Ólafur Arnalds: For Now I Am Winter

kristin · 19.05.2013 · Keine Kommentare
25. Mai 2013
21:00 Uhr
Kampnagel, Hamburg
VVK ab 23 €
Verlosung
26. Mai 2013
21:00 Uhr
Theaterfabrik, Leipzig
VVK ab 22 €
Verlosung

Jahreszeit hin oder her, Wetter ist eh immer und mit seinem im März dieses Jahres erschienenen Album For Now I Am Winter hat Ólafur Arnalds erneut einen dieser kostbaren Ruhepunkte geschaffen, der es alltagsgestressten Seelen ermöglicht, sich für einen Moment aus aller Hektik zurückzuziehen.

Immer wieder gelingt es Ólafur Arnalds mit seiner Musik die Geschwindigkeit, mit der wir gewöhnlich durch unsere Leben hasten, auszubremsen und Gedanken und vor allem Gefühlen einen Raum zu geben, in dem sie sich geführt von minimalistischen Klavierpassagen und hinreißenden Streichersequenzen, auf eine Art entfalten können, die sich seltsam natürlich und vertraut anfühlt.

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SPOT Festival: Nils Frahm im Interview

kristin · 11.05.2012 · 1 Kommentar

Vor nicht ganz zwei Monaten verzauberte Nils Frahm das Dresdner Publikum im ausverkauften Societaetstheater mit seiner Musik, charmanter Bühnenpräsenz und einer spontanen Improvisation mit Linda von Rookfly. Wer dabei war, wird gern an diesen großartigen Abend zurückdenken. Juliane Hanka hat dafür in ihrer Rezension für die DNN die passenden Worte gefunden und sie uns zum Nachlesen zur Verfügung gestellt. Danke!

In der Zwischenzeit ist Nils durch Süd- und Nordamerika getourt, hat in Zusammenarbeit mit Ólafur Arnalds die EP Stare veröffentlicht und trat letztes Wochenende gemeinsam mit der dänischen Band Marybell Katastrophy auf dem SPOT Festival in Århus auf.

Insgesamt fünf Songs aus dem Repertoire beider Acts sollten für das Konzept InterSPOT gemeinsam auf der Bühne interpretiert werden. Im Store Sal des Musikhuset, der ausgestattet mit ca. 1600 Sitzplätzen nicht nur groß sondern riesig wirkte, wollte sich die für Nils‘ Konzerte typische intime und entrückende Atmosphäre nicht einstellen. Zu den ersten Pianotönen waren gegenseitige ’schön!‘-Bekundungen und Gänsehautschauer dennoch eindeutig nicht zu unterdrücken. Diesem ersten Stück von Nils Frahm verlieh Sängerin Marie Højlund einen Text und ihre Stimme. Der Saal rückte ein wenig enger zusammen, als alle Bandmitglieder von Marybell Katastrophy einem weiteren Stück von Nils Frahm ihre Parts am und sogar im Klavier behutsam hinzufügten. Dennoch wurde die Genialität der Frahm’schen Stücke durch die eingängigen Elektropop-Songs von Marybell Katastrophy ein wenig überrollt.

   

Am Morgen vor dem Auftritt nahm sich Nils zwischen Frühstück und Probe etwas Zeit, um mit mir im Hotelfoyer trotz leicht angekratzter Stimme (dänisches Bier!) über seine Tasche, die Zusammenarbeit mit Marybell Katastrophy und Ólafur Arnalds und einiges andere mehr zu sprechen:

Am brennendsten interessiert es mich ja, was es mit deiner Tasche auf sich hat. Ist das ein Ritual, dass du die auf der Bühne abstellen musst, um spielen zu können?
Naja, ich bin ein Gewohnheitstier. Ich hab da irgendwann mit angefangen und jetzt mach ich das halt so. Oder vielleicht krieg ich ja mal ’n Freitag Sponsorship. Das wär‘ nett, eigentlich. … weiterlesen…

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WochenendEinklang: Ólafur Arnalds & Nils Frahm – Stare

kristin · 27.04.2012 · Keine Kommentare

Zum Record Store Day, am 21. April, veröffentlichten Ólafur Arnalds und Nils Frahm ihre erste gemeinsame EP Stare. Nachdem die beiden schon im Juli 2011 im Roten Salon in Berlin auf Ólis Solotour erstmals gemeinsam live improvisierten, trafen sie sich einige Zeit später in Nils‘ Studio in Berlin zum Jammen. In vier Tagen entstand dort das Stück b1 (Cello by Anne Müller). Das Ganze wiederholten sie in Ólafurs Studio in Island, wo sie die Stücke a1 und a2 aufnahmen.

