MS Dockville 2013: Der Samstag in der Playlist

kristin · 09.08.2013 · Keine Kommentare
17. August 2013
Elbinsel Wilhelmsburg, Hamburg
msdockville.de

Im Gegensatz zum knacke vollen Freitagsplan, deuten sich am Samstag auf dem Dockville ein paar winzige Lücken an, für Momente des Durchatmens und vielleicht sogar, um etwas Kunst zu gucken. Allerdings steht an diesem Tag auch mindestens eine richtig bittere Entscheidung auf dem Programm.

Fast mehr noch aus Sympathie und Island-Sehnsucht als aus musikalischen Interesse soll das isländische Zwillingsschwestern-Duo Pascal Pinon meinen Samstag zum MS Dockville 2013 eröffnen. (14:20 Uhr, Vorschot). Um die Zeit zum ersten Highlight sinnvoll zu nutzen, werde ich mit Arthur Beatrice mal wieder einem Schatzfund von Andrea nachgehen. Das geht bekanntlich selten schief (15:30 Uhr, Vorschot). Dann endlich werden die vier äußerst zurückhaltenden Dänen When Saints Go Machine auf der Bühne wieder Riesengroßes erschaffen und dabei so wirken, als könnten sie es selbst nicht glauben, dass ihnen das immer und immer wieder gelingt (16:10 Uhr, Großschot). Wie sind nur Vimes in die Playlist gekommen? Ach ja, wegen der Aussicht auf eine gelungene Gitarre-Electro-Kombi und das auch noch aus Deutschland. Geht das? (17:20 Uhr, Maschinenraum). Falls ich im Anschluss nicht Kunst schaue, bekommen Fenster noch eine Chance, mich richtig zu begeistern. Manchmal dauert es ja etwas länger … (17:50 Uhr, Vorschlot). Bei Dope D.O.D. fühle ich mich stimmlich an den dänischen Spirited Sage erinnert, hier servieren aber Niederländer ihre Raps auf einem Dubstep- und Drum’n’Bass-Brett. Yo, man! (19:50 Uhr, Maschinenraum). Anschließend wird es Leslie Clio nicht ganz leicht haben, mich wieder einzufangen. Mit ihrer großen Stimme lässt es sich aber nicht von vornherein ausschließen, dass ihr das gelingt (20:20 Uhr, Vorschot). Es ist nun an der Zeit für eine erste, nicht ganz einfache, Entscheidung: Das norwegische Indie-Electronic Duo Lemâitre hat Augen- und Ohrenzeugen zufolge schon beim Roskilde Road Trip im vergangenen April an selber Stelle richtig gerockt (21:20 Uhr Maschinenraum). Ms Mr, ebenfalls Duo, aber aus den USA, begeisterten kürzlich das ausverkaufte Uebel & Gefährlich. Auch hier kann ich mich – bislang – ausschließlich auf Zeugenberichte berufen. Hm. (21:30 Uhr, Vorschot). Das sei aber nur als vorbereitende Übung zu betrachten. Die wirklich große Herausforderung für diesen Samstag steht noch bevor:

Woodkid (22:30 Uhr, Großschot) vs. Totally Enormous Extinct Dinosaurs (22:50 Uhr, Vorschot)

Verdammt!

twitter share buttonFacebook Share

#2 Lieblingsliederadventskalender 2012

Lieblingsliederadventskalender · 02.12.2012 · Keine Kommentare

Türchen 2:
ARTHUR BEATRICE – MIDLAND

http://www.youtube.com/watch?v=j–CS1j9OmY

Schon fast wieder in Vergessenheit geraten: Arthur Beatrice’s Midland. Immer noch toll! Die Füße tanzen unterm heimischen Tisch. Im März entdeckt.

twitter share buttonFacebook Share

Soundcheck: Arthur Beatrice

andrea · 27.03.2012 · Keine Kommentare

Mir gegenüber sitzt ein Schatzsucher und stöbert sich durch Musikblogs. Ein Klick, ein Aufhorchen, wer ist das? Arthur Beatrice. Aha. Kein allzu glücklicher Bandname will man meinen und auch das Video entpuppt sich als wenig spannend. Die Bandseite aber begreife ich nicht auf den ersten Blick. Hier wird’s mysteriös und Kunst. Dafür braucht’s Zeit. Und Muse. Viel ist aus dem world wide web nicht über die Londoner zu erfahren, aber sie haben mich am Haken. Ich mag die Stimmen, ich mag das Sphärische, den Glamour, die Dynamik. Spontanverliebtheit.

http://www.youtube.com/watch?v=j–CS1j9OmY http://www.youtube.com/watch?v=qvA3HhN55fM

Da die Möglichkeit, das Video einzubetten, deaktiviert wurde, behelfen wir uns eben mit Soundcloud:

Ich habe mir heute übrigens überlegt, dass Arthur Beatrice und Me & My Drummer (*Herzchenblick*) eine großartige Kombination wären. Booker dieser Stadt, bitte übernehmen sie!

twitter share buttonFacebook Share