The cool kids are back in town – Lydmor & Bon Homme auf Deutschlandtour

kristin · 04.01.2017 · Keine Kommentare
11. Januar 2017
20:00 Uhr
Kukuun, Hamburg
Tickets ab 15 €
Verlosung

Oder: Wäre ich nicht gerade in Kanada, würde ich hier hingehen …

Die beiden dänischen cool kids Lydmor & Bon Homme treffen sich im Januar auf einigen deutschen Bühnen, um in ihrer verspielten Liaison aus bittersüßen Popmelodien und coolen Dance-Moves noch einmal zu ergründen, wie sich die Songs ihres Debütalbums Seven Dreams Of Fire in veränderten Arrangements anstellen.

Ein Jahr nach der Veröffentlichung von Seven Dreams Of Fire (November 2015, hfn) setzte das Duo die Hälfte seiner Electropop-Songs in akustischer Instrumentierung um und veröffentlichte diesen Auszug aus dem Debüt mit der live eingespielten EP The Red Acoustic STC Session. Zu jedem der Song erschien außerdem ein Live-Video in kuscheliger Rotlicht-Atmosphäre.

Ob akustisch oder elektronisch-poppig, ob zum Träumen von Feuer und Leidenschaft, Sünde und Liebe oder für wilde Tanzeinlagen im Publikum – die Shows von Lydmor & Bon Homme lohnen sich nicht nur, weil hier zwei vortreffliche Entertainer einen glühenden Abend versprechen, sondern auch weil danach vorerst Schluss sein soll. Beide Künstler wollen sich wieder mehr auf ihre jeweiligen Hauptprojekte konzentrieren. Lydmor werkelt eifrig an ihrem neuen Soloalbum und auch von WhoMadeWho wird es demnächst Neues zu hören geben.

Termine

11.1. Hamburg, Kukuun
12.1. Berlin, Monarch
13.1. Mainz, Schon Schön
14.1. München, Milla

Verlosung

Wir verlosen für jede der Shows 1×2 Tickets. Um teilzunehmen, schickt bis 9. Januar 2017, 15 Uhr eine E-Mail an redaktion[at]mittelstern[.]de, mit dem Betreff Lydmor & Bon Homme sowie eurem vollständigen Namen für die Gästeliste und der gewünschten Stadt im Text.

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SPOT Festival 2014: Die Highlights

kristin · 09.05.2014 · 1 Kommentar

SPOT FestivalDas SPOT Festival, das am ersten Maiwochenende seine zwanzigste Ausgabe zelebrierte, es bekommt auch in diesem Jahr den Herzenspreis als sympathischstes Festival des Jahres: Für seine überschaubare Größe, für die händelbaren Entfernungen zwischen den verschiedenen Veranstaltungsorten, für all die schönen Däninnen und Dänen und, ganz klar, auch für die vielen bekannten und neuen Gesichter, die im hübschen, sonnigen Städtchen Århus zusammenkamen, um – hauptsächlich – neue, heiße dänische Musik zu entdecken.
Kaum zurück, räumen die ersten auch schon richtig ab – die Hypeband des SPOT Festivals 2013 und 2014, Go Go Berlin, liefen in dieser Woche gleich zwei Mal im deutschen Fernsehen: bei Circus HalliGalli und in der Finalshow von Germany’s Next Top Model auf Pro 7. Man mag von beiden Sendungen halten, was man will und vielleicht noch nicht mal Fan der Band sein, es sei ihnen und all jenen, die mit ihnen arbeiten, aber von Herzen gegönnt, dass spätestens jetzt auch in Deutschland Schluss sein dürfte, mit schleppenden Verkäufen von Konzerttickets und Platten.

