Insider zum Iceland Airwaves 2013 – Iceland Music Export

kristin · 24.10.2013 · 1 Kommentar

Bizarre, baumlose Landschaftskulissen und schwarze Strände, über die ein rauer Wind fegt, bunte Häuschen und bärenstarke Plüschpferde. Island. Wohl kein anderes Wort beschwört in meinem musikbegeisterten Bekanntenkreis annähernd ähnlich treffsicher euphorisch leuchtende Augen und dringendste Sehnsuchtsgedanken herauf. Und kurz bevor das Iceland Airwaves Festival Reykjavík nächste Woche wieder in eine singende, klingende Musikhauptstadt verwandelt, ist es mal wieder an der Zeit, Ohren und Blick aufmerksam gen Norden zu richten. In diesem Jahr verspricht das besondere Informationen und Tipps, denn ich habe eine persönliche V-Frau vor Ort.

Melina (Foto: privat)Gemeinsam mit Special Agent Melina »Wunderbar« Rathjen habe ich mich in Vorbereitung auf das Iceland Airwaves 2013 daran gemacht, ein paar weitere kleine Antwortbröckchen auf die große, immer wieder aufgeworfene, Frage zusammenzutragen: Wo, verdammt noch mal, kommt diese ganze verwunschen-großartige isländische Musik her? Und warum?

Rückblende, Januar 2013: Auf einem der ersten Konzerte in meiner neuen Elbstadt wurde mir Melina vorgestellt; Der Gesprächseinstieg »die war auch in Island« ließ – Hach! – unserer beider Augen euphorisch leuchten und in den folgenden Monaten blieben uns noch genügend weitere gemeinsame Konzertabende, um uns anzufreunden. Im August setzte Melina ihr sortiertes Leben in Hamburg – ihre Anstellung in der Staats- und Universitätsbibliothek und ihr Fernstudium im Fach Kultur- und Medienmanagement – auf Pause, um für einige Monate nach Reykjavík zu gehen. Als Praktikantin für den Iceland Music Export (IMX) arbeitet sie seitdem daran mit, noch mehr tolle isländische Musik auf den richtigen Weg (zu uns!) zu bringen und hat ganz nebenbei die Gelegenheit, sich intensiv mit ihrem Sehnsuchtsland und dessen Einwohnern auseinanderzusetzen. Zu ihrer Arbeit hat mir Melina einige (echt nervige, sorry!) Fragen beantwortet und außerdem ihr Insiderwissen in Form von persönlichen Empfehlungen für das Iceland Airwaves 2013 preisgegeben. weiterlesen…

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Kurse und Beratungsangebote für die Kreativwirtschaft

andrea · 24.02.2013 · Keine Kommentare

Dass „Kreativwirtschaft“ gar nicht so einfach ist, ist hinlänglich bekannt. Aber es gibt Beratungsangebote, die niedrigschwellig, authentisch und fachkundig zwingende Grundlagen erklären, die man einfach auf dem Schirm haben MUSS. Nicht nur, um sich später jede Menge Ärger zu sparen, sondern auch, um als professionell wahrgenommen zu werden. Nachdem die Scheune Akademie in den letzten Monaten immer wieder Kurse zum Thema Promo / Marketing / Grundlagen des Musikbusiness gab, geht es nun u.a. an die leidigen Themen Rechnungslegung, Buchhaltung und Steuern sowie Zeitmanagement. Am Montag (25.02.) beginnt für den Zeitraum der nächsten fünf Wochen die Scheune Akademie Abendschule jeweils 19 Uhr mit zweistündigen Seminaren.

Seminar 1 kümmert sich um diese Belange:

Unterschiede zwischen Rechnung, Quittung, Vertrag einerseits sowie Honorar und Aufwandsentschädigung andererseits werden aufgezeigt und an praktischen Beispielen erläutert. Wie sieht also eine vollständige und korrekte Rechnung zwischen den Musikern untereinander aus, ist das überhaupt nötig? Wie rechnet man gegenüber dem Veranstalter ab? Außerdem wird sich die Dozentin den Themen Reisekostenabrechnung und Bewirtungen widmen, welche besonders für Tourneen wichtig sind.

Darauf aufbauend folgt am 04.03. Buchhaltung und Steuer:

Steuernummer, welche ist nun eigentlich die richtige? Was interessiert das Finanzamt überhaupt? Welche Einkunfts- und Steuerarten gibt es? Wie gehe ich mit Belegen und Rechnungen um? Wie kann ich die am besten über das Jahr sammeln, sortieren und ablegen? Mit oder ohne Mehrwertsteuer? Was muss ich als Band GbR bei der Steuer beachten?

