Electronic Beats – Sold Out

andrea · 10.11.2013 · Keine Kommentare
10. November 2013
20:00 Uhr
Alter Schlachthof, Dresden

Wer sein Ticket rechtzeitig gesichert hat, kommt heute im schnöden Dresden in den Genuss von Sizarr, Mount Kimbie und Woodkid. Woodkid! Hey! In Dresden! Es gibt sehr widersprüchliche Angaben zu seinen Live-Qualitäten, ich werde das genau überprüfen und lausche noch ein bisschen den bekannten Hits. Mit großer Vorfreude werde ich auch Mount Kimbie beäugen.


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Get Well Soon – You Cannot Cast Out The Demons (You Might As Well Dance)

andrea · 04.09.2012 · Keine Kommentare
19. September 2012
20:00 Uhr
Alter Schlachthof, Dresden
Verlosung

Drei Alben hat Konstantin Gropper alias Get Well Soon mittlerweile veröffentlicht. Knapp fünf Jahre hat er dafür benötigt, noch immer ist seine Musik die ganz große Geste, schwermütiges Drama, prächtige Opulenz, Bläser, Chöre, Orgeln und Streicher. Das neue Album ‚The Scarlet Beast O‘ Seven Heads‘ (Bei luisterpaal noch ein paar Tage zu hören) fügt der bekannten Melancholie eine weitere Komponente hinzu: ein unruhiges Flimmern.

“To my new album, the average billionaire trustfund kid can happily cruise around the mountains atop Largo di Garda in his convertible, complete with trophy girlfriend in the passenger seat. But if he feels like it, he can also get off his medication and just go crashing through the barriers.“ (Cityslang)

Wer schon mal am Gardasee war, weiß um steile Klippen, enge Kurven, Zitronenbäumchen und verwinkelte Gassen, Häuser mit rustikalem Charme an denen Blüten ranken und aus deren Fenstern Stofffetzen wehen. Es ist tatsächlich die perfekte Kulisse für diesen zerkratzten Soundtrack schlummernder Ungeduld.

The whole world is going to hell im Roland Emmerich gewidmeten Song „Roland, I Feel You“ und Konstantin Gropper klingt mehr denn je nach David Bowie. An apocalypso-beat. Hold tight! Get a grip!

Meiner Meinung nach lässt sich ‚The Scarlet Beast O‘ Seven Heads‘ am besten hintereinanderweg hören, verkommt in schnarchigen Momenten zwar zur bloßen Hintergrundmusik, ist hier und da auch überladen, birgt aber ebenso die ein oder andere wirkliche Perle:


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Thurston Moore im Alten Schlachthof Dresden

konzertagenda · 21.07.2012 · Keine Kommentare
5. August 2012
20:00 Uhr
Alter Schlachthof, Dresden

„Demolished Thoughts“ ist das vierte Solo-Album von Sonic Youth Mastermind, Sänger, Gitarrist und Songwriter Thurston Moore. Nach dem 1995er „Psychic Hearts“, dem 1998er Konzeptalbum „Root“ und „Trees Outside the Academy“ von 2007. Produziert wurde es von seinem alten Freund Beck, der auch an diversen Instrumenten zu hören ist. Famose Kontrapunkte zu Thurston Moores Trademark-Gitarrenspiel setzen die Harfe von Mary Lattimore und das Geigenspiel von Samara Lubielski. Außerdem an Percussions dabei: Joey Waronker (Beck, R.E.M., Smashing Pumpkins) und Beck-Bassist Bram Inscore. Mit den melancholischen Songs auf dem komplex arrangierten Album lebt Moore seine beiden Seiten aus, als Fender-Gitarrist und klassischer Songwriter.

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Kettcar „Zwischen den Runden“

andrea · 22.02.2012 · 1 Kommentar
1. März 2012
20:00 Uhr
Alter Schlachthof, Dresden

Hamburg. Wind. Nieselregen. Vorbeieilende Menschen. 48 Stunden. Die Ausfahrt zum Haus deiner Eltern. Landungsbrücken raus. Kettcar veröffentlichten am 10.02.2012 ihr viertes Album „Zwischen den Runden„. Und wie der Titel vorgibt, geht es um Kampfansagen, Luftholen, Trinken, Zahnausspucken, Weitermachen. Immer weitermachen.
In Kettcars Liedern wird grandios gescheitert, hoffnungslos geliebt, gentrifiziert, bereut und ja, auch gestorben. Aber das Leben geht eben auch immer irgendwie weiter. Nichts, was nicht auch ein anderer auf dieser Welt schon durchlitten hätte und trotzdem.. irgendwie ist immer alles einzigartig.
Die Band hat zu jedem Lied der Platte ein Video gedreht, so dass man das ganze Album im Stream auf Youtube sehen und hören kann.

„Rettung“ zum Beispiel, ein Lied darüber, wie die Liebe des Lebens besoffen nach Hause manövriert wird. „Lass mich zurück, Du kannst es schaffen ohne mich„, habe ich auch schon gehört. „Ich stell die Schüssel neben das Bett„. Danke! „Liebe ist nicht das, was man empfindet. Nicht nur das, was man fühlt. Nicht, was man voller Sehnsucht sucht. Liebe ist das, was man tut.“

Oder „Schwebend“, der Moment, in dem alles gut ist, zum Klingen gebracht. Im Hinterhof lacht ein Kind, Staubflocken tanzen zur Stille. Das Video zum Lied passend in Tilt Shift gefilmt. Denn mal ehrlich: Ein sorgloses Leben ist doch nur unter der Federdecke im Puppenhaus möglich.
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