Come (on), hol die bunten Kleider raus. Es wird Frühling!

sebastian · 09.02.2016 · Keine Kommentare

Da ist mir aber letztes Jahr ein ganz famoses Stück Sommermusik entgangen. Wer das Blog länger liest, weiß, dass das hier ganz genau in meinen Autokassettenplayer passt. Fenster auf, lass uns cruisen. Irgendwo wird es heute einen Platz an der Sonne geben.

https://www.youtube.com/watch?v=r0553nZvUrw
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Sonne, Regen, Ewigkeit: Manu Chao (am 12. Juni in Dresden)

sebastian · 20.03.2015 · Keine Kommentare

November 1998. Mein mittlerweile verstorbener bester Freund Ralf „Sanchez“ Garcia ist gerade nach Hamburg gezogen und lebt als Untermieter in einem kleinen Kabuff bei einem liebenswerten älteren Herrn. Ich bin aus Gründen zu der Zeit alles andere als gut drauf, sattele meinen 84er Saab 900 und mache mich auf dem Weg zu ihm. Es regnet im Grunde durchgehend. Wir hängen in seiner Bude rum und dann schiebt er diese eine Kassette rein, die ihm ein italienischer Freund überspielt hat. Eine spanische Gitarre klingt in Fis Moll durch die etwas miefige Zimmerluft, ein warmer Bass steigt ein und dann singt Manu „Ich wandere alleine mit meiner Trauer…“

Ich weiß (bis heute) nicht, was es genau ist, aber dieser Sound versenkt mich. Manus Stimme spendet bei allem verkündeten Leid so viel Trost und als das Album zu Ende ist, will ich es noch mal, noch mal, noch mal. Als wir später am Abend am Rande des Hamburger Doms frieren, klingen seine Lieder immer noch in mir nach. Bis heute ist es wahrscheinlich das meistgehörte Album meines Lebens. Im Saab lief das Tape rauf und runter (Malle und Erich dürften sich erinnern).

Heute fällt es mir schwer, die Platte zu hören, ohne in Tränen auszubrechen. Du hast mir diese Platte geschenkt und mit ihr wirst Du immer da sein. Im Sommer am Strand, im Herbst auf der Kaimauer und auf jeden Fall am 12. Juni in der Jungen Garde.

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Brazzaville: Zufallsfundstück mit Fernweh

sebastian · 12.07.2013 · 1 Kommentar

Heute hatte ich kurz mal die Idee, ein Fußballturnier mit Jugendmannschaften aus den Partnerstädten Dresdens zu planen. Mit Teams von AC Florenz, RC Strassbourg, Dynamo Dresden, FC St Pauli, Zenit St Petersburg, Red Bull Salzburg und Feyenoord Rotterdam wäre da auf jeden Fall ein sehr fettes Ding möglich. Theoretisch! Leider in der Antisportstadt Dresden absolut nicht realisierbar. Jedenfalls fiel mir dabei wieder die Partnerstadt Brazzaville ins Auge, die man in Dresden noch weniger wahr nimmt als den Sport und wollte schauen, ob es da wohl eine offizielle Facebookseite gibt. Der erste Treffer führte mich auf die Seite einer Band. Neugierig geworden (nenn es Flohmarktsyndrom), musste ich dann wenigstens mal reinhören und wahr von Anfang an gefangen von den elf Songs auf „Jetlag Poetry„, einem Album von 2011.

Jetlag Poetry

Sehr charmanten, schmeichelnden und doch hintergründigen Folkpop serviert einem das Projekt, das David Arthur Brown bereits 1997 in L.A. gründete. Aus jeder Note fließt das Fernweh des rastlosen und gleichsam romantischen Kunstliebhabers. „Rather Stay Home“ ist ein schönes Beispiel.

Zur Zeit lebt und arbeitet Brown in Barcelona und arbeitet mit einem Streichquartett an neuen und alten Songs, lässt sich durch Europa treiben, wirkt wie ein Manu Chao mit nordischen Wurzeln und ist es auf jeden Fall wert, weiter beobachtet zu werden.

 

Hier ist mein Favorit.

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