Der Sommer geht, der Plattenspieler dreht – Endlich wieder neue Scheiben

sebastian · 06.09.2012 · Keine Kommentare

Der Sommer geht, der Plattenspieler dreht sich wieder. Zwei Monate lang lief die selbe Playlist „Sommer 12“ auf meinem MP3-Player (aka iPhone), jetzt wird wieder eingekauft. Hoffentlich erhöht sich damit auch die Schlagzahl hier im Blog. Meine Entdeckungen der Woche:

Staff Benda Bilili ist eine Band aus Kinshasa, die aus einem Projekt körperbehinderter Menschen hervorging, die als Polio-Opfer (Kinderlähmung) im Bereich des Zoos der kongolesischen Hauptstadt lebten. Größere Aufmerksamkeit und die Chance zu einer Karriere im Musikgeschäft bekam die Band durch das Interesse und die Unterstützung der französischen Filmmacher Florent de la Tullaye und Renaud Barret.

Ihr neues Album „Bouger Le Monde“ erschien gestern und bietet erneut einen wunderbaren schwarzafrikanischen Mix aus Modern Reggae und Vintage R&B.

Die Niederländer Believo! veröffentlichen nach diversen 7″ und digitalen EPs ihr Album „Hard To Find“ und erinnern dabei stark an die von mir persönlich hoch geschätzten Superchunk, deren größter Erfolg trotz neun herrlicher Krachpop-Alben wohl eine mittlere Rotation bei MTV 120 Minutes war..
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Album der Woche: The Egyptian Gay Lovers – No Fuck No Ride

sebastian · 01.04.2011 · Keine Kommentare

Fickende Scheiße! Die Egyptian Gay Lovers haben hier gerade die Platte ihres Lebens in meinen Briefkasten geworfen.

Schon immer sind die Dresdner für mich nicht nur aus freundschaftlicher Verbundenheit so etwas wie die Könige der kleinen Strolche unter den europäischen Fuckbands. Dreckig, böse, laut, schnell und erbarmungslos benzingetränkt – Alle Klischees werden gnadenlos bedient. Aber immer mit einem dermaßen ansteckenden verschmitztem Lächeln in der Fresse, da legt die Bäckersfrau auch schon mal trotz der Nietenjacke einen Schmalzring extra drauf.

Und endlich ist es der Band gelungen, eine Platte zu produzieren, die genau das wiedergibt. NO FUCK NO RIDE ist ein kurzer Trip mit dem Cleaner durch die Nacht. Man ist sich nur nicht sicher, wo die Reise endet – im Knast oder beim heimlichen Mofarennen im Wald. NO FUCK NO RIDE startet mit einem sich dynamisch aufbauenden Intro (No. 1), einem  heftigen, saugute Laune machenden Vorglüher. Der Cleaner setzt die Sonnebrille auf, stampft aus der Tür und…….Roooooock!

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