Ich Erinnere Mich An Alles

sebastian · 18.01.2018 · Keine Kommentare

Eigentlich erinnere ich mich an sehr vieles nicht mehr :-) Aber Kassel um 2000 war ne überragende Zeit.
Der Titel stammt zwar noch einer Ära vor meiner Zeit in der Mutter (Mutter, die Bar). Aber was soll´s: Der Song ist Erinnerung.

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Videopremiere: Pup – Reservoir

sebastian · 21.09.2013 · Keine Kommentare

Wenn das Konzert zum Splatterfilm (FSK 16) wird… Torontos Band PUP beweisen in Video und Bandbio viel Humor und die Bereitschaft, bis an die Schmerzgrenze und darüber hinaus zu gehen. Ihr beeindruckender Masterplan:

By summer 2012, we were trying to balance playing 5 shows a week, while hiding our hangovers from our bosses. Apparently, going to work half-shittered is unacceptable in the corporate world. So we came to an agreement: NO MORE BACKUP PLAN HORSESHIT. The next day we all quit our day jobs and came up with some new rules for better living:
1) Play music every day.
2) Play music every night.
3) Get wasted once-in-a-while with your friends.
4) Stay broke and be happy.

Nicht mehr ganz mein Sound, aber vor 20 Jahren wäre ich da krachen gegangen. Das Debutalbum hat mit Dave Schiffman (Weezer, The Bronx, The Mars Volta) ein Voll-Auf-Die-12-Profi produziert und das Video ist schon irgendwie großartig, oder?

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Mehr in Kürze auf Soundcloud.

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Honningbarna – Fuck Kunst (Dans Dans)

sebastian · 21.02.2013 · Keine Kommentare

In der langen Tradition arschkickender Norweger, haben nicht viele davon in ihrer Heimatsprache gesungen. Zumindest nicht in meinem Plattenregal. Honningbarna heben sich nicht nur damit ab. Sie ballern ihre Lust auf Lärm, Chaos und Energie um die Ohren, dass die Schnürsenkel schon nach Minuten auf der Tanzfläche funken. Ihre Liveshows gelten als das derzeit ultimativste Erlebnis in Norwegen nach Lachsfischen (mit Handgranaten Marke Eigenbau).

Fuck Kunst (Dans Dans) ist die erste Single vom neuen Album „Verden er enkel“, das im April erscheint. Dieser großartige Chor im Mittelteil haut mich absolut vom Hocker. Das ist noch geiler als die Singalong-Lines und die Melodiestrecken auf der Hymne Klart Blikk.

Kann das bitte mal jemand übersetzen????

 

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FIDLAR Come To Germany – Have A Cheap Beer And Dance The Pop-Pogo

sebastian · 03.02.2013 · Keine Kommentare

FIDLAR kannte ich bis vergangenen Herbst gar nicht. Dann tauchte diese wunderbare Poppunk-Hymne auf, bei der auch noch der Mannschaftsführer der Alten Herren des FC Punkrock mitwirkte:

Außerdem liefern sie neben Slimes Karlsquell eine der besten Oden an billiges Bier ab:
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25 Jahre danach: Bad Religion – True North

sebastian · 21.01.2013 · 1 Kommentar

Bad Religions Suffer war 1988/1989 mein absolutes Lieblinsgalbum. Ich war da 15, also dürfte es wenige Alben gegeben haben, die ich häufiger in meinem Leben gehört habe (außer vielleicht Fugazis 13 Songs und natürlich Check Your Head). Ich lebte im (einzig wahren) Norden, wo Wind und Wetter und Wahnsinn wohnen. Nichts half besser gegen Gegenwind beim Fahrrad fahren als Bad Religion im Ohr und ich sehe heute noch jeden Kratzer meines Nordmende Walkman „983“ vor mir, sobald Greg Graffin nur eine einzige Zeile singt.

25 Jahre später, am 22. Januar 2013 erscheint True North, das 16. Studioalbum und seit Recipe for Hate (93) das erste, auf dass ich im Vorfeld wieder richtig bock hab.

Das erste Hören gibt einem das Gefühl, die Uhr sei 1990 stehen geblieben. „One two Three Four Uuuuhh Aaaah“: Bis auf wenige Ausnahmen gibt es von den Erfindern des melodischen Amipunks (bzw. dessen Wegbereitern) schnelle, hymnische Punksongs zu hören, die mit präzisen Riffs und euphorischen Hooklines (mit gewohnt hymnischen „Satzgesang“) zu überzeugen wissen. Die 16 Songs machen sofort gute Laune und zeigen Bad Religion in überraschender Frische und Spiellaune. Während die Kollegen mit Akkustikgitarren auf Indiebräutefang gehen, peilen Greg und seine Kollegen offenbar noch ein paar wilde Partys samt politischer Diskussion in verrockten Backstage-Küchen an. Und wie singen sie selber: „Everbody knows: What´s in Their Hearts Is Right“. Könnte es auf diverse Jogging-Strecken schaffen :-)

