Abendwanderung in Friedrichstadt: Wohnzimmerspionage.

kristin · 30.09.2011 · Keine Kommentare
30. September 2011
21:00 Uhr
friedrichstadtZentral , Dresden

Schade, dass mich die Infos vom friedrichstadtZentral immer erst so spät erreichen. Aber wer heute noch nichts vor hat, gern spazieren geht und schon immer mal wissen wollte, was die Menschen in der Friedrichstadt abends so machen, sollte sich das vielleicht mal ansehen:
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30. September | Start 21:00

Im Dunkeln ist gut munkeln: Stubenhocker aufgepasst, die Wohnzimmerspione kommen! Die »Wohnzimmerspionage« ist ein hinterwitziger Abendspaziergang: Ziel ist es, die abendlichen Aktivitäten im Viertel unter die Lupe zu nehmen und dabei zum Aufenthalt im Freien anzuregen. Wohnzimmer, Kneipe, Späti, Straßenecke – zunächst soll erschnüffelt werden, was mensch abends so macht in der Friedrichstadt. Die Spaziergänger kommen ins Gespräch, linsen hier und da mal vorsichtig zur Tür oder dem Fenster rein. Bleiben vielleicht bei der Einen oder dem Anderen hängen…

Beginn und Ende des Spaziergangs ist das KuPaPa-Wohnzimmer in der Friedrichstraße 52. Wer nicht bei dem Einen oder dem Anderen hängengeblieben ist, darf gerne hier hängenbleiben oder die Wohnzimmerbewohner mitbringen, damit nicht jeder alleine auf seinem Sofa sitzen muss. Zur weiterführenden Spionage gibt es hier von echten Menschen im eigenen Wohnzimmer gedrehte Super8-Filme zu sehen, geborgen von Hechtfilm.

Experten im Aufspüren interessanter Orte und Wohnzimmer sind alle Beteiligten. Oberinspektor ist Felix Liebig, Kultur!ngenieur (vorbau.wordpress.com)

Bitte anmelden unter 0176-240 837 54 oder Mail an felixliebig@gmx.net, Stichwort »Wohnzimmerspione«.
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statt Marketing: Ideen für Dresden! Ein Gastbeitrag: „Dresden-Codex“

sebastian · 20.10.2010 · Keine Kommentare

Mike Wagner hat mit (s)eine neue Idee für Dresden geschickt. Tausend Dank dafür! Im Grunde eine super Idee, Konzepte zentral zu hosten.

Der „Dresden Codex“ Klingt nach einem Eventkonzept, dass wirklich funktionieren könnte! Was denkt Ihr?

Der „Dresden Codex“

Die Inhaberstadt des berühmten Maya-Kalenders „Dresden-Codex“ lockt alle ‚Untergangs-/ Endzeit-Fans‘ der Welt zum großen (Party-)Event am 21.12.2012: etwa in den Nachbau einer Maya-Pyramide z.B. auf dem Hellerberg, in welcher der „Dresden-Codex“ ausgestellt wird. (Zur Beratung/ Zusammenarbeit auch den Filmemacher des Hollywood-Blockbusters „2012“, Roland Emmerich, anfragen.)
Die Stadt kann auf Einnahmen durch Hotelbuchungen und Merchandising („Dresden-Codex“ auf T-Shirts, Umhängetaschen etc.) hoffen sowie auf weltweites (Medien-)Interesse.
skizze
(Mike Wagner)

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Am Ende zählt immer nur das Erlebnis

sebastian · 28.07.2010 · 5 Kommentare

Bevor mein kleines Blog am Ende noch verwaist (meinen Urlaubsrückblick stelle ich ins Frische Fische Blog und sonst habe ich in den letzten zwei Wochen außer für Kreuzworträtsel und Postkarten selten was geschrieben), möchte ich Euch gerne mit einem kleinen Artikel von mir die Zeit vertreiben. Diesen habe ich auf Bitte des wirklich netten Teams der IHK Halle Dessau für deren Magazin geschrieben als Einführung in das Titelthema „Erlebnis Marketing“, darf ihn aber auch hier veröffentlichen.

Am Ende zählt immer nur das Erlebnis

Die moderne Erlebnisgesellschaft stellt Marketingverantwortliche vor große Herausforderungen, denn längst leben nicht mehr nur Jugendliche nach der Devise „Wo ist am meisten los?“. Untersuchungen zeigen, dass das Segment der Erlebniskäufer nahezu die Hälfte der Bevölkerung umfasst und klassische Werbeformen von potenziellen Kunden immer weniger wahrgenommen werden. Zusätzlich findet in fast allen Märkten eine Angleichung der Produkte statt, was eine Differenzierung nach sachlichen Kriterien erschwert. Folglich gewinnen neue Marketinginstrumente zunehmend an Bedeutung. Events, Social Media oder Guerilla Marketing zielen auf die sinnliche Wahrnehmung. Diese ist immer häufiger ausschlaggebendes Moment der Kaufentscheidung. Marken benötigen daher ein Erlebnisprofil. Ein solches Profil selektiert Zielgruppen nicht nach soziodemographischen Kriterien, sondern nach Lifestyle-Merkmalen und weist den Weg für die Planung weiterer Marketingmittel. Big Player bauen auf Themenparks und eindrucksvolle Großevents. Aber auch mit geringem Budget kann man durch unkonventionelle Ansätze und im Internet sehr viel erreichen.

Erlebniswelten und Events

Manufaktur (c) Christoph Münch

Manufaktur (c) Christoph Münch


Während VW seine Besucher in der Gläsernen Manufaktur empfängt, setzt Halloren auf ein unternehmenseigenes Schokoladenmuseum. Vor allem im Bereich der Konsumgüter hat es sich längst etabliert, Marken auf diese Weise erlebbar zu machen. Aber auch andere Branchen ziehen nach. Den Erkheimer Fertighaushersteller Baufritz verbindet man mit seiner HausSchneiderei, in der künftige Bauherren die Ausstattung ihres Hauses individuell komponieren können. „Bei den Kunden wächst die Lust zu planen viel mehr als beim Besuch eines klassischen Musterhauses“, sagt Architektin Maret Riemer über die HausSchneiderei. „Alle Besucher sind begeistert von den interaktiven Möglichkeiten und empfehlen den Besuch weiter“.
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