Sailin on (where the devil was) – Eine kleine Bad Brains Geschichte

sebastian · 18.11.2011 · Keine Kommentare

Neulich zu Besuch bei Scheibi gewesen. Im Regal das Buch Punk DC entdeckt und die halbe Nacht darin gelesen. Wie einleuchtend Dinge aus der Perspektive des Alters wirken können und wie verwirrend es damals war, sich zwischen Straight Edge, Funpunk, Schule, Elternhaus und Fußball zurecht zu finden. Muss mir das Buch kaufen, bin nicht bis zu Dag Nasty (EWIGE HELDEN!!!) gekommen. Beim Rumsurfen entdeckt, dass „Sailin on“ ja auf dem besten Wege ist, dass neue „Wild Thing“ zu werden. Covern wir also besser nicht nächstes Jahr beim Zappenduster-Reunionkonzert auf dem Fonsstock-Festival! Oder vielleicht gerade? Spielen werden wir auf jeden Fall die Eigenkomposition „Same as it ever was“. Matz Laufer hat ja immer geglaubt, es hieße „Sailin where the devil was“. Vielleicht schreib ich ja mal einen Text für diese Variante…

In diesem Sinne: Sailin on (where the devil was)!

Original

Moby

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Apropos Island

sebastian · 24.08.2010 · 1 Kommentar

Apropos Island: Hannes Smith, seit kurzem in Berlin lebender Producer aus Weixdorf Köblitz – und Bruder einer lieben Freundin – hat dort die letzten anderthalb Jahre verbracht! Ich hatte gleich das Gefühl, das Land und seine Musik wirklich wunderbar zusammen passen, als ich begann, seine Arbeit „dort oben“ über Facebook und myspace zu verfolgen.

Zum Abschied seines Aufenthalts entstand ein spontanes aber ebenso eindrucksvolles Projekt! Er selbst sagt:

Ich habe das Lied 3 Tage vor meinem Rückflug nach Deutschland geschrieben. Der Titel bezieht sich auf mein Rückflugdatum (05.08.2010) und es ist meinem Leben in island gewidmet. Entstanden ist es an einem kalten isländischen Sommerabend in kürzester Zeit. Ich liebe es, kurze Momentaufnahmen meiner Gefühle einzufangen und muss deshalb solche Werken sehr schnell aufnehmen.“

Filmer Gunnar Konrádsson, den Hannes bereits eine Weile kennt, hört dieses Lied und macht ihm ein – auch für uns außenstehende – wirklich gelungenes Abschiedsgeschenk und zwar dieses hier:

Hannes Smith – 5810 ICELAND from Gunnar Konradsson on Vimeo.

Ja„, schwärmt Hannes, „Island ist einfach atemberaubend!!! ;)

Nichts weiter hinzuzufügen dem von meiner Seite!

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Mein gleich oder Dein gleich? Und wann ist eigentlich bald?

sebastian · 19.08.2010 · 3 Kommentare

Facebook Places ist bald für mich erreichbar! So las ich es heute voller Enttäuschung auf meinem iPhone, nachdem mir „Places“ im App-Store als neues Feature versprochen wurde. Neues Feature ist gut, denk ich, sie haben mir also schon mal den Menüpunkt serviert, nur kann der halt noch nichts. Auch geil eigentlich. Ich habe gleich mal die neue Kategorie „Mein Pulitzer-Preis“ im Blog angelegt. Der Artikel dazu kommt dann…. bald!

Traurig über die Zeitdauer bald sinnierend, erinnerte ich mich an eine schöne Begebenheit aus meiner Kindheit. Meine kleinste Schwester lag eines Abends bereits im Bett und quengelte ein wenig, dass meien Mutter noch mal ans Bett kommen möge. Meine Mutter (noch mit uns in die Sportschau vertieft) antworte – wie man das halt so macht – mit „Ich komme gleich“! Daraufhin antwortete meine Schwester mit dem in unserer Familie legendär gewordenen „mein gleich oder Dein gleich?“.