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Verloren, wütend, hibbelig: Mikrokosmos23 über ihr neues Album

sebastian · 18.01.2013 · Keine Kommentare
19. Januar 2013
21:00 Uhr
Ostpol, Dresden
AK 4€

Am 25. Januar erscheint das neue Album Alles lebt. Alles bleibt der „Dresdner“ Band Mikrokosmos23 auf Unter Schafen Records. Dresden in Anführungszeichen, da die Bandmitglieder außerdem in Halle und Chemnitz zu Hause sind (allerfeinste Mikrokosmen also). Wir haben sie ein wenig ausgefragt.

Moin Jungs! Wir hatten ja das erste Mal vor circa zehn Jahren Kontakt. Ich glaube, ich hatte Euch auf myspace „entdeckt“ und als selbsternannter größter Dackelblut- und Boxhamsterfan in Dresden hat mir Eure ungestüme Art sehr gut gefallen, obwohl damals ja gerade eine Welle losging mit lauter Bands, die versucht haben, wie Dackelblut zu klingen und mir „Deutschpunk“ für eine Weile ziemlich vermiest haben. Ihr ward da eine der wenigen positiven Ausnahmen, die nicht nach allzu gewollter Kopie wirkten. Erzählt mal: Wann habt Ihr Euch gegründet, woher kennt Ihr Euch und was waren die Bands, die Ihr damals am geilsten fandet?

Peter Löwe: Wenn mich nicht alles täuscht, haben wir 2004 unser erstes Konzert gespielt. Ich war wohl 14 oder 15 Jahre alt und wir haben spaßige Lieder gegen Bullen gesungen. Solide Sache. Richtig angefangen hat das dann ungefähr ein Jahr später. Da hat sich langsam herauskristallisiert, in welche Richtung es musikalisch gehen wird. Die Band MIKROKOSMOS23 wurde damals auf einem Konzert von Tagtraum und d.h. gegründet. Zwei großartige Bands, die uns merken ließen, was wir wollen. Später haben wir die alten deutschen Punk- und Emo-Bands für uns entdeckt und unseren damaligen Sound zusammengefummelt.
Wir haben uns in der Schule kennengelernt. Toni, unser damaliger Bassist und Tom haben zusammen ein bisschen Punkrock gespielt und heimlich Bier getrunken und ich bin dann dazugestolpert.

Tom Pätschke: Myspace soll wieder in sein, erzählt man sich!

Was ist seitdem passiert? Wie liest sich Eure Bandgeschichte im Schnelldurchlauf?

Peter Löwe: Wir haben viele Konzerte gespielt, viel erlebt, bringen diesen Monat unser drittes Album raus und freuen uns wahnsinnig darauf, wieder auf Tour zu gehen und noch mehr zu erleben. Sehr viel mehr ist nicht passiert, haha.
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Uke Up Your Ass!

kristin · 25.04.2012 · Keine Kommentare
30. April 2012
22:00 Uhr
Chemiefabrik, Dresden
VVK 9 €, AK 10 €
Verlosung

Artgerechter Arbeitsplatz meiner beiden dicken Freunde Tobbo (DSDS-Casting-Teilnehmer sowie Erfinder der Sunflower Guerilla Days) und Hairy, auch bekannt als The Godfahthers of Ukerock, noch besser bekannt als The Ukeboys, sind die Fußgängerzonen Hamburgs. Dort zaubern die beiden Dicken mit ihren kleinen Gitarren den Sommer in die Gesichter der Passanten wenn sie Coverversionen bekannter Rock- und Popsongs auf der Ukulele rocken. Das damit verdiente Kleingeld wird sofort in Biere neue bunte Ukulelen und Hawaii-Hemden investiert, um noch mehr Freude unter noch mehr Menschen zu verteilen.

Moment mal, … Coversongs?

»Coversongs kann jeder…aber Coversongs auf der Ukulele?!?! Geht doch gar nicht?….Geht Jawohl!!«

In letzter Zeit stehen The Ukeboys immer öfter auch auf der Bühne (Jungs, wo sind denn die Hawaii-hemden???)
http://www.youtube.com/watch?v=_usEzA65V3c

Und ab Samstag gehen sie sogar auf ihre erste Deutschlandtour. Hier die Termine:
28.4. Jena – Musikkneipe Alster // 29.4. Leipzig – McCormacks // 30.4. Dresden – Chemiefabrik // 1.5. Nürnberg – Mono Bar // 2.5. Bamberg – Live Club // 3.5. Kall – Alte Abtei // 4.5. Leverkusen – Devil – Rockkneipe Leverkusen // 5.5. Osnabrück – Trash // 6.5. Hamburg – Souledge

