Thirsty Eyes – 838

sebastian · 12.03.2018 · Keine Kommentare

Man weiß ja bei den Wienern nie so genau, wie viel Charme echt ist und wie viel – sehr gut – gespielt. Wie viel Typ in den Typen steckt und vor allem: Wie viel Rock in den Rockern. Etwas, was die Wiener mit den Hamburgern verbindet. (Bei den Berlinern (neu wie alteingewurzelt) dagegen weiß man, dass alles nur gespielt is oder eben nicht charmant).

So ist das auch bei Thirsty Eyes. Eine Band zwischen Mofagang und Künstlerkollektiv. Wie auch immer: Menschen, die mit Vinyl Singles starten, haben bei mir immer ein Stein im Brett. „838“ gibt es – soweit ich es sehe – derzeit nur digital, aber dafür mit analog anmutendem Musikvideo, dessen Story weniger begeistert als der Stil, der gleichsam an Emir Kusturica wie an deutsche Filmemacher wie Peter F. Bringmann oder Wolfgang Becker (in den 70ern) erinnert. Cool halt. Charmant. „Lässig“, würde ich jetzt mal sagen, ist das beste Prädikat für diese Band. #Garage #Surf #Rock #Soundtrack

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Soundcheck: The Lovers Key

sebastian · 26.09.2014 · Keine Kommentare

Songwriter und Producer Christopher Moll (The Postmarks) and Sänger Maco Monthervil sind The Lovers Key und haben just ihr Debut-Album „Here Today Gone Tomorrow“ veröffentlicht. Eine wohltuende Mischung aus Garage-Soul und Vintage-Pop, die schnell ins Ohr und in die Beine geht. Club-Booker mit erwachsener Zielgruppe sollten sich rechtzeitig ein Book(ing)Mark setzen.

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Videopremiere: The Jon Spencer Blues Explosion – Black Mold

sebastian · 20.09.2012 · Keine Kommentare

LECKER

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Japandroids am Dienstag im Beatpol

konzertagenda · 26.08.2012 · Keine Kommentare
28. August 2012
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden
VVK ab 15,50 €

Japandroids hatten niemals vor, ein zweites Album aufzunehmen. Nach dem Erfolg ihres Debüts „Post-Nothing“ und der Zusammenstellung zweier EPs auf „No Singles“ kämpfte sich das Duo über einen regnerischen und kalten Winter hinweg und versuchte, mehr schlecht als recht, den Sound ihres Erstlings weiterzuentwickeln.
Hätte es nicht die Zeit auf Tour gegeben, wäre vielleicht alles verloren gewesen: Als Brian King und David Prouse ihre Heimatstadt Vancouver verließen, schworen sie sich, nicht ohne Triumph zurückzukehren.

In den letzten Monaten des sterbenden Jahres 2011 kehrten die beiden denn auch mit genügend Material für ein neues Album zurück, dessen Realisation sie in die Hände von niemand Geringerem als Jesse Gander legten, der noch immer über die wunderbare Eigenschaft verfügt, kleine Dinge ganz groß werden zu lassen. Dabei ging es im Studio mit den gleichen Regeln wie immer bei den Japandroids zu: Keine Doubletracks für die Gitarren und keine Overdubs, es sei denn, sie sind absolut nötig.

Die rohe Energie von „Celebration Rock“ wird ausbalanciert mit einem größeren Sound und zeigt, dass die Band inzwischen ein ganzes Stück gewachsen ist. Allein schon Songs wie „Evil’s Sway“ und die erste Single „The House That Heaven Built“ lassen ahnen, dass uns die Japandroids sehr wahrscheinlich nun doch noch noch länger erhalten bleiben werden.

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Klassezämekunft: The Monsters in der Groove

sebastian · 29.09.2011 · 3 Kommentare
3. Oktober 2011
21:30 Uhr
Groovestation, Dresden
VVK 10€ + Gebühren

Nach mehr als 20 jährigen Bandbestehen, melden sich die eidgenössischen MONSTERS mit einem Paukenschlag namens „Pop up Yours!“ zurück. Auf dem neuen Album geht es primitiv, laut, rotzig und wild zu wie eh und je. Da schreit, singt, bluest der Beatman so charmant und ehrlich wie vielleicht noch nie zuvor. Da flirrt die Lebens- und Bühnenerfahrung durch jede Note. Aufgrund legendärer (und das ist wirklich zu 100% ehrlich gemeint!) Konzerte in der Groove oder im Steinhaus Bautzen in den vergangenen 20 Jahren, darf mit einer hohen Seniorendichte gerechnet werden. Ich freue mich mit Euch auf

„The loudest feedback freak out band ever“ in der Groovestation! Wie früher, ey!

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