Asbjørn: The New Sound of Pop

kristin · 24.05.2012 · Keine Kommentare

Asbjørn Toftdahl aus Århus, Dänemark vereint auf den ersten Blick alles in sich, was einen Pop-Star ausmacht: Er hat Ausstrahlung, kann singen und weiß sich zu bewegen. Dabei sieht er so gut aus, dass er sogar Glitzer tragen kann. Das sollte aber niemanden davon abhalten, einen zweiten oder dritten Blick zu riskieren oder – noch viel besser – den jungen Mann im Auge zu behalten.

Mit seinem Debütalbum Sunken Ships beweist der gerade mal 19-jährige, dass Mainstream-kompatible Pop-Musik nicht nur Herz, sondern auch Seele und vor allem Verstand haben kann. Der Fokus ist auf Details gerichtet, die Arrangements sind vielschichtig. Sunken Ships besitzt eine Tiefe, die man in der Kategorie Pop nicht unbedingt erwartet.

Asbjørn selbst finde den Zugang zur Musik oft über das Tanzen, heißt es in der Presseinfo. Es liegt also nahe, dass man sich auch Sunken Ships ertanzen könnte. Tendenziell melancholischen, sehr persönlichen Texten und ergreifenden Streicher-Passagen setzt Asbjørn unbeschwerte Melodien und lockere Beats entgegen. Mit seiner hellen Stimme schafft er es, auch die dunkleren Facetten seiner Gedankenwelt auszufüllen. Asbjørns Stücken haftet eine verwirrende Fragilität an, die sein zartes Alter glaubwürdig reflektiert.

»Ich bin immer noch ein Junge und vieles von dem, was in meiner Musik passiert, sind Fragmente des gelegentlichen Chaos im Kopf eines ehrgeizigen Teenagers« wird er in der Presseinfo zitiert.

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Believe The Hype! Bottled In England

kristin · 18.05.2012 · Keine Kommentare
16. Juni 2012
21:30 Uhr
Location siehe Text, auswärts
Smash Your Attitudes Festival,
Chemnitz
Eintritt frei!
30. Juni 2012
00:30 Uhr
Location siehe Text, auswärts
Fusion, Lärz
Bassline Circus

»Aaaaaaaaaah!« Brüllen Daniel Vognstrup und August Dyrborg, krachen los und haben dich im selben Augenblick da, wo du sein willst. Es ist dunkel und groß, es riecht nach Bewegung, nach Kontrollverlust und Schweiß. Ganz klar: Ohne Glücksgefühle gehst du hier nicht wieder raus.

»Handgemachter Drum’n’Bass, der technische Raffinesse mit der Attitüde von Punk vereint« kündigt das SPOT Programmheft Bottled In England an und behauptet weiter, dass es nur zwei braucht für eine Party.

Zum SPOT Festival blieben August am Schlagzeug und Daniel an Bassgitarre, Electronics und Vocals aber nicht unter sich, sondern feierten ihre Party mit 8 Gastmusikern. Bottled In England verzichteten darauf, nur Samples von Streichern einzuspielen und ließen sich außer von Tobias Kvæde an der E-Violine bei einigen Stücken von Øresunds Kvartetten, einem klassischen Streichquartett, begleiten. Sängerin Katrine Brocks vereinnahmte nicht nur durch ihre starke Stimme und charismatische Ausstrahlung – nach ihren Gesangparts schob sie sich, mit ein paar Bierdosen in der Hand, durchs Publikum und tanzte vor der Bühne im Kreis ihrer Freunde weiter. Der Auftritt der Sängerin Maria Mortensen von Scarlet Chives, fügte der gewaltigen Musik eine weitere Klangfarbe hinzu, bevor Rapper Manky die brodelnde Stimmung in wieder eine andere Richtung schickte. »Extra extra extra extra!« weiterlesen…

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SPOT Festival: Chorus Grant im Interview

kristin · 18.05.2012 · Keine Kommentare

Chorus Grant ist das Solo-Projekt des River Phoenix Leadsängers Kristian Finne Kristensen.»From computer-grunge pop, to 50’s do-do run run and Dylan’esqe folk« sind es vor allem die eingängigen Melodien, die seine Songs zu dauerhaften Wegbegleitern machen. Sei es, weil man sie tatsächlich immer wieder hört oder weil sie einem nicht mehr aus dem Kopf gehen.

