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Apropos Kreativwirtschaft Dresden: Thomas Böcker

sebastian · 29.09.2010 · Keine Kommentare

Nachdem ich letzte Nacht vom Workshop der Stadt Dresden berichtet habe, bei dem es um Förderpotentiale im Bereich der Kreativwirtschaft ging, möchte ich Euch heute mal auf einen hiesigen Akteur aufmerksam machen, der vielen bisher vielleicht gar nichts sagen wird. Dabei hat er sich als Produktionsleiter von ganz besonderen Musikprojekten ein internationales Renomme geschaffen!

Die Rede ist von Thomas Böcker, geboren 1977 in Lauenstein, zu Hause in Dresden und der Welt! Ich denke, das darf man in diesem Fall ausnahmsweise so pathetisch sagen, denn Thomas ist Berater und Produzent für Fantasy-Game-Soundtracks (Pathos darf dort, oder?) und steckt hinter super spannenden Konzertprojekten! So wie vor wenigen Tagen, als das WDR Rundfunkorchester „Nintendo’s greatest hits“ zum Besten gab, aus der auch diese wunderbare Interpretation stammt:

Mein erstes und leider bisher einziges persönliches „Games-Konzert“ war das von ihm organisierte Eröffnungskonzert zur Games Convention 2003 oder 2004. Das war ein sensationelles Erlebnis, nicht nur musikalisch sondern auch kultursoziologisch: Ein Gewandhaus voller andächtig lauschender Nerds aus Japan, Indien, USA und Schweden, das hatte was!

In Dresden selbst hat – so weit ich weiß – leider bisher noch kein Konzert statt gefunden. Vielleicht wäre das ja im Hinblick auf die gestrige Diskussion zu den Zwingerfestspielen mal ein interessanter Gedanke: Könnte man „Sachsens Glanz“ auch als semi-multimediale Animation aus Thetaer und Computerspiel aufführen mit einer Musikinszenierung aus der Welt der Fantasy-Games?
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Nachbericht zum ersten Workshop zur Kreativwirtschaft in Dresden

sebastian · 28.09.2010 · 26 Kommentare

Unter dem etwas sperrigen Titel „Herausforderungen und Förderbedarfe der Kultur- und Kreativwirtschaft in Dresden“ fand am gestrigen Montag (27.9.2010) der erste von drei Workshops statt, die Vertreter der Stadt Dresden mit Aktivisten der Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft angesetzt haben. Ziel ist das Erlangen eines Überblicks über den Soll/Ist – Zustand im Hinblick auf Wirtschaftsförderungspotentiale.

Vorangegangen war eine Feldforschung der Prognos AG (, von deren sieben Standorten übrigens nur der Berliner zum Osten gezählt werden darf), um statistische Ist-Daten und gefühlte Bedarfe Dresdens festzuhalten.

Zu den Geladenen gehörten Vertreter aus Bildender Kunst und Musik ebenso wie Werbeagenturen, Softwareschmieden oder Medienhäuser.
Durch meinen Job (Agentur) und mein eher privates Engagement im Bereich der Lobbyarbeit für die Musikwirtschaft war ich sozusagen gleich als Vertreter von zwei Sparten anwesend. Als solcher weiß ich aber auch bereits seit Jahren, was im Workshop noch mehrfach diskutiert werden musste: Die Bedarfe einzelner Akteure innerhalb der gesamten Kultur- und Kreativwirtschaft sind so unterschiedlich, dass ein Förderprogramm für einzelne Unternehmen nahezu unmöglich (und am Ende auch überflüssig) ist.

Kunstvertreter erwarten bessere Chancen zur Förderung oder Vorfinanzierung ihrer Kataloge, während Agenturen schwer damit zu kämpfen haben, dass Dresden nur eine Standortregion ist. Die Zentralen und Marketingverantwortlichen der großen Konzerne sitzen aber im Westen und vergeben auch ihre Aufträge logischerweise dort. Werbeagenturen brauchen (ähnlich wie Architekten) keine finanzielle Förderung, sondern finanziell gut ausgestattete Kundenpotentiale.

Musiker brauchen dringend Unterstützung im Bereich Reisekosten, Vermarktung und Produktion, während Softwareschmieden vor allem auf einen entscheidenden Imagewandel vom Museumsdorf Dresden zum Kreativzentrum hoffen, um einem Fachkräftemangel vorzubeugen. Dafür war sicher kein Workshop und keine Erhebung nötig.

