ein mittleres Ärgernis. Ich verstehe es gut, dass es sich im umgekehrten Falle (Profi-Blogger und Feierabend-PR) schnell zu echter Verzweiflung auf Seiten der Blogger wandeln kann.
Darum wende ich mich heute mal an meine Feierabend-PR-Kollegen mit ein paar Hinweisen, wie Ihr mir Kummer, Sorgen und kleinere Wutausbrüche (naja) ersparen könnt.

Vorab:
Auch wenn ihr diese und viele andere wichtige Tipps einhaltet, die man im Netz findet, erhöht sich die Chance, dass mir Eure Musik gefällt, nicht die Bohne. Ihr habt nicht die geringste Chance, das verbal zu beeinflussen! Aber folgende grundlegenden Dinge sollten Euch klar sein:

  • Kreative Ideen erhöhen die Chance, dass ich mir Eure Musik anhöre
  • Kreative Texte wiederum sind „Aufgabe“ des Bloggers und nicht Eure! Wenn mir die Musik gefällt, erhöht sich die Chance enorm, dass ich darüber schreibe, wenn Ihr mir die Aufarbeitung so einfach wie möglich macht.

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Social Music Best Practice: Adam Tensta und der Kettenbrief-Song

sebastian · 21.03.2012 · Keine Kommentare

Ich stehe in der Warteschlange. Ich warte darauf, dass ich den neuen Song von Adam Tensta hören darf.

Es gibt weltweit nämlich sozusagen nur ein einziges Exemplar des Songs, obwohl es sich um eine MP3 handelt. Zumindest hat derzeit nur eine Person zu einem Zeitpunkt Zugang zum Song, um ihn nach dem Hören an jemanden weiterzugeben („Pass it on“).
Über eine Facebook-App kann man sich in eine virtuelle Warteliste einschreiben und auf einer Welt-Karte verfolgen, in welchem Teil der Welt sich der Song gerade befindet. Er ist schon ziemlich rumgekommen:

Die Kampagne beinhaltet alles, was einen guten Social Media Coup ausmacht. Sie erzeugt Neugier (Adam Tensta ist nun wirklich nicht mein FirstMonkey-Artist), Viralität (Wenn auch 1:1 statt 1:n) und Medienwirksamkeit. Nicht nur Mittelstern berichtet darüber… :-)

Adam wer? Adambambambambam Tensta:

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Social Music Best Practice: Klauen ist eigentlich scheiße aber leider geil

sebastian · 01.03.2012 · Keine Kommentare

Ist ja ein alter Hut, Buzz-Videos in einem Musikvideo zu nutzen, aber das ist leider geil:

A propos geil: Weiß jemand von Euch, was Nina „Bon Voyage“ Tenge zur Zeit so macht? Seit locker drei Jahren hat man ja weder was von filmischen oder musikalischen Projekten gehört, oder?

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Social Music Best Practise: My first Hardcore Song

sebastian · 19.01.2012 · Keine Kommentare

Kinder gehen im Internet fast so gut wie Katzen. Und Heavy Metal Kinder gehen sowieso immer! Heute hochgeladen und schon 61.165 Aufrufe. This is headbanging viral, baby! Oh, sorry. Did I say baby?

„The Australian Hardcore scene will never be the same!!“ heißt es unter dem Video der 8jährigen Juliet und ihrem Produzenten Rob Sharpe (Alter unbekannt). Kann was dran sein!

Besten Dank an Bob the Rockmeister fürs Finden!

PS: Und nicht vergessen: Wir verlosen Tickets für Das Pack!

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Social Music Best Practise: Flotter Fünfer spielt auf einer Gitarre

sebastian · 07.01.2012 · 1 Kommentar

Die Do Indie Yourself Truppe Walk of Earth und Folkrockerin Sarah Blackwood beweisen Kreativität, musikalisches Talent und verdammt gute Stimmen. Das wird viral wie Schmitz Katzencontent.

erinnert Euch der Sänger in der Mitte auch so doll an Furio Giunta :D

Dass das Original ein Hit wird, hat Andrea übrigens sofort gewusst :D

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Fall in Love with Music? Fall in Love. With Music! Und gewinne ein iPad…

sebastian · 05.01.2012 · 1 Kommentar

Für Menschen, denen Musik mehr bedeutet, als Nadja Abd el Farrag für Diamanten und teure Seiden-Schlüpper empfindet, war Flirten im Internet sehr lange 110 Grad peinlich. Bis eines Tages Myspace kam! Im Jahre 2004 wurde Myspace binnen kürzester Zeit zur weltweit beliebten digitalen Raucher-Ecke. Indiegirls, Metalheads und Rapper fanden sich hier zusammen wie einst am Fahrradstand vorm Jugendzentrum, um sich zu beschnuppern und Liebesbotschaften an die Mauern zu sprühen.

