Fil Bo Riva – „If You‘re Right, It‘s Alright“

andrea · 21.04.2017 · Keine Kommentare
23. April 2017
20:00 Uhr
Groovestation, Dresden

Der Typ sieht nicht nur aus wie Hennig May von AnnenMayKantereit, er klingt auch so. Etwas verbimmelt und schnoddrig dreinblickend, kratzt die Stimme von Fil Bo Riva am Reibeisen, faucht dich an, wickelt dich ein. Ein Mädchentyp. Lustigerweise tourte Fil Bo Riva ausgerechnet mit AnnenMayKantereit durch Deutschland. Das passt ja. Ich find den jetzt auch gut. Unaufdringlich eindringlich. Seine Songs „Franzi“ und „Like Eye Did“ ließen mich seit langem mal wieder aufhorchen und die Play-Taste wiederholt bedienen. Vielleicht geht’s Euch ja auch so. Dresdner können ihn am Sonntag, den 23.4. in der GrooveStation erleben. Viele weitere Konzerte seiner Tour sind bereits ausverkauft.

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Claim – Record Release Konzert in der Groovestation

kristin · 17.03.2013 · 1 Kommentar
19. März 2013
21:00 Uhr
Groovestation, Dresden
VVK: 5 Euro, tanteleuk.

Nach vierzehn Jahren Bandbestehen und ihrer ersten EP, die 2003 erschien, bringen Claim aus Dresden/Oederan kommenden Dienstag ihre zweite EP Constant raus und laden am selben Abend zur Releaseshow in die Groovestation. »Aber Vorsicht, die EP bläst dich um«, werde ich gerade noch vorgewarnt, da fliegen mir schon, wie im professionellen Pressetext angekündigt, vier »schmissig, noisige Popcorehymnen« um die Ohren, »die durchaus das Zeug haben, attraktiven jungen Mädchen ein Quiecken [sic!] abzuringen«. Jawoll. Jung und attraktiv, da möchte ich keinesfalls widersprechen.

Claim - »Das haben wir mit Selbstauslöser gemacht! Weil wir eine arme Band sind!«

 

Vier Songs (x, xx, xxy und xxyy) – vier Jungs, von denen drei außerdem bei Dresdens Emofolkexport Garda musizieren; Claim sind eine Band ohne Konzept, die nichts anderes wollen, als zusammen Musik zu machen. Deswegen kümmern sie sich nur um sich selbst und ihre Songs. Das kann schon mal dauern. Ansonsten sind Claim schlecht aufgestellt – die letzte Neuigkeit auf ihrer Website ist von 2007, für Marketing interessiert sich, man ahnt es, keiner.

Die wichtigsten beiden Informationen über Claim erfahre ich dennoch, sogar aus erster Hand: »uns gibt’s schon seit 1999 und wir sind cool!«

Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

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Fraktus – Das letzte Kapitel der Musikgeschichte?

andrea · 30.01.2013 · Keine Kommentare
31. Januar 2013
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden
21. Februar 2013
20:00 Uhr
Groovestation, Dresden
15. März 2013
21:00 Uhr
scheune, Dresden
24. April 2013
21:00 Uhr
scheune, Dresden

Den Trailer zu Fraktus habe ich noch gesehen, den Film selbst, der Ende 2012 in die Kinos kam, dann leider doch nicht. Nun läuft er nicht mehr in den Filmtheatern, auf DVD gibt’s ihn noch nicht, also behelfen wir uns zur Vorbereitung aufs morgige Konzert mit dem umfangreichen Material auf der Webseite.

Jacques Palminger, Rocko Schamoni und Heinz Strunk sind Fraktus, also Bernd Wand, Dirk „Dickie“ Schubert und Torsten Bage. Zwischen Krautrock und NDW waren sie die Gründerväter des Techno – schenkt man den Äußerungen von U96, Scooter, Marusha und Co. Glauben. Fraktus ist eine authentisch inszenierte Satire, die in letzter Konsequenz in einer Tournee mündet.

Nun sind Studio Braun bekanntermaßen für jeden Quatsch zu haben. Telefonstreiche, Jazzplatten und Romane gehören ebenso zum Portfolio wie eloquente Auftritte in Talkshows und verunglückte Versuche einer Selbstdefinition. Von diesen Herrschaften kann man auch im fünften Lebensjahrzehnt noch die ein oder andere Überraschung zwischen Bubenhaftigkeit und Hochkultur erwarten. Und alle drei fahren auch mit ihren Soloprojekten durch die hiesigen Lande: Jacques Palminger & the Kings of Dubrock gastieren am 21.02. in der Groovestation, King Rocko Schamoni stoppt mit Songs & Storys am 15.03. in der scheune und am 24.04. liest Heinz Strunk aus seinem neuesten literarischen Output „Junge rettet Freund aus Teich“ – ebenfalls in der scheune.

Das wirklich letzte Kapitel der Musikgeschichte ist also wohl doch nicht geschrieben.