Was ist nun also speziell an Dresden?

Zum einen ist natürlich die Aufteilung der einzelnen Sparten in den Städten immer unterschiedlich. Es gibt Verlagshochburgen, Musikhochburgen und Filmhochburgen. Auffällig – aber vorhersehbar – ist zum Beispiel, wie schlecht die Stadt in Sachen Popmusik und Film dasteht. Überraschend dagegen war für mich, wie gut es offenbar den Architekten geht! Ich habe da gerade Horrorgeschichten einer befreundete Architektin aus Hamburg gehört, die deutschlandweit Häuser baut. Sie erzählte, dass das Dresdner Bauamt das erste sei, welches sie fast zum Aufgeben gezwungen habe – aus purem Frust und purer Schikane.

Wie auch immer. Das alles sind ja eher Kleinigkeiten.

Wirklich speziell an Dresden sind – so denke ich – zwei Dinge:
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Am Ende war mehr Berlin als Music Week!

sebastian · 18.09.2014 · Keine Kommentare

So richtig leicht fällt mir der Einstieg in den Rückblick nicht. Zu kurz war meine diesjährige Berlin Music Week und zu wenig wirklich Erinnerungswürdiges blieb auf der Hirnplatine hängen.
Das Ziel des Ausflugs war nicht, neue Musik zu entdecken, sondern neue Trends des Business aufzuschnappen. Das ist mir eher nicht so gut gelungen. Ob das an mir lag, weil ich in den falschen Panels saß und die „falschen“ Leute in der Raucherecke getroffen habe oder ob es einfach nicht so viel Neues gab, wird sich wohl erst zeigen. Grundsätzlich überdeckte der schwammige Nebel der öffentlichen Kreativwirtschaftsförderung (mal wieder) das kreative Schaffen der Basis. Der Musikbranche fehlen einfach die durchgeknallten Indie-Macher frührerer Tage. Und die verbleibenden strömen nicht gerade zahlreich zur Berlin Music Week.
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Ballroom Studios – Ein Kleinod in der Neustadt wird wachgeküsst

sebastian · 07.02.2013 · 3 Kommentare

Die Seitenstraße im Hecht macht ihrem Namen alle Ehre und ist nicht gerade weltberühmt. Dass sich dort hinter dem geduckten Friseursalon „Schnitte“ und schräg gegenüber der „Seite“ die Reste eines alten kleinen Ballsaal verbergen, ahnen sicher nicht mal die meisten Anwohner. Johannes Gerstengarbe, einer der wenigen künstlerischen Pop-Produzenten in Dresden, die von ihrer Arbeit leben können, erfuhr durch Zufall beim Friseurbesuch von dem verfallenen Juwel in seiner unmittelbaren Nachbarschaft. Er wurde hellhöriger als es sein Beruf eh verlangt und bekam raus, dass die Eigentümer (eine Erbengemeinschaft aus Heidelberg) sehr an einem professionellen Mieter aus der Kreativwirtschaft interessiert war.

Heute morgen habe ich ihn in der „Bruchbude“ besucht, die bis vor einigen Jahren eine Druckerei beherbergte und im nächsten Jahr als Studio für Ton-, Foto- und Videoproduktionen in neuem Glanz erstrahlen soll und war total begeistert. Wer bei diesen Räumen keine Fantasien entwickelt, sollte Beamter werden.


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Neukommer: Sound of Dresden Reloaded und Flying Music Circus in der heißen Phase

sebastian · 28.11.2012 · Keine Kommentare

In der aktuellen Ausgabe des DRESDNERs verkündet das Kulturmagazin eine Neuausrichtung des Band- bzw. Songcontests. Leser des Mittelsterns ahnen, dass ich mich darüber freue, wenn das neue Konzept (Jury, attraktive Preise) „das Niveau und die Bedeutung erhöhen“. Das Finale findet außerdem erstmals in der Groovestation statt und nicht in der scheune. Leider ist allerdings die Website des Contests derzeit nicht erreichbar (sonst hier). Ab dem 01.12. soll eine Crowdfunding-Aktion auf Dresden-Durchstarter durchgeführt werden, um den Mehraufwand des neuen Konzepts zu finanzieren.