Es folgen Termine zum Tourneemanagement, Technik 1×1 und Zeitmanagement. Ausführliche Informationen über Inhalte und Dozenten finden sich auf der Webseite der Scheune Akademie.

Ebenfalls ans Herz legen kann ich Euch die Beratungsgespräche von Katja Großer (Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes Regionalbüro Sachsen, Sachsen-Anhalt,Thüringen), die 1x im Monat in Dresden mit einem kostenfreien Beratungsangebot den Kreativen weiterhilft.

Im persönlichen Gespräch werden Geschäftsideen gegen den Strich gebürstet, weiterentwickelt und auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Außerdem informiert Katja Großer über relevante Netzwerke in der Region und vorhandene Angebote der Wirtschaftsförderung vor Ort.

Das Angebot der kostenlosen und individuellen Orientierungsberatungen richtet sich insbesondere an die vielen Kleinstunternehmen, Projektemacher, Gründer und Freelancer aus den Bereichen Architektur, Design, Musik-, Film- und Rundfunkwirtschaft, Kunst- und Buchmarkt, Software- & Games-Industrie, darstellende Künste sowie Presse- und Werbemarkt.

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich! Termine und weitere Informationen gibt es bei Katja Großer unter grosser(ät)rkw-kreativ.de.

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Stimmen zur 1. Impulskonferenz zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen

sebastian · 10.06.2012 · 2 Kommentare

Am vergangenen Donnerstag fand die 1. Impulskonferenz zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen statt. Da wir nicht teilnehmen konnten, hier ein paar Stimmen.

Frank Trepte, Kreatives Leipzig

Größte Erwartung war vorab sicher, mit der Impulskonferenz Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltungen zu erreichen, die bislang wenig Berührungspunkte mit der Kreativwirtschaft finden konnten oder wollten. Das ist sicher gelungen.

Wichtigste Erkenntnis war, dass die Stellen beim Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes bis zum Jahr 2014 gesichert werden konnten. Wie bedeutend die Arbeit von Katja Großer ist, wurde nicht umsonst mehrfach betont. Wir freuen uns darüber sehr. An die Adresse des Freistaats und der Kommunen gerichtet sei aber gesagt, dass sich diese nicht weiter dahinter verstecken sondern mit dem Träger der Bundesinitiative gemeinsam nach Wegen suchen sollten, dieses Engagement langfristig zu sichern bzw zu ergänzen.

Super geklappt hat der Kreativparcours zur Einstimmung auf die Konferenz, den viele der Gäste mit großem Interesse absolviert hatten und sich so mit Kreativschaffenden aus Dresden und Leipzig über ihre Arbeitswelt austauschen konnten. Wir Leipziger sind sehr glücklich über die Entstehung von Wir Gestalten Dresden eV, um auch in Zukunft bei solchen Veranstaltungen gemeinsam auftreten zu können. Auch in der Landespolitik wird der Druck spürbar zunehmen, wenn die Branchenverbände beider Großstädte hier gebündelt auftreten. Und erste Pläne sind mit Blick auf die Landtagswahl 2013 bereits am Entstehen..

Anika Jankowski, Scheune Akademie Dresden

Erhofft habe ich mir eine Vernetzung der Akteure der KKW. Das ist auch im Kleinen geschehen, dafür waren die Stände am Anfang sehr sinnvoll. Besonders positiv fande ich die Präsenz von realtiv vielen politischen Akteuren. Deshalb erhoffe ich mir eine mutige und vor allem zeitnahe politische Resonanz auf das Event – finanzielle Unterstützung, Verbesserung der Arbeitsbedingungen von außen… Großartig waren die Key Notes von Sebastian Dresel – Beauftrager für KKW in Mannheim – der die Veranstaltung sehr inspirierend zusammengefasst hat.

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Die gestalten Dresden: Kreativwirtschaftsverband gegründet

sebastian · 01.03.2012 · 2 Kommentare

Gestern hat sich in der Groovestation – wie angekündigt – unter dem Deckmantel des ehemaligen Agenturnetzwerks „Wir gestalten Dresden“ ein Branchenverband für Kreative und Kulturwirtschaft in Dresden gegründet. Die federführenden Mit-Initiatoren Claudia Muntschick und Maik Roßmann wurden zum Vorstand gewählt, ein Aufsichtsrat vertritt die 12 Teilbranchen. Die Sparte Musik repräsentiert der Nils vom Musikzentrum Volume11. Eine gute Wahl, finde ich! Über 35 Mitglieder und 6 Fördermitglieder sind von Anfang an dabei. Jetzt müssen konkrete Ziele geplant werden. Einer der nächsten Schritte werden ein Kommunikationskonzept für die interne und externe Kommunikation sein. Da aber bereits mehrere Agenturen ihre Unterstützung signalisiert haben und zu den Mitgliedern und Förderern gewiefte Netzwerker wie Andreas Schanzenbach und Peter Stawowy gehören, dürfte es auch da schnell voran gehen.