Das Debütalbum And The Villa Nova erschien gerade auf dem dänischen Label Speed Of Sound und ist in Deutschland als Download z.B. über den iTunes Store erhältlich. Um mehr über Chorus Grant zu erfahren, traf ich mich beim SPOT Festival mit Kristian, der so viel zu erzählen hatte, dass ich vollkommen vergaß, sinnvolle Fragen zu stellen.

Vergessen oder gar nicht erst aufgenommen habe ich dann leider auch alle erwähnenswerten Details zum – sehr späten – Auftritt von Chorus Grant. Nach zwei vollgepackten Festivaltagen waren alle Kapazitäten erschöpft und bei jedem Versuch, mich an diese Show zu erinnern, leuchtet außer einer positiven Grundstimmung nur noch ein grünes Licht auf.

Musik an

 
Interview los

Ich habe nicht viel über dich rausgefunden, aber deine Songs auf Soundcloud gehört … und bin an den Melodien hängen geblieben …
Das ist ein gutes Zeichen. weiterlesen…

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SPOT Festival: Schultz And Forever

kristin · 14.05.2012 · Keine Kommentare

Zwischen all den pulsierenden Elektropop-Acts des SPOT Festivals habe ich die zurückhaltenden, zarten Töne von Schultz And Forever bei meiner Vorbereitung vollkommen überhört. Wie gut, dass Andrea die Festivalvorwoche mit Falling ausklingen ließ und mir damit einen Anlass gab, die Show des 17jährigen Dänen doch auf meinen Timetable zu setzen. Und das gleich zwei Mal. Aus Gründen.

Auf dem SPOT Festival ließ Jonathan Schultz die Songs seines Solo-Projekts von ganz wunderbaren Musikern an Schlagzeug, E-Gitarre, Bass und Violine begleiten. Sein Auftritt am Abend des ersten Festivaltags bewegte ganz ohne große Hits und wilde Beats auf stille, aber um so eindringlichere Art.

»Her name was Marsha and she died when she was ten.
Raped by her father until the very end.«

In seinem Zimmer schreibt der – man kann es gar nicht oft genug betonen – gerade mal 17jährige Jonathan Schultz seine Songs. Allein. Die Band ist mehr so eine Idee, er betrachtet Schultz And Forever als Solo-Projekt. Die abgelegene, ländliche Umgebung, in der er mit seinen Eltern wohnt, findet er inspirierend, erzählte er am Tag nach seinem Auftritt in einem Interview, zu dem ich Carsten vom uMag begleiten durfte.

Dem Gespräch ging ein weiterer Auftritt von Schultz And Forever voraus – auf einem Hinterhof abseits des offiziellen Festival-Geschehens kämpften Jonathan und seine Band gegen Soundprobleme und Windböen. Die sonnige Vormittagsstimmung raubte den zerbrechlichen Songs ihre verstörende Atmosphäre. Schultz And Forever ist eben kein Frühschoppen-Act und vielleicht fehlt es Jonathan Schultz auch noch ein wenig an Erfahrung, um seine Songs live in ihrer ganzen Größe auszufüllen. Die wird er sich erspielen. Nicht nur ich bin überzeugt davon, dass wir von Schultz And Forever noch hören werden. Für’s Erste die Debüt-EP Odd Stories, die es in dieser Woche zum kostenlosen Download gibt.

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Giana Factory

konzertagenda · 01.05.2012 · Keine Kommentare
3. Mai 2012
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 10,- zzgl. Geb.
AK: 12,-

Diese drei dänischen Damen bringen eine psychedelische Mischung aus verträumten Synthesizer-Flächen und groovenden Beats zu Gehör, gepaart mit der Falsett-Stimme von Loui Foo. Das Album ist in mühevoller Fleißarbeit in Eigenregie entstanden. Dass die drei Skandinavierinnen Hit-Qualitäten besitzen, beweisen sie mit ihrem Video zu „Rainbow Girl“.