Ist aber doch auch scheiße! Stell Dir vor, Du parkst auf dem Weg zur Arbeit mutig im Halteverbot, um schnell das Geld abzuheben, mit dem Du die Blumen für den Geburtstag Deines Chefs bezahlen willst, und dann gibt der Geldautomat der Deutschen Bank Dir sowas zurück

Mein gleich oder Dein gleich?


Ich weiß schon, warum ich bei der Postbank bin! Da steht wenigstens immer ein konkretes „defekt“ am Automaten und nicht so ein wages Versprechen. Für die deutsche Bank sind gleich jedenfalls mehr als 7 Minuten.

Wie lange bedeutet gleich für Euch?

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Ein Herz für Hunde(blogs) mit Musik

sebastian · 10.06.2010 · Keine Kommentare

Wo ich heute schon am Empfehlen bei bin und die letzte „Ein Herz für Blogs“ Aktion so lässig geschwänzt hab wie früher Latein bei Frau von Loeper, will ich doch schnell noch die Klangverführerin Victoriah und ihr Klangblog loben.

Ich hab da nämlich neulich beim Spiel „Eine kleine Hundemusik“ was gewonnen. Der Preis selber ist zwar noch nicht da, aber mir war es Gewinn genug, dank ihr mal wieder alle Jens Rachut Scheiben (Angeschissen, Dackelblut, Blumen am Arsch der Hölle, Kommando Sonnenmilch) gehört zu haben und außerdem ist Vorhaut ja die schönste Haut.

Wer auch bei mir im Blog gelobt werden will und denkt, ne Tüte Smarties als Trostpreis reicht: Reicht natürlich nicht! Man muss schon eine außergewöhnliche Gabe fürs Texten und einen guten Style haben und natürlich weiblich sein. Tolle Kumpels wie ein Kopfhörerhund verkomplizieren die Sache auch nicht wirklich. Und wenn ihr das nicht erfüllen könnt: Probieren kann man da mit dem Gewinnen ja trotzdem :-)

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Spreeknick – Die Kniegeschichte, die ich aufzuschreiben nie die Zeit gefunden habe

sebastian · 10.06.2010 · 2 Kommentare

Eine Lesetipp

Hier, wegen der Sache mit dem Knie damals, von der ich schon häufiger mal erzählt habe. Alles war ganz genauso wie bei Frédéric, der das jetzt bei Spreeblick auf eine Art und Weise niedergeschrieben hat, wie auch ich es vorhatte. Die Arbeit kann ich mir also zum Glück sparen.. Achso, bei mir war das mit dem Knie erst viele Jahre, nachdem ich meine semiprofessionelle Karriere viel zu früh beendet hatte (nicht wegen des Knies sondern wegen Punkrock) und nur noch für den VEB Wildgehege, Dynamo Windrad Kassel (auf falschen Pass) und die Söhne der Mutter gespielt habe, aber dafür war das Angebot vom VFB Oldenburg vor 20 Jahren wirklich eins :-)

Frédéric, wenn Du das hier zufällig mal lesen solltest:

Nimm das zum Trost:

Und Bilder tauschen können wir ja vielleicht bei Facebook, ich habe da ein extra Album „Meniskus“ angelegt…

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And the winner is….MADCON – Norwegen: 12 Punkte

sebastian · 30.05.2010 · 2 Kommentare

Ich hatte gestern wirklich riesig Spaß am European Song Contest! Andrea (ihr erster Grand Prix) und ich haben uns ebenso sehr über die trockenen Kommentare von Peter Urban („Ich glaub mich tritt ein Pferd“, „Yo“) amüsiert wie über das stylishe und musikalische Dilemma, in dem offenbar die meisten Teilnehmernationen stecken (Oh England).