Ich wünsche viel Erfolg und hoffe, dass in Dresden durch den Branchenverband mehr Leute für die Bedeutung der Kreativwirtschaft sensibilisiert werden. Dresden ist mehr als barock!

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Jein zum Verein: Gründungstreffen der Dresdner Kreativlobby am 06.12.

sebastian · 03.12.2011 · 1 Kommentar
6. Dezember 2011
20:00 Uhr to 22:30 Uhr
friedrichstadtZentral , Dresden

In einer spontanen Aufbruchs-Stimmung wurde bei einem von den Sächsischen Grünen veranstalteten Netzwerktreffen der Dresdner Kreativwirtschaft am 29.10. der Plan geboren, einen Lobby-Verband zu gründen. Da ein Verein die realistischste und logischste Rechtsform für ein solches Vorhaben ist, war davon die Rede, bereits am Nikolaustag einen Verein zu gründen, in dem Vertreter bestehender Strukturen und EinzelkämpferInnen sich zusammenschließen. Die Vereinsgründung wird zwar am 06.12. nicht erfolgen, aber zu den Punkten gehören, die im Friedrichstadt Zentral diskutiert werden. Ein Verein sei zum derzeitigen Zeitpunkt zu verbindlich und auch wenn der Aufwand für die Gründung sehr gering sei, so mache doch die kontinuierliche Betreuung sehr viel (ehrenamtliche) Arbeit, daher wolle man erst einmal mit potentiellen Mitstreitern in die konkrete Diskussion eingehen und Versuch machen, als eine Art Überbau ohne eigene Rechtsform zu agieren.

Einladen tun unter anderem Liane Hoder (Projektschmiede), Kristine Schmidt-Köpf (Künstlerbund Dresden), Jana Betscher (Kulturmagazin Dresdner), Claudia Muntschick (Selbstständige Stadtentwicklerin und Architektin), Magnus Hecht (scheune), Maik Roßmann (weissgrau), Martin Fiedler (neonworx), Andreas Schanzenbach (Cromatics) und Felix Liebig (Metropole Pieschen). Sie definieren die Ziele für den Abend wie folgt:

Eine Stimme bilden: Kreative Potenziale sichtbar machen, Bedürfnisse und Interessen aufnehmen, kommunizieren, gegenüber Politik vertreten, Strukturen bedarfsgerecht praktisch mitgestalten, Agenda medial beeinflussen.

Medial gibt es immerhin einen ersten Anfang.

Das Programm:
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Heiße Luft und Heliumgesänge: Das große Eventquiz der Woche

sebastian · 14.01.2011 · 1 Kommentar

Welches Fest ist das:

Gotthilf Fischer dirgiert ein Luftballonorchester vor den Ehrengästen Dieter Thomas Heck, Roger Wittaker und Carsten Spengemann! Im Hintergrund schmollt der bekennende Nicole Fan Matthias Sammer in Richtung einer ahnungslosen Abiturientin, weil er sie für Lena hält. Als Highlight landet dann ein Heißluftballon mit drei musizierenden (Wasserpfeiffe) Clowns an Bord auf dem Kopf von Jürgen Hingsen! Im Hintergrund streiten Allessandra Pocher, alias Sandy Meyer-Wölden und Alisar Ailabouni derweil darüber, wo denn dieses „ebenda“ liegt, in dem laut Wikipedia Immanuel Kant gestorben ist und ob man das nicht groß schreiben müßte.

A: ZDF Fernsehgarten
B: Semperopernball
C: Die Beerdigung von Roger Wittaker

Als Hauptpreis winkt vielleicht ein Autogramm vom Lena Double Natalia. Vielleicht aber auch nur eine Flasche Rotkäppchen halbtrocken!

PS: Ideen für Guerilla Marketing Ideen im Umfeld des Events werden gerne entgegengenommen :)

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We like to jump but we don´t like JUMP – Die Biss.FM Geschichte in Links (1)

sebastian · 12.01.2011 · Keine Kommentare

Anfang 2009 starteten einige Musiker, Labelmacher, Politikinteressierte und Radiofans eine Initiative „für ein besseres Radio in Sachsen“. Der Name der Initiative: Biss.FM. Einer von ihnen war ich und ich wurde mittlerweile mehrfach gebeten, noch einmal einen Rückblick zu geben. Was war Biss.FM, was ist da gelaufen und warum ist die Initiative „gestorben“?

