Hauptsache Didden – Design in Dresden

sebastian · 07.12.2010 · 9 Kommentare

Ich bin ja schon beim offiziellen Dresdner Plakat zur FIFA Frauen WM durch die Decke getanzt vor Begeisterung, aber das Ding hier gehört eindeutig für jeden ordentlichen Design-Award nominiert!

Studierende der TU Dresden haben Großplakate für eine Kommunikationskampagne gestaltet. Die Studentinnen und Studenten des Masterstudienganges „Angewandte Medienforschung“ erarbeiteten für die Dresden Marketing GmbH eine Kampagne zum Thema „Dresden Jahres-Highligts 2011“. Die Plakate waren bis vor wenigen Tagen in der Landeshauptstadt zu sehen.

Ich sag ja: Frauenfußball ist kein Sport! Frauenfußball ist ne Tittenparade in Trikots! Den Studierenden kann man sicher kaum einen Vorwurf machen, aber wer genehmigt denn sowas?

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Wer wäre der optimale Namensgeber für das Rudolf Harbig Stadion

sebastian · 25.11.2010 · 3 Kommentare

Da musste ich erstmal ganz schön schlücken, als ich heute las, Sportfive habe als potentiellen Stadion-Vermarkter das von zwei Schornsteinfegern gegründete bayrische Energie-Unternehmen Glücksgas ins Spiel gebracht. Ok, die können es offenbar brauchen, denn ich habe noch nie zuvor von denen gehört. Andererseits frage ich mich wirklich, wie ein Unternehmen mit so einem unterirdisch schlechten (auch wenn Schonsteinfeger als Vertrieber her halten sollen) Namen überhaupt irgendwelche Kunden haben kann? Meine ersten Assoziationen? Glücksbärchis und Konzentrationslager. Sorry, ehrlich! Aber so war es nun mal! Der Kollege Barrio hat wenigstens noch Glückskeksarena gelesen.

Wie dem auch sein, einem geschenkten Gaul schaut man nicht auf den Markennamen und am Ende muss man nehmen, was kommt, wenn sich sonst niemand findet. Oder?

Nachdem ich vor einiger Zeit ja das waghalsige – und realitätsfremde – Konzept vorgestellt hatte, wie Dyanmo mit einem eigenen Energy-Getränk Red Bull angreifen könnte, würde ich heute gerne mal mit Euch ein paar potentiell geeignete Sponsoren sammeln. Ob Spinnereien erlaubt sind? Na logisch, was sonst?

Meine Top 3 waren

1. RYANAIRena (Bad PR = good PR)
2. KONSUM-Tempel
3. Kaiser´s Tengelmann Park (Roland Kaiser wird StadionSprecher)

Vorschläge

4. Sternburger Kampfbahn! (Patson)
5. Elbeparkpark (Jan E.) (Anmerkung: ROFL)
6. Putziplatz (Erich S. Teichler)
7. Veolia Halde (anonym)

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Die Püppis sind los – Frauenfußball in Dresden

sebastian · 01.11.2010 · 4 Kommentare

Im Printblogger wurde ich auf die Wahl des offiziellen Plakates zur Frauen-WM 2011 aufmerksam. Dabei erinnerte ich ich wieder mit Grausen an das bereits Ende März veröffentliche Motiv der Stadt Dresden als Austragungsort.

Mal abgesehen von der eher etwas unglücklichen Bild-Collage und der Frage, ob die Frauenkirche wirklich für alles herhalten muss:

Ich finde den verwendeten Kussmund an der Stelle absolut peinlich und unpassend. Für mich ist Frauenfußball knallharter Leistungs-Sport und kein plüschiges „Sex and the City“ Flirtspielchen. Das Dresdner Motiv sieht eher aus wie ne Werbekampagne für die Wahl zur „Spielerfrau des Jahres“ und hilft sicher nicht, den Sport als solchen besser zu vermarkten.

Klar sind viele der Sportlerinnen sehr sexy!

Aber erstens hat diese Tatsache an dieser Stelle nichts zu suchen, denn die Stadt Dresden empfängt Sportlerinnen und keine Models und zweitens könnte man den Zusammenhang zwischen weiblichen Reizen und Fußball – wenn er denn schon bemüht werden muss – sicher tiefgründiger oder witziger transportieren.

Ich hoffe, ich trete keiner befreundeten Grafikerin (m/w – grins) auf die Füße: Leider konnte ich nicht herausfinden, wer das Motiv gestaltet hat.