Ich weiß noch immer nicht, was ich von Stare halten soll – die Musik hat eine sehr beruhigende Wirkung auf mich und ist mir übers immer wieder Hören ans Herz gewachsen, ohne dass sie mich so richtig begeistert.

Hört selbst und habt einen entspannten Start ins Wochenende!


via Drowned In Sound

Stare gibt’s ausschließlich auf Vinyl und als digitalen Download im Store von Erased Tapes Records. Nils begründete diese Entscheidung kürzlich in einer Statusmeldung auf seiner Facebookseite, die zu lebhafter Diskussion führte:

hello friends,

people keep asking me if there are some ’stare‘ cds out there. well, we decided against the cd in this case, knowing that most of you (including me) usually just import the cd on a computer and never look at the cd again. cd sales went down 25% the last year and i visited the cd’s grave in budapest. so yes, the cd will die. it is sad really, but just how it is.

i am doing mastering and really care about sound when it comes to music production, so please consider:

playing music out of your computer speakers from sound cloud is not really ideal. there are many things missing due, bad speakers, mp3 compression and all. the musicians worked hard to make a nice mix of their music, just so that people never hear all the details hidden in the music.

30 years ago, our daddys bought expensive stereo systems in order to impress your mamas with their great sounding records. those days are over. a lot of people don’t even have a stereo system anymore. bummer!

my advise:

buy a vinyl player, some old amplifier and some speakers and start collecting vinyl. the best way listening to music since many decades. vinyl records are wonderful and will be your new best friend. they sound, feel and look incredible.

please don’t let sonic joy disappear. spinning a great sounding vinyl at home and really listening to it is the most amazing thing and will make your day(s) on planet earth even more rewarding.

the cd might die, mp3s are very sad little bastards :)
vinyl will always be there.

love to you and your ears,
nils

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‚Oomph oomph‘! Kiasmos live in Dresden

kristin · 14.04.2012 · Keine Kommentare
21. April 2012
22:00 Uhr
Kleines Haus, Dresden
VVK: 12,- zzgl. Geb.
Verlosung

Ólafur Arnalds zurück in Dresden! Und dieses Mal sorgt garantiert kein eigensinniger Flügel mit kaputten Tasten für schlechte Stimmung (haha), dieses Mal werden die Töne digital erzeugt und es wird getanzt! Mindestens alle Teilnehmer unserer Freikartenverlosung für Arnalds‘ Trio-Show in der Schauburg wissen schon, was das heißt: Kiasmos!

Unter diesem Namen tobt sich Ólafur Arnalds zusammen mit seinem Kumpel Janus Rasmussen in der Kategorie »Elektronische Tanzmusik« aus. Entdeckt haben die beiden ihre gemeinsame Begeisterung für experimentellen Minimal Techno, als Arnalds zeitweise als Tontechniker für Rasmussens Hauptprojekt Bloodgroup tätig war. Menschlich wie musikalisch fügte sich das eine zum anderen und schließlich zum Techno-Projekt Kiasmos zusammen, für das Rasmussen initiale Ideen und Beats entwickelt und Arnalds sich um Feinheiten und finale Strukturen der Songs kümmert.

Bereits 2009 haben Kiasmos auf einer gemeinsamen Split EP mit Rival Consoles zwei erste Tracks veröffentlicht (65/Milo, Erased Tapes).

Kiasmos – 65 by Erased Tapes
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Dienstagskonzert: Nils Frahm

kristin · 07.03.2012 · 1 Kommentar
20. März 2012
20:00 Uhr
Societaetstheater, Dresden
VVK 10,50 €
Verlosung

»Das Konzert wird bestimmt schön, aber die CD kann man sich eigentlich nicht anhören. Die rauscht so?!« sagte meine Dienstagspluseins, nachdem sie die Einladung zum Konzert von Nils Frahm nebst aktuellen Tonträger in ihrem Briefkasten fand.

Recht hat sie – das Konzert wird ganz sicher sehr schön! Und ja, Nils Frahm bricht auf Felt mit der Hörgewohnheit perfekt produzierter Musik. Um das im Oktober 2011 erschienene Album rankt sich die sympathische Geschichte, dass Nils ursprünglich die Nerven seiner Nachbarn schonen wollte, indem er sein Klavier mittels Filz (engl. felt) dämpfte, wenn er in der nächtlichen Stille seines Berliner Wohn-Studios musizierte. Dabei kann ich mir Schlimmeres vorstellen, als neben Nils Frahm zu wohnen und durch seine Musik in den Schlaf »gestört« zu werden…

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Von Hardcore über Techno zur Klassik bis nach Hollywood: Ólafur Arnalds

kristin · 27.02.2012 · Keine Kommentare
23. März 2012
21:00 Uhr
Schauburg, Dresden
VVK ab 16 €
Verlosung

Die Genres, die Ólafur Arnalds auf seinen musikalischen Wegen durchstreift, sind so bemerkenswert gegensätzlich, wie die Musik seines Soloprojekts zugänglich und emotional ergreifend ist. Ich bin mir sicher, das eine hängt mit dem anderen zusammen.