Es gibt schlechtere Wege, seine Musikerkarriere zu starten, als von Glasvegas auf Skandinavien- und Deutschland-Tour mitgenommen zu werden. Und das, obwohl Giana Factory erst im Winter 2009 ihre Debüt-EP „Bloody Game“ auf dem Markt brachten. Da kam es nicht von ungefähr, dass das führende, dänische Musikmagazin – Soundvenue – die Drei prompt als den kommenden Act titulierte, nachdem sie einen hervorragenden Auftritt beim Roskilde Festival vor drei Jahren spielten. Der Erstling des Dänen-Trios erscheint übrigens mit einer Bonus-CD, auf der sich Remixe von befreundeten Künstlern wie Trentemöller, Autolux und VETO befinden.

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Nordische Musik on the SPOT

kristin · 26.04.2012 · Keine Kommentare

Es geht wieder los!

Ich freue mich riesig, nächste Woche mit dem SPOT Festival endlich in die Festivalsaison 2012 zu starten. An zwei Tagen gilt es in Aarhus, der zweitgrößten Stadt Dänemarks, Perlen aus über 100 dänischen und nordischen Künstlern zwischen Pop, Rock, Indie und Electro zu picken, Musikbegeisterte zu treffen, das eine oder andere Interview zu führen und natürlich Spaß zu haben. Für jene, die sich ernsthafter mit der Zukunft der Musikindustrie und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten und Problemen auseinandersetzen wollen oder müssen, gibt es außerdem ein paar Vorträge zum Thema und eine unüberschaubare Anzahl weiterer Angebote zur Teilnahme an Socialising, Showcasing, Networking oder eben einfach nur Biertrinking.

 
Zahlen und Fakten

Da ich mich – nicht zuletzt wegen der recht unübersichtlichen Website und dem ausschließlich auf Dänisch gepflegten Facebookauftritt – selbst nicht ganz leicht getan habe, einen Eindruck zu bekommen, was das eigentlich alles soll, hier ein paar Infos. Organisiert von ROSA (The Danish Rock Council) und MXD (Music Export Denmark) zielt das SPOT vor allem darauf ab, künstlerische Ambitionen und das kommerzielle Potential von Musik zusammenzuführen, die Qualität dänischer und nordischer Musik zu fördern und zum Ausbau eines internationalen Netzwerkes beizutragen. Und so werden dem Publikum, Veranstaltern und der Presse jedes Jahr teils absolute Newcomer neben bereits etablierten Künstlern präsentiert. Auf erwartete 4-5000 überwiegend lokale Besucher kommen mehr als 1000 Business- und Medien-Vertreter (ca. 330 international, davon 130 aus Deutschland).

Schön, dass nicht nur die Newcomer unter den Bands eine Chance bekommen, sondern auch kleine, eher lokal ausgerichtete Medien, wie unser mittelstern mal einen etwas professionelleren Blick auf ein solches Festival ausprobieren dürfen. weiterlesen…

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Efterklang vs. Trentemøller

kristin · 26.07.2011 · Keine Kommentare

Es gibt ein neues Projekt aus dem Hause Efterklang: Die Lieblingsdänen haben mit Tide einen Song ihres dänischen Kollegen Trentemøller remixed, während Trentemøller Efterklangs Raincoats ein neues Klanggewand verlieh.
Mit der Veröffentlichung beider Remixe wurde ein Wettbewerb zur Gestaltung des offiziellen Artworks ausgerufen. Wer sich zutraut die kreativen Welten beider Künstler in einem Entwurf zusammenzufassen, findet hier die Vorgaben für den Contest.

1. Bedingung
Listen to the two remixes!

Trentemøller – Tide (Efterklang Remix)

Efterklang – Raincoats (Trentemøller Remix)

*** UPDATE
Hier kann man sich die bereits eingereichten Arbeiten ansehen.

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An Island – Altes Wettbüro

kristin · 02.03.2011 · 1 Kommentar
16. März 2011
20:00 Uhr
Altes Wettbüro, Dresden

Altes Wettbüro
Einlass: 20 Uhr, Beginn: 21 Uhr / Eintritt: frei

Im August 2010 trafen sich der französische Regisseur Vincent Moon und die dänische Band Efterklang auf der Insel Als vor der Küste Dänemarks, um einen Film zu drehen. In vier Tagen intensiver Zusammenarbeit entstand eine 50-minütige, experimentelle Dokumentation über Efterklang und eine Insel: An Island. weiterlesen…

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