Auf gleiche Art und Weise sucht der Flying Music Circus gerade auf Visionbakery Mitstreiter für die Finanzierung der Vinyl-Promo der tollkühnsten und bezaubernsten Bands des Freistaats. Von den benötigten 500,00 EUR sind bereits 355,00 EUR eingenommen. Vinylfetischisten und Nachwuchsförderer können das Projekt mit Beträgen ab 12,00 EUR unterstützen und dabei eine streng limitierte Doppel-LP mit Bands wie Polis, Leo hört Rauschen., Harry Bushh und vielen anderen abfassen.

Nachlesen: Was ist Crowdfunding?

Colored Gigs Vol. IV – The Poster Kids are back in Town

sebastian · 23.09.2012 · Keine Kommentare
27. September 2012, 18:00 Uhr to 29. September 2012, 19:00 Uhr
scheune, Dresden

The Poster Children waren eine saugute Indie Rock Band aus Illinois, die zwischen 1987 und 2002 7 Platten in strengster DIY-Attitüde veröffentlich haben und die für originelles Design ihrer Cover, Shirts und Poster standen.

Poster Kids sind Freaks, die auf der ganzen Welt nach limitieren Bandpostern fahnden und mehr über Grafiker wissen als über Gitarristen. Sie sind Kunstsammler und ihre Kunst ist gleichsam analog wie crossmedial, denn Musik und Design bedingen sich hier unverzichtbar. Zeitgenössische Kunst, die in den Augen der Internetkids dennoch so anachronistisch anmuten mag wie Kassettendecks.

Die siebgedruckte Seele der Musik im scheune-Saal!

So wenig Sinn die Trennung von U(nterhaltungs)- und E(rnster) Musik bei der GEMA macht, so deutlich wird das Vorhandensein der beiden Sparten im Posterdesign. Lauf die Strasse lang und zeige mir ein Volksmusik-, Schlager- oder Radiorock-Plakat, an dem ein Künstler länger als 20 Minuten saß. Eben. Und solche Acts findest Du bei der Ausstellung Colored Gigs nicht! Stattdessen Indie, Folk, Gothic, Punkrock, Soul, Postrock… Musik mit Seele. Musik mit Siebdruck.

Die erfolgreiche Siebdruck-Gigposter-Show findet kommende Woche erneut direkt nach der renommierten Postershow „Flatstock“ in Hamburg an drei Tagen in der Dresdner Scheune statt. Die streng limitierten, oft sehr aufwendig von Hand gesiebdruckten Poster sind ernstzunehmender (wenn auch nicht immer ernster) gestalterischer Ausdruck musikgewordener Lebensgefühle.
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Vereinfacht ja, verbessert nein: Neue GEMA Tarife mit altem Systemfehler und einer bösen Ohrfeige für Techno

sebastian · 14.04.2012 · 18 Kommentare

Am 02.04. veröffentlichte die GEMA eine neue Tarifstruktur für Tanzveranstaltungen (mit oder ohne Livemusik), die nicht reine Konzerte sind und ab 2013 gelten soll. Für reine Konzerte wurde bereits 2012 eine neue Regelung wirksam, nach der nicht mehr die potentielle Zuschauerzahl entscheidend für den zu entrichtenden Beitrag ist sondern die tatsächlichen Einnahmen, was für viele – gerade kleine Veranstalter – zwar etwas mehr Arbeit bedeutet, aber das finanzielle Risiko für schlecht besuchte Konzerte entscheidend gesenkt hat.

Wegfall der Discothekenpauschale: Hartes Brot für Großraumveranstalter 

Soweit ist die GEMA bei den neuen Tarifen für Tanzveranstaltungen nicht gegangen. Hier gelten immer noch Pauschalen in Abhängigkeit von Größe und Eintrittspreis. Neu sind der Wegfall einer Pauschale für Discotheken und eine höhere Gewichtung der (potentiellen) Einnahmen. Das kommt zwar den kleineren Clubs entgegen, nimmt alle Clubs mit mehr als 200qm (also ab ca. 400 Zuschauer) jedoch ziemlich böse an die Kandare. Vor allem die Gebühren für Veranstaltungen, die länger als 5 Stunden dauern (also vor allem Events mit jungem Publikum und auch viele originelle Ansätze), werden unangemessen teuer.