Ganz ehrlich? Ich habe eigentlich weder Zeit noch richtig Lust dazu, das ganze Thema noch einmal aufzurollen, sondern brauche eher mal ne ausführliche Pause davon. Zu frustrierend waren letztlich die Ereignisse. Am Ende ist es nicht besser sondern sogar noch schlechter geworden.

Die Ausgangssituation

Für „junge Hörer“ gab (und gibt) es in Sachsen genau zwei Programme. Das private NRJ und den öffentlich-rechtlichen Sender MDR JUMP. Beide haben sich weder im redaktionellen Anspruch noch in der Häufigkeit der Werbung unterschieden. Nur war NRJ eher auf Black Music ausgerichtet und JUMP auf Mainstreamrock. Beide Sender hatten eine extreme Rotation (Wiederholung gleicher Titel). Beide haben weder lokale Produktionen noch Newcomer im Allgemeinen gesendet. Beide hatten im Grunde keine redaktionelle Berichterstattung. Themen waren Klatsch und Tratsch und Staumeldungen. Und so ist es auch heute noch.

Gleichzeitig gab und gibt es beim MDR den insbesondere in konservativen Kreisen sehr unbeliebten DT64 Nachfolger MDR SPUTNIK, der seit seiner Gründung verschiedene Phasen durchlief, aber immer Nischenradio und Experimentierstube war und im gesamten MDR-Gebiet nicht auf UKW gesendet wurde, da das jeweils festgelegte Kontingent öffentlich-rechtlicher Sender bereits ausgeschöpft war (und ist). 1997 erteilte Sachsen-Anhalt dann SPUTNIK plötzlich eine UKW-Lizenz. Eine Klage Sachsens, dies widerspräche dem MDR-Staatsvertrag, wurde vom Bundesverwaltungsgericht zurückgewiesen.

Nachzulesen ist das auf Wikipedia!

In Sachsen wurden Ende 2008 in einigen Metropolregionen durch die Aufgabe vom Konglomerat BBC/Radio France Frequenzen frei. Hoffnungen wurden formuliert. MOTOR.FM bekundete ebenso Interesse wie SPUTNIK-Fans. SPUTNIK selbst war mittlerweile unter der Führung des Programmchefs Eric Markuse zu einem der besten Jugendradios Deutschlands herangewachsen.

Aber: SPUTNIK ging nicht, weil es sich bei der freigewordenen Frequenz um eine für private Sender handelte. Und eine Ausschreibung (auf die sich der private Sender MOTOR.FM hätte bewerben können) gab es es nicht, da Sachsen bereits gesetzlich die Einführung von Digitalradio beschlossen hatte. Ebenfalls gesetzlich vorgeschrieben ist, dass die Vergabe einer Frequenz für 5 Jahre erfolgt. Niemand kann für 5 Jahre eine UKW-Frequenz vergeben, wenn es in drei Jahren kein UKW mehr gibt/geben soll..

An die Einführung von Digitalradio in Sachsen in den nächsten Jahren glaubt zwar keine Sau mehr und der Termin wurde auch schon einmal verlängert, aber es steht eben im Gesetz.

Die Initiative und die Petition

Das alles wollten wir nicht einfach hinnehmen und gemeinsam eine Petition im Sächsischen Landtag einreichen. In dieser haben wir außerdem ein Förderprogramm zur Gründung von Internetradios gefordert, damit sich auf diese Weise mehr Interessierte aktiv als Radiomacher betätigen können, um so der Radiolandschaft in Sachsen wenigstens im Netz neue Konturen zu verleihen. Über 3.500 Unterzeichnern haben wir dafür gesammelt. Leider ohne auch nur ansatzweise das Gefühl zu haben, das hätte dort jemanden ernsthaft interessiert (siehe unten).

Trotzdem gab es es immer noch Hoffnung und Motivation, irgendwie dafür zu sorgen, dass SPUTNIK auch in Sachsen über UKW ausgestrahlt werden könne, um wenigstens einen Sender zu haben, der regionalen Musikern ebenso eine Plattform bietet wie Themen aus Politik und Gesellschaft, die über Szenenews hinausgehen.