Dann hat sich Myspace selber erschossen und frustrierte Nachwachsende stupsen seitdem erfolglos Mädchen an, die sie auf Teilnehmerlisten von Konzert-Terminen bei Facebook finden.

Mit Fellody gibt es jetzt die erste Flirtbar im Netz, die sich voll und ganz darauf konzentriert, Menschen mit ähnlichem Musikgeschmack zusammen zu bringen. Ein Desktop-Client analysiert die Musik-Bibliotheken von iTunes, Windows Media Player oder Last.fm und mit einem selbst entwickelten Algorithmus werden dann andere Profile auf fellody.com abgeglichen und passende Flirtpartner gesucht. Das ist solange kostenlos, bis man Premium-Features nutzen möchte.

Schön ist: Man spürt an vielen Details, dass die beiden Gründer echte Musikfans sind und keine Businesskasper, die sich bloß dachten, die Idee klinge cool.

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Soundcloud bekommt 50 Millionen für den Angriff auf Youtube…

sebastian · 03.01.2012 · Keine Kommentare

Immer häufiger suche ich nach Musiktiteln direkt bei Soundcloud und nicht bei Youtube, wo der Mehrwert „Video“ in 90% der Fälle eh in irgendwelchen Standfotos oder sinnlosen Slideshows besteht. Binnen 12 Monaten hat sich meine Soundcloud-Nutzung mehr als verdreifacht, was einerseits damit zusammen hängt, dass längst nicht mehr nur die Elektro-Szene die Plattform nutzt, und ich zum Anderen ein Tool gefunden habe, um Accounts per RSS zu abonnieren, ohne selber ein Konto zu haben, was – ähnlich wie bei Youtube – für rein passive Nutzer recht wenig Sinn macht. Auch wenn die „In-song-Comment“-Funktion ein ziemlich geile Sache ist.

Money makes the world go Soundcloud:

Die von zwei Schweden in Berlin gegründete Firma hat jetzt von zwei US-Venture-Capital-Firmen (Kleiner Perkins Caufield & Byers ( KPCB) und GGV Capital) eine dicke Geldspritze erhalten. Laut TechCrunch Europe soll es sich um 50 Millionen Dollar handeln. Damit kann die Cloud sorgenfrei expandieren, ohne auf schnelle Erlöse durch störende Werbung oder kostenpflichtige Funktionen angewiesen zu sein. Soundcloud bekommt also ordentlich Spielraum, um sich neben Youtube als globale Plattform Nummer für User Generated Soundfiles zu etablieren.

Nicht nur deutsche Labels und Verlage nutzen Soundcloud immer noch sehr stiefmütterlich. Und genau in dieser Zielgruppe kann und wird man nur durch weiteres Wachstum für Aufmerksamkeit sorgen. Und nur diese Zielgruppen wird auch für die Premium-Dienste bezahlen (derzeit zwischen 29,00 Euro und 500,00 Euro per anno).

Weitere Infos unter anderem bei Netzwertig

Money makes the world go round

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Social Music Big Bad Practice: Pimmelgesichter

sebastian · 22.12.2011 · Keine Kommentare

Wie kriegt man einen mittelmäßigen Track in die Köpfe der Masse? Man lässt die Hose runter und pflanzt Köpfe hin, wo sonst Geschlechtsorgane gewaschen werden müssen. Ich kriege wahrscheinlich rechts und links eine gewatscht dafür, dass ich das hier poste, und hab mich deswegen schon seit gut vier Wochen zurückgehalten. Aber heute hat Clubsenior Armand Van Helden es damit sogar in die Top 5 der Videos des Jahres geschafft, die 40 Musikblogger für tape.tv ausgewählt haben. Inmitten von Boy, Adele und Casper…. Und wenigstens kriege ich die Backpfeiffen ja oberhalb des Halses. Halleluja, was für eine kranke Scheisse hat sich Van Helden da bloß für sein Projekt Duck Sauce ausgedacht? Klar, der hatte auch schon bei den ganz frühen Releases auf Strictly Rythm gerne mal einen „Bunny Mix“ auf der 12″ im Repertoire. Aber das hier geht schon ziemlich weit. Wie man das toppen soll? Mein Ansatz: Man platziere zwischen den Schenkeln den Papst und gebe so dem Begriff Gurkenpapst ein ganz neues Gesicht. Man man man….

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