James Frey – A Million Little Pieces

kristin · 28.12.2013 · Keine Kommentare

James Frey: A Million Little PiecesDas Leben von James, Alkoholiker, Drogenabhängiger und Krimineller, ist in mehr als tausend kleine Scherben zerfallen, als seine Eltern ihn schließlich in eine Entzugsklinik bringen. Für ihn gibt es nur noch zwei Optionen: Clean werden oder seinen 24. Geburtstag nicht mehr erleben.

Im abgeschlossenen System Klinik begegnet James sich selbst und seiner Sucht, seiner Vergangenheit, den großen Themen Freundschaft, Liebe und Respekt und dem Glück, zur passenden Zeit, auf die richtigen Menschen zu treffen. Der Leser geht den aus James‘ Ich-Perspektive geschilderten Weg durch dessen Hölle mit.

A Million Little Pieces erschien 2003 zunächst in der Sparte Autobiographie, wurde später in den USA, empfohlen in Oprah Winfreys Book Club, zum Bestseller und löste anschließend große Missstimmung aus, weil sich herausstellte, dass sich bei dem Buch tatsächlich um eine Mischung aus Fiktion und Realität handelte.

Wahrheitsgetreu oder nicht, dieses Buch gehört zu meinen allerliebsten im Regal und bei jedem Lesen treffe ich in ihm auf einen guten Freund. Einen, der aufwühlt und Trost spendet, und einen, der inspiriert, sich auf den nackten Grund der eigenen Persönlichkeit zu begeben, um zu sich selbst zu kommen.

»Just hold on.«

Es ist wohl einigermaßen egal ob man nun selbst Affinität zu oder gar persönliche Erfahrungen mit den einzelnen Themen in die Lektüre von A Million Little Pieces einbringt – sei es die Suchtthematik, weiterlesen…

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