Nun würde ich euch ja unheimlich gern am 30.4. zu den Ukeboys in die Chemiefabrik schicken. Die Sache hat leider einen Haken: Außer den Ukeboys spielen dort noch Howling Eric (Rockabilly, Punk aus Dresden) und Frantic Flinstones (Psychobilly-Punk aus Berlin/UK). Beides überhaupt nicht meins, deswegen erfolgt die Teilnahme an dieser Veranstaltung ausdrücklich auf eure eigene Verantwortung. Wem Rocka-/Psychobilly und Punk nichts ausmachen: Uke Up Your Ass! Müsste ich nicht arbeiten, wäre mein Plan: Mit den Ukeboys Biere trinken. Uke Up My Ass! Biere trinken mit den Ukeboys.

Wer mich vertreten will, schickt bis 29.04., 20:15 Uhr eine E-Mail an redaktion[at]mittelstern[.]de und tippt The Ukeboys in den Betreff. Nennt uns einen Lieblingssong, den ihr gern mal in der Ukeboys-Version hören möchtet und nehmt damit an der Verlosung von 2 x 1 Freikarte teil.

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Meine kleine Deutsche: Diskopunk und Kettenfett

sebastian · 02.02.2012 · Keine Kommentare
8. Februar 2012
21:00 Uhr
Ostpol, Dresden

Meine Kleine Deutsche, das sind Maria, Krystal und Debbie aus Schweden und ganz offenbar haben sie in ihrer Jugend die besseren NDW-Sachen in die Hand bekommen. Denn wenn sie die Namensgebung damit begründen, dass sich ihre Songs für sie deutsch anfühlten, dann liegt das wohl eher an den frühen Trio, DAF oder Kraftwerk als an Nena…

Nur ein Griff in die Steckdose entpuppt sich schmerzvoller als dieser New-Wave-Tanzpunk-Sound mit drei Akkorden, terrorisierenden Beats auf Mini-Disk und einem verquirlten Damen- und Herrengesangsgedeck.“ schrieb Jasmin in der Intro über das 2006er Album „Roky“ und ich finde, das hat sie treffend formuliert.

Das gilt vor allem live! Meine Kleine Deutsche rocken seit 2002 die kleineren Clubbühnen mit rotzigem DiscoGaragePunk zwischen Le Tigre, Stereo Total und Atari Teenage Riot. Rumstehen ist da nicht. Arschkarussell ist angesagt! solange bis die Haare kleben wie Kettenfett.

Kettenfett by MeineKleineDeutsche
BODY ME BABY!
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Alter Schwede: Refused rocken Monster Bash 2012 in Berlin

sebastian · 11.01.2012 · Keine Kommentare

Ohne zu übertreiben kann man das wohl eine kleine Sensation nennen. Jahrelang gab es immer mal wieder Gerüchte um eine Wiedervereinigung der Hardcore-Punk Legende. Dieses Jahr ist es nun wirklich passiert: REFUSED sind als Headliner des MONSTER BASH 2012 bestätigt. Fast 14 Jahre nach dem die Band sich im Oktober 1998 aufgelöst hat werden Dennis Lyxzén, Kristofer Steen, Jon Brännström und David Sandström die Träume so mancher Fans wahr werden…

Eine der besten Live-Bands, die ich je gesehen habe ist also zurück. Ob ich wirklich deswegen am 27.04. in die Columbia-Halle muss, um mir das Best Of alternder Punkcore-Bands (Dritte Wahl, Lag Wagon, Hot Water Music) anzutun, wage ich eher zu bezweifeln, aber trotzdem ist das schon sehr interessant! Erleben wir End-30er jetzt die Comebacks unserer ehemaligen Underground-Helden?

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Der Endtagger: Die Bookmarks der Woche

sebastian · 10.12.2011 · Keine Kommentare

So, starten wir mal eine neue Serie. Sollte ja klappen, einmal in der Woche das Urhebrrecht und die Originalität komplett auszuklinken und stattdessen einfach mal einen kleinen Rückblick zu geben auf das, was ich in dieser Woche so gebookmarkt und fotografiert und ausgeschnitten habe.

Entdeckt in den Lieblingsvideos 2011 von GORILLA VS. BEAR – Ich bin noch ziemlich platt, dass ich die Band und das Video noch nicht kannte. Da dürfte demnächst noch mehr bei uns drüber zu lesen sein^^

Gesehen an der gebaustoppten Florana-Brache auf der Bautzner Strasse. Die Brache wird in Anlehnung an das Wiener Loch am Hauptbahnhof bereits als „Wiener Neustadt“ und „Bautzner Loch“ bezeichnet.
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