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I Got You On Tape – Demnächst in der Groove

andrea · 07.01.2013 · Keine Kommentare
15. Januar 2013
21:00 Uhr
Groovestation, Dresden
VVK: 9 € / AK: 12 €

I Got You On Tape sind der neueste Indie-Export aus Dänemark und haben doch schon vier Alben veröffentlicht. Seit Monaten verstaubt eine Promomail bei uns im Postfach, die mit ihrem recht bildhaften und dramatischen Einstieg mehr Stirnrunzeln als Interesse auslöste. Nun aber sind die Dänen demnächst in der Stadt und es vielleicht an der Zeit, sich genauer mit der Band zu befassen. Im besagten Pressetext heißt es:

Kopenhagen: ein bärtiger, interessant und zugleich düster wirkender Künstler sitzt in einer Bar, raucht eine Zigarette nach der anderen und kritzelt mit einem Bleistift Gedichte auf einen kleinen Block. Nachmittag für Nachmittag, Tag für Tag. So schafft er es, die Aufmerksamkeit einer aufstrebenden Band aus Kopenhagen auf sich zu ziehen: I Got You On Tape machen ihn – Jacob Bellens – kurzerhand zu ihrem Leadsänger.

Die Musik von IGYOT ist eine geradezu meisterhafte Kombination aus Alternative Rock und Art Pop. Die Songs sind ruhig, besonnen, fast grüblerisch und dennoch hypnotisieren sie, reißen mit und bleiben einem im Ohr. Raue, düstere Klänge werden zu hymnenartigen, fast überirdisch wirkenden Songs.

Der Gesamteindruck beim Durchhören: schleppend träge Songs (Run From The Rain) treffen auf schamlose Wilderei in den 80ern (Bird On The Wire), um anschließend einen Hit durch die Boxen zu jagen, zu dem Mia Wallace wohl Glitzerstiefel tragen würde: weiterlesen…

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Sieben Freunde, sieben Jahre Ska: Ken Guru

sebastian · 08.11.2012 · 1 Kommentar
10. November 2012
21:30 Uhr
Groovestation, Dresden

Ken Guru & the Highjumpers ist nicht die erste Band, die im Sportunterricht gegründet wurde. Wahrscheinlicher ist, dass das jede Woche an irgendeinem Gymnasium in irgendeiner deutschen Provinz passiert. Aber ich wage zu behaupten: Maximal 10% der so gegründeten Band-Ideen schafft es bis zu ihrer ersten Bandprobe. Und von dieser kleinen Minderheit überlebt wiederum nur ein Bruchteil die Abi-Zeit und die damit verbundene Weiche des Zusammenlebens. Sänger (oder auch „Sänger“) gehen nach Hamburg oder Berlin, Bassisten studieren Machinenbau in Siegen oder Zwickau und Gitarristen rauchen viel und denken über ihre Zukunft nach.

Nicht so Ken Guru & the Highjumpers. Vor sieben Jahren in Radebeul gegründet, hat die siebenköpfige Ska-Truppe erst einen Wechsel in der Besetzung erlebt, gibt noch regelmäßig Konzerte und hat noch jede Menge Ideen und Pläne. Ich habe mich mit Schlagzeuger Björn und Gitarrist Max getroffen, um ein wenig über die bevorstehende Show in der Groovestation und die Bandgeschichte zu plaudern.

Ken You Feel It by The Highjumpers

Björn und Max von Ken Guru

Björn und Max von Ken Guru


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Peng! Kein Interview mit dem Käptn.

kristin · 27.04.2012 · Keine Kommentare

Ich möchte mich hiermit bei allen, die ich damit genervt habe, entschuldigen. Ich hab’s versucht. Aber Käptn Peng lässt sich absolut nicht zu einem Interview überreden. Nachdem auch alle Alternativideen – Ausflug zum Reiterhof, Wetten auf der Pferderennbahn, Freizeitstunde im Panama,… (wieso hatte das eigentlich alles was mit Pferden zu tun????) – wegen Nichtdurchführbarkeit und/oder Unsinnigkeit verworfen werden mussten, freue ich mich, dass das »junge Label Kreismusik um die Berliner Musiker Shaban & Käptn Peng« enttäuschte, traurige Blogger wenigstens mit diesem »Und sonst?« im Postfach bedacht hat:

Käptn, was soll das eigentlich alles, mit dem Universum, dem Sein und diesem ganzen verwirrenden Rest? Und warum rappst Du zu allem Überfluss ständig drüber? Da kommt doch keiner mehr mit!
Was das Universum damit meint, dass es existiert, ist eine Frage, die man ihm ab und an mal stellen muss. Mein Plan ist, das so lange und ausdauernd zu tun, bis es antwortet (wenn es das tut, möchte ich gerne einen Kollaborations-Track mit ihm aufnehmen).

Dann immer wieder thematische Motive wie Grenzerfahrung, sabbernder Wahnsinn oder geöffneten Irrenanstalten. Ihr nehmt doch Drogen, oder?
Nein, wir nehmen keine Drogen. Zumindest keine, die man den Texten unterstellt. Abgesehen von vereinzelten Experimenten mit pflanzlichen Mitbürgern entspringt die Grenzerfahrung einer täglich gepflegten Meditation und Versenkung in das omnipräsente, alles verschlingende, unsterbliche Unsichtbare.