Sowieso aber widerspricht der Gedanke „Mehr Einnahmen = Höhere GEMA Gebühren“ in meinen Augen jeder Logik! Denn:

Was haben die Umsätze mit den Urheberrechten zu tun? Ein kleiner Exkurs 

Obwohl ich bekanntlich eher ein „Anwalt der Urheber“ bin als Piratenpartei-Wähler,  finde ich die Berechnung nach Einnahmen mehr als unlogisch. Egal, ob „potentielle“ oder „tatsächliche“ Besucherzahl: Auf die Höhe der Einnahmen haben die Urheber der aufgeführten Musik so gut wie keinen Einfluss.

Beispiel: Wenn ich 20 Beatles-Lieder live auf dem Kamm blase, dann zahlen dafür vielleicht 5 Menschen eine Mark aus Mitleid. Wenn Herbert Grönemeyer im Duett mit Farin Urlaub die selben 20 Beatles-Lieder aufführte, zahlen wahrscheinlich locker 2.000 Leute ihre 25,00 Euro. Lennon / McCartney hätten an beiden kulturellen Highlights den selben Anteil. Wenn ein jugendlicher Dorf DJ die gleichen 100 Techno-Titel* in einer verranzten Schulaula spielt wie ein weltweit angesagter Szene DJ in einem Münchner Laden mit Mega Soundanlage, Swimming Pool, moderner Lightshow und jede Menge Tänzerinnen, dann bleibt die Leistung der Urheber (= Komponist = Im Techno meistens Artist/Producer“) die selbe. Die Menschen zahlen nicht nur – in Clubs nicht mal vordergründig – wegen der Songs mehr oder weniger Eintritt. Sie kommen (und zahlen) wegen der Interpretation! Das musikalische Fundament ist dasselbe, der höhere Eintrittspreis ist abhängig von Location, Soundanlage, Lightshow, beteiligten Personen, Publikum, Lage des Clubs und und und..

In meinen Augen wäre es die einzig gerechte Lösung, wenn je Besucher ein Betrag X (z.B. 0,15 Euro) an die Urheber gehen würde, egal wann und wo und in welchem Ambiente. Aber damit:

Back to Reality – Die neuen Tarife unter der Lupe

Die GEMA argumentiert anders. Sie sagt, ohne die musikalischen Urheber könnte das Ambiente noch so fett sein: Tanzen tun die Leute am Ende doch alleine wegen der Musik! Und somit sollte auch der mehr zahlen, der mehr mit dieser Musik verdient. Dem wurde der bisherige Pauschalvertrag nicht gerecht. Auch die Einzelabrechnung war für viele kleine Veranstalter ziemlich teuer. Aus einem Dutzend Tarifen wurden nur noch zwei. Das ist genauso begrüßenswert wie die Tatsache, dass es für kleine Veranstaltungen tatsächlich preiswerter wird.

Bei der GEMA heißt es dazu:

Die Tarifanpassung führt in der Folge bei nahezu allen Veranstaltungen mit geringen Raumgrößen und moderaten Eintrittsentgelten zu deutlichen Vergünstigungen. Für größere Veranstaltungen bringt die Tarifanpassung eine höhere Vergütung mit sich. Zu den Zielen der neuen Strategie gehören insbesondere die Ausgewogenheit der Tarifstruktur sowie die Vereinfachung der Tariflandschaft.

So jedenfalls die Theorie. Und so weit stimmt das! Auch wenn das Wort „deutlich“ eindeutig in der Spalte verrutscht ist. Leider beinhalten die neuen Tarif neben der allgemeinen Unlogik des Systems (siehe Exkurs oben) einen gravierenden Fehler: Events, die länger als 5 Stunden dauern, zahlen einen gewaltigen Aufschlag von 50% für jeweils drei Stunden mehr. Das bekommen vor allem große Clubs zu spüren, die bisher vom Pauschalsatz profitierten. Ganze besonders dann, wenn sie mehr als zwei Veranstaltungen in der Woche ausrichten!

Ihr wollt Zahlen sehen? Machen wir ein paar Rechenbeispiele auf!
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Videotrailer und Videocasts aus Dresden und Drumherum

sebastian · 11.03.2012 · Keine Kommentare

Nachdem die Kollegen beim Flurfunk neulich einen Blick auf Deutschlands Youtube-Szene geworfen haben, werfen wir mal ein eiliges Auge auf die Youtube-Aktivitäten in unserem lokalen Umfeld.