Da gab es in jungen Jahren (ab 1999) den Punk-/Hardcore-Óli, der als Drummer verschiedener isländischer Bands (I Adapt, Fighting Shit, Celestine) in der damals gerade entstehenden isländischen Hardcore-/Nu-Metal-Szene mitmischte. Es heißt, die Band Fighting Shit existiere noch immer und spiele wenigstens eine Live-Show pro Jahr. Das könnte wohl noch immer annähernd so aussehen und klingen:

Der Übergang vom Metal zur modernen Klassik verlief fließend und logisch – ab 2004 schrieb Ólafur für einige Alben der deutschen Death Metal-Band Heaven Shall Burn diverse Intros und Outros –

Heaven Shall Burn – Echoes (Intro)

– bevor er 2007 (mit 21 Jahren) sein erstes Soloalbum Eulogy for Evolution veröffentlichte. weiterlesen…

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WochenendEinklang: Kiasmos

kristin · 24.02.2012 · Keine Kommentare

Side-Projekt von Ólafur Arnalds und Janus Rassmussen (Bloodgroup). Das Debütalbum ist für dieses Jahr angekündigt.


Kiasmos – Thrown by erasedtapes

Links:
Facebook
Erased Tapes Records

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Living Room Songs

kristin · 29.09.2011 · Keine Kommentare

Rechtzeitig vorm Iceland Airwaves machen wir ab Montag schon mal einen virtuellen Probeausflug nach Island und sind zu Gast im Wohnzimmer von Ólafur Arnalds!

Eine ganze Woche lang wird Óli, angelehnt an sein Found Songs-Projekt 2009, jeden Tag einen Song veröffentlichen. Die Aufnahmen finden in Ólis Wohnzimmer in Reykjavík statt und werden gefilmt. Zu sehen, hören und zum (kostenlosen) Download gibt’s das Ganze auf livingroomsongs.olafurarnalds.com. Start ist Montag, 03.10.2011, 13 Uhr.

Ólis persönliche Einladung macht die Freude nur noch größer

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So war: An evening with Ólafur Arnalds in Berlin

kristin · 09.08.2011 · Keine Kommentare
25. Juli 2011
21:00 Uhr
Roter Salon, Berlin, Berlin

Da ist irgendetwas in der Musik von Ólafur Arnalds, das mich berührt; Etwa der Moment, wenn bei 0040 das Klavier einsetzt oder die Streicher bei Ljósið mir das Herz einschnüren …

Was es wohl ist?
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Ein Abend mit Ólafur Arnalds

kristin · 13.05.2011 · Keine Kommentare
24. Juli 2011
21:00 Uhr
Roter Salon, Berlin, Berlin
VVK ab 20,30 €
25. Juli 2011
21:00 Uhr
Roter Salon, Berlin, Berlin
26. Juli 2011
21:00 Uhr
Roter Salon, Berlin, Berlin

Seit heute stehen die Termine für die Solo-Shows fest, die Ólafur Arnalds seit letztem November plant: An neun ganz besonderen Abenden lädt der Isländer in den Niederlanden, in Belgien und in Deutschland ein kleines Publikum ein, ihn für einen Moment in seine kreative Welt zu begleiten. Die Zuschauer werden nicht nur Zeugen des Entstehungsprozesses neuer Songs, sondern sollen im Dialog mit dem Künstler auch Inspirationsquelle und Mitentscheider sein.

Wie er sich das alles vorstellt erklärt Óli in seinem heute veröffentlichten Video-Blog sehr charmant und am besten selbst:

Termine und Ort in Deutschland: 24., 25. und 26. Juli, Roter Salon, Berlin
Im Moment gibt’s dafür anscheinend noch keine Informationen zum Ticketerwerb, ein Update folgt hoffentlich bald an dieser Stelle.
*** UPDATE: Karten sind ab sofort im VVK bei Koka36 zum Preis von 20,30 Euro + Versandkosten erhältlich.

Mehr Informationen gibt es auf der speziell für die Solotour eingerichteten Website und immer aktuell auf Facebook.

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