Menschen als Füchse, hier ne Identität, dort ne andere – sollen wir Hörer das wirklich alles für bare Münze nehmen? Du flunkerst doch auch ganz gehörig! weiterlesen…

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get into the Groove: The Kabeedies

andrea · 22.04.2012 · Keine Kommentare
24. April 2012
21:00 Uhr
Groovestation, Dresden
VVK: 8,90 €

Partypeople, Indiekids, der folgende Veranstaltungshinweis ist für Euch:
Fast schon unverschämt gut gelaunt, mitreißend tanzbar, unbekümmert mehrstimmig und wie geschaffen für die Tanzflächen – The Kabeedies aus Großbritannien. Der Pressemitteilung ist zu entnehmen:

Ineinander gepoltert sind die drei Jungs und das Mädchen im Jahr 2007, irgendwo zwischen Schule, College, MySpace und dem existenziellen Bock, Musik zu machen, zu der man aber sowas von tanzen kann. … An dieser Band und ihrer skrupellosen, entfesselten Mischung aus P!O!P!, Afrobeat, Post-Punk, Rockabilly-Moves und breitem Grinsen führt kein Weg vorbei. Außer vielleicht man will einfach keine gute Zeit haben…

Wer sich durch die folgenden Videos geklickt hat, kann wahrscheinlich gar nicht anders, als am Dienstag eine kleine Fitnesseinheit in der Location mit dem passenden Namen einzulegen. Ab in die GrooveStation!

http://www.youtube.com/watch?v=mn2T0WGezgk
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Shearwater am Montag in der GrooveStation

sebastian · 12.04.2012 · Keine Kommentare
16. April 2012
21:00 Uhr
Groovestation, Dresden

Jonathan Meiburg und Will Sheff badeten im Okkervil River, bevor sie 2001 Shearwater gründeten. Nach mittlerweile sieben Alben voller emotionaler Perlen zwischen Classic-Rock und Indie hat die Band ihren festen Platz im texanischen Musikzirkus inne und stellen uns am 16.04. in der GrooveStation ihr neues Album „Animal Joy“ vor. Shearwater packen ihre Geschichten in große Klänge, die man in einem Dreieck Woven Hand, Bruce Springsteen und Killing Joke verorten könnte, wenn man denn unbedingt müsste. Muss man aber nicht, da Shearwater viel zu eigenständig sind und von einer einfach überragenden Stimme geprägt werden. Man tut Meiburg unrecht, wenn man ihn in eine Schublade stecken will.

Wenn es gut läuft, kommen in die GrooveStation jeweils 100 Leute aus den Ecken Indie, Classic-Rock, Folk und Gothic (doch. finde ich). Wenn es schlecht läuft, sitzen 50 Musikverrückte im Kreis und schwelgen.

Support: Julie Doiron

Wir verlosen 1×2 Freikarten für das Konzert am Montag, schickt einfach bis 14.04, 12:00 Uhr eine Mail mit dem Betreff Shearwater an redaktion[at]mittelstern[.]de.

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Shaban & Käptn Peng: Alter, das Haus brennt!

kristin · 29.03.2012 · 1 Kommentar
12. Mai 2012
21:30 Uhr
Groovestation, Dresden
VVK ab 7 €
Verlosung

290 Tage lang habe ich voller Ungeduld auf dieses … ach, auf irgendein Album von Shaban & Käptn Peng (und den Tentakeln von Delphi) gewartet, während ich die zahlreichen Youtube-Kunstwerke und (inzwischen leider vom Profil gelöschten) Soundcloud-Uploads mindestens rauf und wieder runter gehört habe. In der Zwischenzeit haben die Brüder Hannes und Robert Gwisdek Shaban Alonso und Käptn Peng im eigenen Studio in Berlin an neuen Aufnahmen gewerkelt und gemeinsam mit Mario von den Kumpels & Friends das Label Kreismusik (mit Sitz in Dresden!) gegründet.

Damit dürfte der Übernahme der Weltherrschaft nichts mehr im Weg stehen.

Vorher jedoch erschien heute mit Die Zähmung der Hydra endlich das erste Album der Hip-Hopper, das ausschließlich Songs von Digitalbeatmaster Shaban und seinem MC enthält. Eine weitere Veröffentlichung mit den Tentakeln von Delphi, der großartigen Band, die Shaban und Käptn Peng auf ihren Live-Shows begleitet, ist für Sommer 2012 geplant. Bis dahin ist Die Zähmung der Hydra mein Album des Jahres.

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Eishockey, Tanzmusik, Kreuzworträtsel: John Klein im Konzertgespräch mit Hanson Brothers und Invasives

special guest · 29.03.2012 · Keine Kommentare

Die Vorband ist eine kanandische Band, die sich die Invasives nennen. Ich habe sie mir angeschaut , obwohl es bei einem Punkkonzert oder Puck-Rock(Hockey!), wie es auf den T-Shirts von den Hanson Brothers steht, fast üblich ist, spät zu kommen und die Vorband zu verpassen. weiterlesen…

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