Soweit wir das beurteilen konnten, gab es nur einen einzigen Hairstylisten vor Ort und sein neuer Look („Butterfly“ für Damen, „Raupe“ für Herren) war wirklich den einen oder anderen Heuler wert. Und daß der dreiste Abba/Police Mashup aus Dänemark zu Beginn so viele Punkte erhielt, ließ uns dann doch tatsächlich mit Klein Lenchen mitfiebern. (Drittschönster Satz des Abends: „Was lobe ich die Lena da, bin ich aus Lena Lobeda*?“)

Alles so weit gut uns schön, ich leg mich aber mal fest, daß es aus kommerzieller Sicht vor allem einen Sieger gab, nämlich Madcon! Und die waren gar nicht als Wettbewerbsvertreter dabei :-)

Der hochchoreographierte Dancemob samt Youtube-Video könnte den Norwegern den Sommerhit 2010 bescheren! Für einen neuen europäischen Clubhotel-Tanz war es eh längst wieder Zeit. Dankbar werden die Animateure aus Herne und Hildesheim folgendes Video eingehend studieren!


Stand 30.05.2010: 310 Aufrufe
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Wieso heißt bei Apple Zensur, was bei Nintendo und Sony Produktpolitik heißt?

sebastian · 29.05.2010 · 7 Kommentare

Das iPad ist da! Eine riesige Welle der Euphorie geht übers Land, begleitet von überraschend vielen warnend erhobenen Zeigefingern und der inflationären Benutzung des Z-Worts (Ausdruck vom Autor selbst entfernt). Als Vertreter der absoluten Meinungs-, Rede- und Pressefreiheit müsste ich eigentlich auch zur letzten Gruppe gehören. Das will mir aber nicht so richtig gelingen! Vielmehr frage ich all jene Kritiker:

Was haltet Ihr denn von der Produktpolitik von zum Beispiel Nintendo und Sony?

Ich frage das, denn es wäre mir neu, daß für deren Konsolen (Wii, DS, Playstation usw.) einfach jeder jeden Inhalt verkaufen darf. Sexgames für die Wii? Wohl kaum jemand wird das erwarten und noch nie habe ich dazu auch nur einen einzigen Beschwerde-Tweet gelesen. Und ist nicht das iPad am Ende auch nichts anderes als eine Art „Konsole mit Internetzugang“?

Ich kann es noch nicht prüfen, denn leider hadere ich trotz meiner angekündigten Sofortkaufbereitschaft noch etwas mit der Budgetfrage, aber ich denke auf dem iPad wird man ebenso wie mit dem iPhone auf jede in Deutschland verfügbare Website gelangen!?!? Egal ob pornografisch, rassistisch oder anderweitig (jugend)gefährdend: Ich komme ungehindert auf jeden im Netz verfügbaren Inhalt. Kann ich einem Gerätehersteller Zensur unterstellen, wenn ich mit diesem Gerät jede frei zugängige Pornoseite aufrufen kann? Von mir ein klares Nein!

Aber, hör ich Euch jetzt sagen, die Applikationen, die werden doch zensiert und ich antworte ganz pragmatisch: Na und? Wieso bitteschön sollte man ein Anrecht darauf haben, eine Applikation, die den offiziellen Titel „iPad App“ trägt, inhaltlich so zu bestücken, wie man selbst das für richtig hält? Es erwartet ja auch niemand, daß Nintendo jedes billige Sexgame für die Wii zulässt als offizielles Wii-Game.

Immer wieder werden die zensierten BILD und STERN Applikationen ins Spiel gebracht (gab es überhaupt noch einen anderen relevanten Fall in Deutschland?) und beide Male ging es „nur“ um freie Oberkörperkultur. Ich muss mich wundern: Ich kann doch mit meinem iPhone auf Bild.de so viele nackte Busen bewundern, wie ich möchte (wenn ich denn möchtete).

Von Zensur kann meiner Meinung nach also absolut nicht die Rede sein, sondern nur davon, daß die Leute bei Apple ihre Applikationen sauber halten wollen und das eben nach ihrem eigenen Maßstab. Bei Nintendo oder Sony würde niemals jemand von Zensur sprechen! Man würde höchstens andere Produkte kaufen, wenn die Inhalte einem nicht mehr gefallen würden! Nun, Leute, es gibt auch andere Tablets……..

