Federico Albanese vertont die blaue Stunde

andrea · 08.10.2016 · Keine Kommentare
14. Oktober 2016
21:00 Uhr
scheune, Dresden

2015 war Federico Albanese im Rahmen der Denovali Konzertreihe schon einmal in der scheune. Mit seinem im Januar dieses Jahres veröffentlichten neuen Album kehrt er nun zurück, steht ganz im Fokus mit einer Platte, die Zeitlosigkeit im Titel und in den Rillen trägt.

Auf „The Blue Hour“ dreht sich für Komponist und Pianist Federico Albanese alles um die magische Stimmung am Übergang zwischen Tag und Nacht, wenn Euphorie und Sehnsucht, Melancholie und Erinnerung ineinander fließen. Albanese übersetzt diese Empfindungen in Musik.

Man muss sich fragen, wie man diese Musik genießen soll: Hellwach, um keine Nuance zu verpassen? Oder loslassen; mitdriften? Ähnlich wie in diesem Video werden die Konzertbesucher wohl das ein oder andere Mal schauen. Am Freitag, den 14.10. spielt der Italiener mit Wohnort Berlin in der scheune One of the most hauntingly beautiful records you’ll ever hear. (Drownded in Sound)

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„I feel like hell but I look okay” – Troy Von Balthazar in der scheune

andrea · 21.11.2012 · Keine Kommentare
22. November 2012
21:00 Uhr
scheune, Dresden
VVK: 12 € / AK: 15 €

Im Frühjahr 2011 besuchte Sebastian ein umjubeltes Troy Von Balthazar Konzert und schrieb anschließend so bildhaft darüber, dass ich durchaus bereute, bei dieser seltsam anmutenden Vorstellung nicht dabei gewesen zu sein. Eine neue Chance auf die zur Schau gestellte Verletzlichkeit bei gleichzeitigem Aufbäumen gegen nicht abzuschüttelnde Dämonen des Troy von Balthazar gibt es morgen in der scheune, wo er mit seinem neuen Album „…is with the demon“ erneut den November vertont, im Juli will so was doch niemand hören. Wolkenwirbel, Nieselregen, Nebelfelder sind offenbar die meteorologischen Wohlfühlparameter seiner Musik.

Unterstützung kommt an diesem Abend von Carlos Cipa, den ich bei Mittelstern schon länger in der To-do-Soundcheck-Liste eingelagert habe, denn für Freunde von Nils Frahm, Max Richter oder Dustin O`Halloran rückt hier ein junger Mann den Klavierhocker zurecht, der mich mit seiner Musik vom ersten Ton an im Nacken gepackt hat wie eine Katzenmama und schlicht wunderbare Filmmusik fürs Kopfkino schafft. „The Monarch and the Viceroy“ eignet sich als Soundtrack für Märchenszenen in prunkvollen Schlössern ebenso wie für nächtliche Autofahrten durch Ödnis, selbst hektisches Großstadtleben lässt sich so beobachten und viel besser ertragen.


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