Bis dann die MDR-Führung plötzlich meinte, man müsse noch mehr junge Menschen auf den UKW-Frequenzen in Sachsen-Anhalt erreichen und müsse dies tun, indem man auf mehr Hits, mehr Rotation und weniger Inhalte setzt. SPUTNIK begann also der MDR eigenen Cashcow JUMP Konkurrenz zu machen und wir waren vor den Kopf geschlagen. Als dann auch Programmchef Markuse dieses Konzept nicht mehr mittragen wollte, sahen wir einfach keinen Grund mehr, uns für dieses SPUTNIK einzusetzen.

Hier finden sich einige Links zu Artikeln von mir aus der Zeit. Den Wortlaut der eigentlichen Petition muss ich noch nachtragen, da diese nicht mehr online ist.

Am 17.02.2009 geht das Blog zur Petition online

Am 23.02.2009 wurden wir gefragt, wie viele Unterschrift wir erreichen wollen

Ein Artikel über die Media Analyse 2009, nach der SPUTNIK und JUMP nahezu gleichauf waren.

Am 22.03.2009 steht fest, das MOTOR.FM nicht in Sachsen senden wird.

06.04.2009: Digitalradio soll Vielfalt nach Sachsen bringen. Aber jetzt wird Vielfalt verhindert?!?

18.07.2009: erscheint ein Beitrag über „Politik, Gesetze und Radio“

Am 24.03.2010 ist die ernüchternde Antwort vom Petitionsausschuss da

Am 19.08.2010 wird deutlich, dass SPUTNIK sein Programm klammheimlich verändert hat

Wir reagieren darauf mit einem offenen Brief am 27.08.2010

Auch dieser bleibt ohne Wirkung. Die Hoffnung stirbt zuletzt.



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Kreativer Sonnabend – Schautag im Kraftwerk Mitte, Creative Commons in der Scheune

sebastian · 09.12.2010 · 1 Kommentar

Eine Vision bekommt Fundament! Das Kreativzentrum Kraftwerk Mitte könnte ein Weckruf für die Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft sein und seit dem 28.Oktober 2010 steht auch der Stadtratsbeschluss, das Kraftwerk kulturell zu nutzen.

Am Sonnabend laden DREWAG, IG Kraftwerk Mitte, Staatsoperette Dresden, Theater Junge Generation, Musikhochschule Carl Maria von Weber, Künstlerbund Dresden e.V., Medienkulturzentrum e.V., und Neuer Sächsicher Kunstverein von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr zum Schautag in die fantastischen Gemäuer des Kraftwerk Mitte.

Frühes Kommen lohnt sich auch, um anschließend noch ab 14:00 Uhr in der Scheune Akademie einen Vortrag von Meik Michalke zu hören zum Thema „Creative Commons in der Musik“.

Meik ist Pionier in Sachen Creative Commons, Diplom-Psychologe, Blogger, Initiator des Open Music Contests und Vorsitzender des tragenden OMC e.V.

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Authentische Arbeitsunterlagen der Stadt Dresden

sebastian · 21.11.2010 · 1 Kommentar

An diesem Stadtplan haben wir übrigens beim zweiten Kreativwirtschaftsworkshop der Stadt Dresden gearbeitet. Sehr authentisch, dieser kleine Buchstabenvergesser. Sowas kann Kreativen durchaus passieren. Ich weiß, wo von ich rede!

Stadtplan Dresden der Stadt Dresden

Stadtplan Dresden der Stadt Dresden

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Nominierungen zur Kulturmarke des Jahres 2010

sebastian · 06.09.2010 · Keine Kommentare

Kulturmarken® – Das Branchen-Portal für Kulturmarketing und Kultursponsoring der „Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring mbH“ hat die Nominierungen für den jährlichen Kulturmarkenaward bekannt gegeben.

Und wenn ich mir die nominierten so ansehe (Bayerische Theaterakademie, Kronberg Academy e.V. für den Preis „Kulturmarke des Jahres“, HipHop Academy Hamburg für „Trendmarke des Jahres“) scheint mir, dass wir vielleicht zügig darüber nachdenken sollten, die Scheune Akademie mal als Bewerberin ins Rennen zu schicken… Aber nächstes Jahr sind dann wahrscheinlich alle Akademien außen vor.

Für die Auszeichnung „Stadtmarke des Jahres“ nominierte die Jury übrigens zwei Ossis, die nicht Dresden sind:
Erfurt Tourismus & Marketing GmbH
Hameln Marketing und Tourismus GmbH
Leipzig Tourismus und Marketing GmbH

Leipzig übrigens für das Lichtfest „Aufbruch Leipzig – 20 Jahre Friedliche Revolution und Einheit Europas

Dresden gehörte nich zu den Bewerberinnen.

Viel Erfolg und eine spannende Verleihung bei der Gala wünsche ich!

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