Soundcheck: S Carey

sebastian · 10.04.2014 · Keine Kommentare

Sean Carey (Bon Iver) hat die große Gabe, sich mit seiner Musik ohne Pathos und Kitsch vor der Natur zu verneigen. Ein stiller Beobachter von Ebbe und Flut, Licht und Schatten, Nebelwolken und den ersten Sonnenstrahlen auf taufeuchter Bergwiese. Hier malt ein Jazzliebhaber mit den dezenten Farben des Folks keine Gemälde sondern eindringliche Skizzen seiner Beobachtungen. Schön ist das ja schon!


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Soundcheck: Mind Of Max

sebastian · 08.01.2014 · Keine Kommentare

Unter „Mind of Max“ firmiert der US-Amerikanische Musiker und Künstler Max Weiner derzeit noch in den unerforschten Tiefen des Internets. Aber sein zeitloser Folkpop hat das Zeug für die ganz große Leinwand. Max verfügt über eine sehr berührende Stimme, die gleich einem sonnigen Wintertag Klarheit und Sehnsucht vermittelt. Er muss nicht gekünstelt nuscheln, wird beim Flüstern nicht übertrieben pathetisch leise und hat ein unglaubliches Gespür für den richtigen Wechsel von Stimmlagen und Stimmungen. Seine EP „Seasons“ ist eine der tollsten Überraschungen dieses Winters und darf sich im Schatten von Bon Iver, Simon & Garfunkle & Co hoffentlich noch lange wohlfühlen!

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Cindy Crawford und Skigymnastik waren gestern. Hier kommen Bon Iver

sebastian · 09.12.2011 · Keine Kommentare

Ok, Folks. Ab 2012 wird nicht mehr zum VHS-Tape von Cindy Crawford oder der Skigymnastik auf Bayern 3 trainiert. Ab Januar oder Februar heißen deine Trainingsbegleiter Justin Vernon (Bon Iver) und sein persönlicher Coach Jeff Rogers. Weg mit dem Weihnachtspeck. Und zwar for emma forever…. Preiswerter als Pulsierende Magnetfeldtherapien und Quanten-Biofeedback-Anwendungen und zehn Mal bessere Mucke als in Neustädter Fitnessbuden (Grüße an Ronny).

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Hello, we’re The Paper Kites, we play songs

sebastian · 04.12.2011 · Keine Kommentare

Die einfachen Sätze sind immer die richtigen. Die Singer-/songwriter-Formation Paper Kites aus Melbourne begrüßen die Welt auf ihrer Facebook-Seite mit einem einfach wunderbaren wie wunderbar einfachen:

Hello, we’re The Paper Kites, we play songs.

Und das sind wirklich tolle Songs. Umso seltsamer, dass ich gerade bei einer spontanen Suche so gut wie nichts über ihre aktuelle EP Woodland in der deutschen Bloglandschaft finden konnte. Immerhin erreichen die beiden offiziellen Videos sechsstellige Aufrufe. Die Fanbase der Band, deren Songwriting mich an M. Ward, Bon Iver und Simon & Garfunkel erinnert, scheint – zumindest in Australien – groß und treu! Und ich dachte, mittlerweile leben mehr deutsche Neofolks in Down Under als hier und so ein Schmuckstück entert schneller meine Social Media Walls als die meisten deutschen Interpreten. Wie auch immer: Einfach die beiden Videos reinziehen und gern haben. Empfohlene Zutat: Rooibos Vanille mit zwei Stück Kandiszucker:


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