Aber – was soll das Gezeter – vieleicht bin ich da auch zu engstirnig?

Die Motive der anderen Städte jedenfalls sind auch nicht wirklich besser und OK-Präsidentin Steffi Jones sagt:

Die Poster symbolisieren sowohl die Faszination des Frauenfußballs als auch die Vorfreude der Spielorte auf die Frauen-WM 2011. Wir sind vom Engagement und von der Professionalität der Städte bei der Konzeption der Plakate sehr angetan. Es freut uns sehr, dass die Spielorte nunmehr ein zusätzliches und markantes Wahrzeichen für ihre WM-Präsenz haben

Ich habe einige Fußballspielende Frauen im Bekanntenkreis. Vielleicht finden die das Motiv ja klasse? Ich lasse mich immer gerne eines besseren belehren…..

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Absolut unholtby

sebastian · 11.10.2010 · Keine Kommentare

Wenn Fußballernamen es in den normalen Sprachgebrauch schaffen, dann meistens auf negative Art und Weise! Jeder Däne zum Beispiel kennt die Redewendung, einen „echten Jesper Olsen“ zu bauen..

In diesem Blog wurde ja bereits auf die hervorragende Merchandisequalität vom „Träscher“ (alias Christian Träsch) hingewiesen, bei dem das durchaus anders werden könnte und dessen Name den „Knallgöver“ als Synonym für einen Kawntzmann aus der zweiten oder dritten Reihe verdrängen könnte.

Bereits fest integriert bei uns im Familienslang hat sich dagegen der bisher hellste Stern der neuen Saison:

Wenn ich mit meinen Jungs Ferdi (8) und Janek (7) eine Runde Dreier spiele und der Ball unerreichbar für den Torwart sich ins „Gartentor“ legt, dann sprechen wir nicht mehr von „unhaltbar“ sondern von „unholtby“.. Der Junge ist aber auch wirklich unheimlich! Unheimlich gut!

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War Jogi bei Stani?

sebastian · 17.06.2010 · Keine Kommentare

Bei IBM gibt es eine St. Pauli Community, wo sich echte Fußballexperten austauschen! Folgende Analyse will ich Euch nicht vorenthalten! Ob Jogi wirklich bei Stani abguckt, weiß ich nicht sooo genau! Aber ich glaube ja schon :)

Schlaaaaand / St.Pauli – Ein Vergleich:

Schland / St. Pauli
Taktik: 4 – 2 – 3 – 1 / 4 – 2 – 3 – 1
Spielart; flaches Kurzpassspiel / flaches Kurzpassspiel
Raumaufteilung: die Außen immer besetzt / die Außen immer besetzt
Alter: 24,8 Jahre / 24,6 Jahre
Modevamp : Löw /Stani
Loyalität: Flick / Truller
1 Edeltechniker: Özil / Takyi
1 Ballermann: Podolski / Hennings
1 Knipser: Klose / Ebbers
1 Außendynamiker: Mueller / Naki
2 Sechser: Schweini, Khedira / Bruns, Lehmann
2-Mann Turm: Merte, Friedrich / Thorandt, Morena
Auswechslungen: 3 Offensivspieler / 3 Offensivspieler
Zeitpunkt: ab der 60. Min /ab der 60 Min
erster Auswärtssieg: 4:0 A – ustralien / 5:0 A – achen

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Der inoffizielle Verhaltenskodex für Werbung zur SieWissenSchon

sebastian · 17.06.2010 · 1 Kommentar

Aktuell findet auf der südliche Erdhalbkugel bekanntlich ein größeres Ballsportturnier statt (Name der Redaktion bekannt). Das Turnier findet alle vier Jahre statt und bereits seit 2002 beschäftige ich mich als Marketer mit den Möglichkeiten, die große öffentliche Wahrnehmung für Werbezwecke meiner Kunden zu nutzen. Da große Sponsoren aber sehr, sehr viel Geld investieren, um ihre Produkte exklusiv bei Fernsehberichten oder jedem noch so popeligen Spielplan zu präsentieren, wird das theoretisch (rechtlich) und praktisch (Kontrollen und Klagen) immer komplizierter.

