Soundcheck Mas Ysa: Warme Dance-Pop-Wunderkerze aus New York

sebastian · 06.03.2014 · Keine Kommentare

Ein wundervolles Kleinod hat Thomas Arsenault aka Mas Ysa da abgeliefert. Mit sanfter, eindringlicher Stimme versüßt er intelligenten Dance-Pop, der nie zu glatt wird, um beliebig zu werden, aber auch die experimentellen Momente auf ein Maß runterschraubt, das den Disko-Einsatz absolut möglich macht. Sortiert sich bestens ein zwischen Lieblingen der letzen zwei Jahre wie Halls, Palpitation oder M83. Nicht nur im Video ist zu spüren, dass Arsenault ursprünglich nicht aus New York sondern aus Montreal stammt :D

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Soundcheck: Halls (Was für ein Debut!!!)

sebastian · 21.11.2012 · 1 Kommentar

WOW! Was für ein Debut! Halls ist das Soloprojekt des gerade mal 21jährigen Sam Howard und „Ark“ eine urbane Winterplatte voller ergreifender und überraschender Momente. Klirrend fällt der Eisregen auf die Mülltonnen im Hinterhof, ergreifend klingt der Chor aus dem feierlich beleuchteten Barocksaal, frierend legt sich die Hand meiner Liebsten in meine. Der Schneematsch, der unter unseren Füßen schmatzt, leuchtet dumpf im neongrün der Supermarktwerbung.

Ark ist ein intensiver, dramatischer und doch nie kitschiger elektronischer Soundtrack. Das Label erwähnt Burial, Efterklang, Bon Iver und Nils Frahm als musikalische Verweise und nimmt den Mund nicht zu voll. Melancholische Piano-Akkorde über eine wummernden Bassdrum bilden das Fundament für eine außergewöhnliche Stimme und Klangwände, die mal zerbrechlich, mal mächtig aus dem Nichts auftauchen, den direkten Weg in Deinen Bauch suchen und dann wieder davonschleichen wie ein Traum.

Halls – Ark (No Pain In Pop, 2012) by NO PAIN IN POP

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