Auf Spracheffekte als Witzelement setzt zum Beispiel das Espitas. Billig, aber irgendwie: leider geil!

Das neue scheune TV weist ein sehr, sehr geiles Artwork auf, schießt aber völlig am Ziel vorbei, den Leuten Lust auf die einzelnen Shows zu machen! Es fehlt jeglicher musikalischer Bezug und jede persönliche Note. Bitte mit O-Tönen und musikalischen Referenzen optimieren oder auf 30 Sekunden kürzen.

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Sound of Dresden? Sound of Pain!

sebastian · 04.01.2012 · 33 Kommentare

Der jährlich stattfindende Song-Wettbewerb „Sound of Dresden“ ist offenbar endgültig am Tiefpunkt angekommen. Die 50 Mark Website, auf der das Voting stattfindet, mag vielleicht noch als ironischer Retro-Spaß durchgehen, aber in Verbindung mit dem Niveau der meisten teilnehmenden Songs, ist das kulturell so wertvoll wie das Buchregal im 1 Euro Shop. „Ich habe Esel getroffen, die interessanter furzen können“, würde mein Onkel E. aus B. wohl anmerken.

Sound of Dresden – Qual der Ahnungslosen? Nein, einfach ein Songwettbewerb, an dem sich fast kein einziger ernst zu nehmender Act mehr beteiligt. Harry Bushh? Pretty Mery K? Garda? Der Anker? Mikrokosmos23? Gentle Lurch? Muzzy Mystery? Irgendetwas Elektronisches aus der Uncanny-Ecke? Nicht mal ein Spaßtrack (Porn & Cunthead zum Beispiel) findet sich. Halt! Einer doch. Die Tulpen! Aber sind Jungsenioren wie Preibisch und DNMK wirklich die Hoffnungen des Dresdner Nachwuchses?

Das ist jedenfalls nicht der „Sound of Dresden“, sondern zum größten Teil der Sound of German Proberaum. Das ist kein Vorwurf an die Bands: Am Anfang klingt man einfach so. Aber das kann nicht der Anspruch der etabliertesten Dresdner Bandparade sein! Sorry, aber entweder dem Dresdner (immerhin Stammspieler im zentralen Mittelfeld der Dresdner Kreativwirtschaft) fällt was ein, um das ganze auf ein neues Level zu hieven oder man sollte es ganz sein lassen.

Aber wie dem auch sei: Auch an die Künstler drei kleine Tipps:
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Produkt Dresdner Pionierarbeit: Symphonic Odysseys – Tribute to Nobuo Uematsu

sebastian · 31.12.2011 · Keine Kommentare

Der Dresdner Thomas Böcker gilt als Pionier der „Videospielmusik“ in Europa. Als ich vor ziemlich genau zehn Jahren zum ersten Mal von seiner Leidenschaft für dieses Genre hörte, schlug ich als Vertreter der damals noch prosperierenden Indiepop-Branche ehrlich gesagt die Hände über den Kopf zusammen. Abgesehen davon, dass sich bis dato meine Vorstellung von Games-Musik auf polyphone Loops beschränkte, war es seinerzeit auch tatsächlich noch lange nicht so, dass Musik für Games in der Branche als kommerzielle Chance gesehen wurde. In Japan war das damals schon anders und hierzulande ist es das bekanntlich mittlerweile auch!

Mittlerweile blickt Thomas – wie hier schon erwähnt – auf einige sehr spannende Projekte zurück. Erstes Highlight dürfte das Symphonische Spielemusikkonzert während der Games Convention 2003 gewesen sein. Ein wirklich umwerfender, mitreißender Konzert-Abend mit legendären Spiele-Symphonien, fantastischen Musikern (Das Tschechische National Symphony Orchester) und 2.000 jungen, enthusiastischen Zuschauern. Das Feedback sprach für sich und sorgte dafür, dass in den Folgejahren fünf jeweils individuell zusammengestellte Konzerte als Eröffnungszeremonie der Convention durchgeführt wurden, bis sie 2008 durch eine Video Games Live-Show in der Arena Leipzig ersetzt wurden.

CD „Symphonic Odysseys: Tribute to Nobuo Uematsu“ jetzt draußen


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