Mittelstern präsentiert: Ásgeir im UT Connewitz in Leipzig

kristin · 11.03.2014 · Keine Kommentare
25. März 2014
20:00 Uhr
UT Connewitz, Leipzig
VVK ab 15 €
Verlosung

Ásgeir Trausti Einarsson hat es also tatsächlich geschafft. Was beim Iceland Airwaves 2012, dem ersten, das Ásgeir spielte, einen Anfangspunkt in der außerisländischen Wahrnehmung markierte, setzte sich im Anschluss als straffes Programm mit steilem Anstieg fort. Willkürlich ausgewählte Stationen lesen sich so: SPOT Festival (Interview mit Mittelstern), Eurosonic, SXSW, Änderung des Künstlernamens von Ásgeir Trausti zu Ásgeir, Roskilde Festival, Reeperbahn Festival, Touren und (ausverkaufte) Konzerte in Europa, Asien, den USA und Kanada usw.

In all dem Rummel um seine Person und Karriere, da beginnt sich der Zauber von Ásgeirs Musik zwischen Islandhype, Islandkitsch und Islandsehnsucht schon ein ganz klein wenig zu verlieren. Das mag auch daran liegen, dass Ásgeirs Songs wie seine Stimme und sogar er selbst generell viel leiser daherkommen als seine mediale Präsenz und dass seine Auftritte von Zurückhaltung geprägt sind. Ásgeirs enorme, zur Schau getragene, Schüchternheit verwirkt den Unterhaltungswert seiner Konzerte spätestens beim wiederholtem Besuch und ihren Charme immer dann, wenn alles in mutmaßliches Kalkül abzurutschen droht.

Gleichwohl bleibt die Diskussion um die Notwendigkeit der Übersetzung von Songtexten – Ende Januar erschien das Debütalbum In The Silence außerhalb Islands in der englischen Sprachfassung – und das Bestaunen von Ásgeirs weiterem Karriereweg, um das Warten auf neue Songs mit hoffentlich ausreichendem Interesse und Vorfreude zu überbrücken.

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Ásgeir (Trausti) auf Deutschland-Tour – Wir verlosen Tickets

kristin · 22.11.2013 · Keine Kommentare
26. November 2013
20:00 Uhr
Prinzenbar, Hamburg
VVK 15 €
Verlosung
30. November 2013
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden
VVK ab 14,20 €
Verlosung

Kaum ist das diesjährige Iceland Airwaves Festival aufgearbeitet, sickern schon die großen Entdeckungen des letzten Jahres zu uns durch. Der Isländer Ásgeir Trausti, der sich mit Beginn der Internationalisierung seiner Karriere wegen Ausspracheschwierigkeiten nur noch Ásgeir nennt (entgegen aller Intuition korrekt ausgesprochen: »Ausgier«), bricht am kommenden Dienstag in Hamburg zu seiner ersten Deutschland-Tour auf.

Erst nächstes Jahr, am 31. Januar 2014, wird Ásgeirs Debütalbum In The Silence endlich weltweit erscheinen; In der englischen Fassung. Wie er in unserem Interview im Mai berichtete, soll dann die ursprüngliche Version, Dýrð Í Dauðaþögn, mit den isländischen Lyrics zusätzlich überall verfügbar sein. Einige der, in Zusammenarbeit mit John Grant, übersetzten Songs gibt es schon im Netz zu hören.

Welche Sprachfassung ein jeder bevorzugt, hängt vielleicht auch davon ab, was man als erstes zu hören bekommt. Für mich hätte das Album nicht übersetzt werden müssen, der besondere Flow von Ásgeirs Songs reicht vollkommen aus, um auch in einer fremden Sprache eine Menge Gefühl und Atmosphäre zu transportieren.

Englisch?
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Ásgeir Trausti – Vom Leichtathleten zum Popstar

kristin · 13.05.2013 · Keine Kommentare

Ásgeir Trausti (Quelle: Pressefoto)Ásgeir Trausti ist gerade mal 20 Jahre alt und hat nach seinem Schulabschluss ein Album aufgenommen, das in seiner Heimat Island direkt auf Platz 1 in den Charts gelandet ist. Seine Shows auf dem Iceland Airwaves waren bis auf den letzten Platz (über)füllt. Bevor er auch außerhalb Islands groß durchstartet, ergab sich auf dem SPOT Festival die Gelegenheit, Ásgeir ein paar Fragen zu stellen.
Am verabredeten Treffpunkt lief ich geradewegs auf einen Van mit Dresdner Nummernschild zu. Um das Auto hatte sich eine Gruppe Isländer versammelt, Bloodgroup packten gerade ihren Kram zusammen. Da man ja einander auf der kleinen Insel kennt, konnten sie mir gleich bei der Suche nach meinem Interviewpartner weiterhelfen. Am Straßenrand sitzend, mit Mütze, im schmuddeligen Parka und mit seinem bunten Tattoo, das nicht ganz unters Shirt passte, wirkte Ágeir um einiges rockiger, als ich es erwartet habe.

Die begeisterten Beschreibungen seiner sanften, elektronisch angehauchten Folk/Pop-Songs bemühen Vergleiche mit Bon Iver (die Stimme) und James Blake (die Electronics). Dabei hatte Ásgeir mit Musik lange Zeit gar nicht so viel am Hut…

»Ich habe zwar klassische Gitarre gelernt, war aber nie Teil der Musikszene in Island. Vor etwa einem Jahr habe ich die Schule beendet und erst dann ging es los mit den Aufnahmen zu meinem Album. Wir haben einen Song im Radio veröffentlicht. Island ist so ein kleines Land, deswegen geht alles sehr schnell. Du schickst einen Song ans Radio und ein paar Tage später ist es auf einmal schon etwas Größeres. Der zweite Song, den wir veröffentlicht haben, wurde ein großer Hit. Und so ging es dann weiter …«

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