Derweil folgt hier eine ganz kurze Vorstellung der Highlights vom SPOT Festival 2014. Der Zeitplan kannte in diesem Jahr keine Gnade, gefühlt fast alle Acts auf der Must-See Liste spielten irgendwie zur selben Zeit. Einige andere, wie Broken Twin, Glass, Amason oder The Mountains lieferten eher enttäuschende oder schlicht langweilige Auftritte ab. Die Auswahl der persönlichen Highlights ist unter Vorbehalt der nicht erlebten Acts als höchst eingeschränkt zu betrachten. Dennoch gilt: Merkt euch die folgenden Namen und sollte einer der folgenden Künstler demnächst in eurer Stadt spielen: Geht hin! weiterlesen…

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Das SPOT Festival 2014 in der Playlist

kristin · 24.04.2014 · Keine Kommentare
2. Mai 2014 to 3. Mai 2014
Location siehe Text, auswärts
Århus, Dänemark

SPOT FestivalSchon nächste Woche lädt das sympathische SPOT Festival Branche, Journalisten und Besucher wieder dazu ein, die Ohren gen Norden auszurichten. Im schönen Städtchen Århus stellen sich am 2. und 3. Mai mehr als 130 vielversprechende, aufstrebende Künstler überwiegend dänischer bzw. skandinavischer Herkunft in kurzen Live-Shows vor. Das Durchforsten des umfangreichen Line-up offenbart: Es werden auffallend viele Frauenstimmen zu hören sein; Die Dänen bauen sich gern Bandnamen aus deutschen Worten zusammen (Kellermensch, König, Blaue Blume); Mit Fuck Art, Let’s Dance, Tellavision und Tusq sind auch drei Acts aus Hamburg vertreten.

Aber wer fährt wohl von Hamburg nach Dänemark, um sich dort dann Hamburger Bands anzuschauen?! Vielleicht bin ich dafür einfach noch nicht Hamburgerin genug …
Genug auch gleich der Worte, hier kommen die Acts, auf die ich mich am meisten freue – zum Durchhören in der Playlist und fein einsortiert in eine obligatorische und eine fakultative Kategorie, die vor Ort je nach Stimmung angezapft wird.

Ein Hinweis für die Kurzentschlossen unter euch: Es gibt noch Tickets zum Preis von 575,00 DKK (ca. 77 €).

Die Playlist

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Guter Mann: Bon Homme

kristin · 15.06.2013 · Keine Kommentare

Bon Homme - Night TripperEs knistert in den Songs von Bon Homme nach endlosen Landstraßen auf dem Weg zum Meer, nach weit weg und unterwegs sein.

»On a trip to Riga, a blue van with the boys, the warmest summer ever, our pockets full of noise.«

Auf dem SPOT Festival in Aarhus stellte Tomas Høffding, der Bassist und Sänger der dänischen Diskorocker WhoMadeWho, auf einem kleinen Empfang seiner dänischen Bookingagentur Volcano einige der neuen Songs seines Solo-Projekts Bon Homme vor und beantwortete mir entspannt und gut gelaunt ein paar Fragen.
Mit der EP Night Tripper erschien im April bereits ein Vorgeschmack auf das zweite Album von Bon Homme, das voraussichtlich im August oder September fertig sein wird.

»Ich denke, das sind ein paar ziemlich gute Songs. Wie man schon auf der EP erahnen kann, wird das neue Album ziemlich stimmungsvoll, cool, entspannt und warm werden.«

Bon HommeAls aktuelles Presse“foto“ verschickt die deutsche Agentur Motor Entertainment eine Grafik mit dem Konterfei ihres Künstlers. Auf dem Bild und in der Realität – Tomas Høffding erkennt man auf Anhieb. Er fällt auf.

»Ich mag es, Dinge visuell gesehen, ikonisch zu halten. Mir war schon immer danach, mich den Anlässen entsprechend zu kleiden. Deswegen auch der Hut. Es geht nicht darum, wie hip ich angezogen bin, sondern eben darum, dass ich auf der Bühne einen speziellen Style habe und wenn ich nicht auf der Bühne bin, dann kann ich wieder ganz ich selbst sein.«

Hoch oben über der Stadt Aarhus wurde es in der Rechtsanwaltskanzlei am hellen Nachmittag während des Sets von Bon Homme unerwartet elektronisch und tanzbar. Dabei kommt Tomas eigentlich aus der Rockmusik.

»Ich wollte irgendwann etwas Neues ausprobieren. Viele Jahre lang gab es nur mich und meine Akustikgitarre. Ich habe Songs geschrieben, sie an meine Rockband geschickt, wir haben geprobt, ich habe den Bass gespielt und gesungen. Und ich dachte … mit WhoMadeWho, das hat mir ziemlich die Augen geöffnet, denn ich muss zugeben, dass ich damals dachte, elektronische Musik ist so dumm. Ich konnte damit überhaupt nichts anfangen. weiterlesen…

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