Es ist mir bewusst, daß der Vergleich des iPads mit reinen Spielekonsolen nicht 100%ig passt, aber andererseits: Ist es nicht sehr wahrscheinlich, daß Tablets durchaus das Zeug haben, auch Spielekonsolen richtig unter Druck zu setzen bzw. die Bedeutung der klasssichen Konsole hinfällig zu machen? Und sind „Apps“ nicht am Ende nicht auch immer nur „Games“ irgendwie?

Ich freue mich wie imemr auf den Austausch mit Euch. Beleidigungen und andere unflätige und pornografische Kommentare werden z*******

Nachträgliche Anmerkung:
Bezüglich Daniels Kommentar auf Facebook, der Ansatz sei gut aber unvollständig und halbwissend, möchte ich das auch hier mal kurz klarstellen

Dieser Text ist BEWUSST „halbwissend“! Es geht hier nicht um eine wissenschaftliche Diskussion sondern darum, ein wenig zum Thema zu plaudern! Diesen Text hab ich in 30 Minuten geschrieben und er folgte einer spontanen Eingebung. Ich war vor allem neugierig, ob konstruktive Gedanken kommen.. Jeder Leser kann durch seinen Kommentar die Sache vollständiger, runder und wissender machen! Das ist mehr als willkommen! Die Maxime (m)eines Blogs lautet, eine Einladung zum Gespräch zu sein, nicht zu belehren!

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5 sehr, sehr gute Gründe, mich beim Orange Blossom Special (OBS) zu treffen!

sebastian · 04.05.2010 · Keine Kommentare

1. Ausrichter dieses einmalig erdigen Festivals ist die fidelste und sympathischste Altherrenmannschaft der ostwestfälischen deutschen Musikszene!

2.

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Aufstiegsspiele im Frankenland

sebastian · 29.04.2010 · Keine Kommentare

TEIL 1 20.05.2001, Nürnberg. Deniz Baris köpft sich unsterblich und die Jungs und ich jede Menge Pilsner auf dem Heiligengeistfeld.. -> St. Pauli lässt den Kiez brennen

TEIL 2 02.05.2010, Fürth ,……. to be continued

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Farbmarketing, Fans und Finanzen: Schwarz-Gelb steht für Leidenschaft, die Leiden schafft

sebastian · 29.04.2010 · 1 Kommentar

Was haben Borussia Dortmund, Alemannia Aachen und Dynamo Dresden gemeinsam?

Die gleichen Vereins-Farben (schwarz-gelb), sensationelle Fans und eine leidenschaftliche Stadion-Athmosphäre, die Du für kein Geld der Welt künstlich erzeugen kannst und….einen Pleitegeier als Haustier.

Es scheint jedenfalls so zu sein, daß die einmalige Fansituation auf die Verantwortlichen im Umfeld mehr Druck erzeugt als auf die Mannschaft. Jedenfalls weiß man in allen drei Städten mittlerweile ganz gut umzugehen mit Medienberichten, die Verein und Begriffe wie „Pleite, Insolvenz und Lizenzentzug“ in einem Atemzug nennen.

Während der BVB nach seinen katastrophalen Börsenerfahrungen sich aber offenbar gerade etwas gefangen hat und auch sportlich wieder auf Erfolgskurs geht, mussten die beiden anderen Vereine in den letzten Wochen ihre Stadtoberen um Unterstützung bitten, um notwendige Lizenzen zu erhalten. Dynamo mit einem einmaligen Mietzuschuss (siehe auch hier) und Aachen mit einer Bürgschaft über 5,5 Millionen Euro.

Somit mein Tipp an Start-Up Unternehmer und Vereinsgründer: Wählet Eure Farben mit Bedacht! Wer Leidenschaft und Emotion säen will, der muss auch die Scheune bezahlen können!

Hier ein paar schwarz-gelbe Bilder:
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