So berichtet das Handelsblatt heute über die Aufregung, welches durch ein Verhör holländischer Meisjes durch die Polizei des Ballsportturnierausrichterlandes entstanden ist. Lieke, Marijne und ihre Freundinnen waren nämlich ebenso frech wie unverschämt zum Auftaktspiel ihrer Mannschaft in Kleidchen erschienen, die eine holländische Brauerei (Markenname ist der latiniserter Ausdruck für ein süddeutsches Bundesland) im Vorfeld des besagten Ballsportturniers als Incentive ausgegeben hatte.

Ich gebe zu, die ganze Aktion hat schon ein wenig den Charakter von Ambush Marketing, aber letzten Endes steht wohl nicht mal ein Branding der Brauerei auf den – übrigens bis auf die Farbe ganz ansehnlichen – Kleidern. Vielleicht sahen die Mädels einfach zu gut aus, um nicht inszeniert zu sein? Wie auch immer: Die Organisation, die das Ballsportturnier ausrichtet, sollte sich selbst zwingend fragen, ob sie durch diese Aktion den eigentlichen Sponsoren (so genanntes „Bier“ aus den USA) wirklich schützt! Wer außer ein paar Holländern hätte die ganze Sache überhaupt bemerkt, wenn es nicht zu der Klage durch den Ballsportturnierausrichter und dem polizeilichen Verhör gekommen wäre? Haben die denn von moderner PR und Social Media wirklich so wenig Ahnung?

Aber in Südafrika (copyright by the Republic of South Africa) geht es sowieso noch härter zu als in den vergangenen Jahren. Die Airline Kulula (Abdruck des Markennamens mit Erlaubnis einer Stewardess der Airline) warb zum Beispiel mit dem sensationell genialen Slogan „Unofficial National Carrier of the ‚You Know What‘“ Nach kurzer Zeit musste Kulula die Werbung wieder vom Markt nehmen.
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this is football not oslo

sebastian · 17.06.2010 · Keine Kommentare

Die Engländer haben bekanntlich die bedeutenste Popkultur der Welt. Darum schicken sie als Zeichen ihrer Abneigung gegen volkstümliches Showprogramm für deutsche Reihenhausbewohner zum Eurovision Song Contest auch immer ihre lächerlichsten Pappnasen, wie dieses Jahr wieder eindrucksvoll zu bewundern war. Die werden immer drei Tage vorher im Supermarkt gecastet und so lange auf Valium gesetzt, bis sie wieder zu Hause sind. Wenns aber um die WM geht, dann hauen die einen brillianten Popsong nach dem anderen raus. Fußball und popkultur, das gehört nämlich zusammen wie hier Fußball und Fokuhilarock. Hier sind noch zwei, die in meiner bisherigen Sammlung fehlen.


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Südafrika mir chömed

sebastian · 17.06.2010 · Keine Kommentare

„hundert mol besser as am polo hofer sin altersheim sound“ kommentiert user DAKINERIDER diesen Schweizer Sound zur WM 2010, der natürlich auch in meiner Serie nicht fehlen darf…

Etwas viel Ole und Aprez Ski vielleicht, aber na ja.. vielleicht wird das im Text ja wieder aufgehoben? Verschtescht ja kei Wort von den ihr Gesinge!

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hol den titel nummer 4

sebastian · 15.06.2010 · Keine Kommentare

Danke lieber Hobbes! Das ist ja mal wieder ein ganz besonders geiler Song für meine WM-Serie

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Spreeknick – Die Kniegeschichte, die ich aufzuschreiben nie die Zeit gefunden habe

sebastian · 10.06.2010 · 2 Kommentare

Eine Lesetipp

Hier, wegen der Sache mit dem Knie damals, von der ich schon häufiger mal erzählt habe. Alles war ganz genauso wie bei Frédéric, der das jetzt bei Spreeblick auf eine Art und Weise niedergeschrieben hat, wie auch ich es vorhatte. Die Arbeit kann ich mir also zum Glück sparen.. Achso, bei mir war das mit dem Knie erst viele Jahre, nachdem ich meine semiprofessionelle Karriere viel zu früh beendet hatte (nicht wegen des Knies sondern wegen Punkrock) und nur noch für den VEB Wildgehege, Dynamo Windrad Kassel (auf falschen Pass) und die Söhne der Mutter gespielt habe, aber dafür war das Angebot vom VFB Oldenburg vor 20 Jahren wirklich eins :-)

Frédéric, wenn Du das hier zufällig mal lesen solltest:

Nimm das zum Trost:

Und Bilder tauschen können wir ja vielleicht bei Facebook, ich habe da ein extra Album „Meniskus“ angelegt…

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