WochenendEinklang: Emika

kristin · 27.01.2012 · Keine Kommentare

Das Debütalbum von Emika erschien im Oktober 2011 auf Ninja Tune und die »elegante Mischung aus Dubstep, Techno und Pop« (Groove) der klassisch ausgebildeten Pianistin mit tschechischen Wurzeln lief durch Blogs und Netzwerke vollkommen an mir vorbei. Seit gestern dreht sich Double Edge nun aber endlich auch bei mir in einer Endlosschleife. Sobald ich es schaffe, von diesem Song zu lassen (den übrigens auch Thom Yorke liebt), werde ich herausfinden, ob mir das Album hält, was Emika mit Double Edge verspricht.

»You cut me like a double edge sword
now I’m split in the middle
tell me which side do you pick?«

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WochenendEinklang: Skrillex

kristin · 13.01.2012 · Keine Kommentare

»Hyperaktive Bassmodulationen, die meist klingen wie Todesstrahlen aus dem Weltall« meint die intro zur Musik des mindestens ebenso aufgekratzt wirkenden 24jährigen Kaliforniers Sonny Moore. Außerdem, so heißt es im Artikel weiter, kann James Blake der Musik seiner amerikanischen Kollegen gar nichts abgewinnen, weil ihr jegliche Subtilität abgeht und sie emotional wie klanglich eine reine Macho-Attitüde bedient, was vor allem dem weiblichen Publikum nicht gefällt. Soso.

Ich überlege gerade, ob ich mir davon ein eigenes Bild machen möchte.

Massenkompatibilität hin oder her – nach dem mehrmaligen Konsum dieses Videos, gruselt es mich etwas rauszu habe ich keine Lust mehr, den Abend alleine zu Hause zu verbringen.

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Dubstep Is The New Metal

kristin · 03.12.2011 · 1 Kommentar

Mit ihrem zehnten Studioalbum in fast 20 Jahren Bandgeschichte versuchen Korn auf den derzeit allgegenwärtigen Dubstep-Trend aufzuspringen. Na, warum auch nicht?! Nachdem meine persönliche On-/Off-Beziehung zu Korn seit einigen Jahren, abgesehen von gelegentlichen Sentimentalitäts-Rückfällen desinteressiert vor sich hin dümpelt, hörte ich in meiner Vorstellung auf einmal düstere Beats, die schwere, tiefe Bässe und Gitarren vor sich hinschleppen und dem Jonathan Davis aus meiner Erinnerung ganz gut stehen könnten.

Mit diesem Geniestreich im Genre-mixen haben sich die Kalifornier laut Presseinfo nicht nur selbst komplett neu erfunden (mal wieder?!), sondern auch das Genre „Hard Rock“ revolutioniert (schon wieder?!) und viel besser noch, eigentlich haben Korn schon Dubstep gemacht, als es Dubstep noch gar nicht gab!
Dem Billboard erzählte Jonathan Davis in einem Interview »We were dubstep before there was dubstep. Tempos at 140 with half-time drums, huge bassed-out riffs. We used to bring out 120 subwoofers and line them across the whole front of the stage, 60 subs per side. We were all about the bass.«

Aus der Idee entstand in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Skrillex zunächst die Single Get up!, die man mit großem Erfolg an den Facebook-Fans testete: »the kids are more than ready for it«. Ihr auch?

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