Cindy Crawford und Skigymnastik waren gestern. Hier kommen Bon Iver

sebastian · 09.12.2011 · Keine Kommentare

Ok, Folks. Ab 2012 wird nicht mehr zum VHS-Tape von Cindy Crawford oder der Skigymnastik auf Bayern 3 trainiert. Ab Januar oder Februar heißen deine Trainingsbegleiter Justin Vernon (Bon Iver) und sein persönlicher Coach Jeff Rogers. Weg mit dem Weihnachtspeck. Und zwar for emma forever…. Preiswerter als Pulsierende Magnetfeldtherapien und Quanten-Biofeedback-Anwendungen und zehn Mal bessere Mucke als in Neustädter Fitnessbuden (Grüße an Ronny).

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Kein Mail-Dienst der Stadt Dresden: mittelstern@dd.de wird es nie geben

sebastian · 05.12.2011 · 5 Kommentare

Vor etwa zwei Jahren gingen Nachrichten durch die Medien, dass die Stadt Dresden die Domain dd.de registriert habe, um einen kostenpflichtigen Mail-Dienst aufzusetzen. Mit zwei wesentlichen Kritikpunkten stand ich nicht alleine. Ich glaubte nicht, dass die Dresdner wirklich Geld ausgeben würden für die Nutzung und zweitens hätte ich eher Adressen mit der Endung dresden.de verkauft und dafür die Endung dd.de an Mitarbeiter der Stadt vergeben. Denn einerseits ist DD westlich von Eisenach lange nicht so bekannt, wie manche Dresdner annehmen mögen. Zweitens kommt die Verbindung zur Stadt einfach nicht sofort, wenn das Kürzel nicht auf einem Nummernschild pappt. Das Kennzeichen AC kann jeder zuordnen (wegen „AC – DC“ und „AC – AB“), aber bei mustermaus87@ac.de denkt man an alles, aber nicht an die Domstadt.

Es ist also nicht so wirklich bedauerlich, dass es die Mailadresse mittelstern@dd.de nicht geben wird und auch der wirtschaftliche Schaden hält sich in Grenzen. Die Kosten für den Kauf lagen laut Aussage der Stadt im zweistelligen Bereich und jährlich fallen läppische 15,00 Euro an. Und dafür lohnt es sich eindeutig, die Domain vor einer anderweitigen („missbräuchlichen“) Nutzung. Zum Beispiel durch einen Dagobert Duck Fanclub in Kronberg oder die Diddl-Deerns aus Großenkneten.

Top-Level-Domain „.dresden“ wird geprüft

Aus dem selben Grund ist es auch absolut richtig, dass die Stadt derzeit prüft, ob sich der Kauf der Top-Level-Domain .dresden lohnen wird, wenn diese vorraussichtlich 2012 vergeben wird.

Nora Jantzen, Redakteurin im Referat Medien der Stadt sagt:
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Olive – Ein Handyfilm will ins Kino

sebastian · 03.12.2011 · Keine Kommentare

Olive” ist der erste Kinofilm, der vollständig mit einem Smartphone (Nokia N8) gedreht wurde. So steht es zumindest in der Pressemitteilung. Besser wäre es wohl zu sagen: „Olive“ ist der erste Film, der vollständig auf einem Smartphone gedreht wurde, bei dem die Macher ernsthaft versuchen, ihn ins Kino zu bringen. Denn erstens gab es bereits andere Filme, die nur auf Mobiltelefonen gedreht wurden und zweitens müssen die Produzenten noch eine Menge Geld auftreiben. 300.000 Dollar versuchen sie derzeit auf der Plattform Kickstarter aufzutreiben, um den Vertrieb in die Kinos zu realisieren. Auch sollte darauf hingewiesen werden, dass das Nokia mit einer speziell angefertigten 35-Millimeter-Linse bestückt wurde, um bessere Tiefenschärfe-Eigenschaften zu erreichen.

Bei Youtube bemängelt das „Int3rnout“ und hinterfragt auch die Intention:

„The theory behind the technology is cool, how you did it, isn’t–the lens kit totally defeats the purpose. I am not trying to knock someones creative endevour but how the fuck did this cost so much? Indie film making isn’t about the money, it’s about heart, and I think you missed the boat.“

Man darf gespannt sein. Projekte wie diese zeigen, welche Bedeutung Crowdfunding mittlerweile hat und welche Fantasien es freisetzt. Schon jetzt sind 198 Leute bereit, über 26.000 Dollar zur Verfügung zu stellen.

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Zwei Doofe eine (T-Shirt) Idee: Visions zu schnell! Nächste Idee: Das Mittelstern-Fashion-Label :-)

sebastian · 02.12.2011 · 1 Kommentar

Vor Kurzem habe ich die grobe Idee einer Video-Slideshow vorgestellt, bei dem ihr (!) Eure Lieblings-Bandshirts zeigt und kurz vorstellt. Ich war kurz davor, das Ding wirklich aufzuziehen, weil ich so schöne Antworten bekam von mir völlig unbekannten genauso wie guten alten Freunden und Freundinnen (Wie geil ist das eigentlich, ein Sonic Youth Shirt im Kreißsaal zu tragen?).

Nun war ich also gerade volle Elle motiviert, da kommt Silent-Island-Döner-Bob um die Ecke und zeigt mir eine Story in der November-Ausgabe der Visions und ich nur so: Ach nee, ey. Da haben die doch die selbe Idee gehabt – wenn auch ohne Video! Was soll ich sagen, die sind halt schneller und irgendwie ist das auch eine gerechte Strafe dafür, dass der letzten Visions die ich mir gekauft habe, noch eine Doppel-MC (!) beilag. Und das obwohl ich den langjährigen Chefredakteur Sascha immer sehr geschätzt habe (Von GALORE (R.I.P.) habe ich wirklich fast alle Ausgaben gekauft UND gelesen.)

Machen wir es kurz: Die Sache ist durch! Gabs schon. Langweilig. Starten wir also was Neues :-)

Aber dafür habe gehe ich jetzt den Mädels vom Louisen-Kombinaht aufs Schwein. Die sind nämlich Experten im Upcycling, machen also aus gebrauchten Klamotten Teile, die geiler sind als die Originale. Und jede Band, die ich kenne hat einen Spruch auf Lager wie „Wir sind so ne Mischung aus Spider Murphy Gang, R.E.M und Queensryche“. Und irgendwo beim DRK liegen garantiert gebrauchte Shirts von fast allen Bands. Da könnte man doch ein ganz besonderes Label draus machen. Mir schwebt die Marke „influenced bye bye“ vor.

Das hier (Modell Ramsido) wäre dann zum Beispiel vielleicht ein Shirt für die Kassierer? Achtung, liebe Indie-kids der soften Sorte: Wem Sido verbal zu niveaulos ist, der sollte hier lieber gar nicht erst auf Play drücken..
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Gedanken und eine Idee rund um das Bandshirt! Zeigt ihr mir Euer wichtigstes?

sebastian · 24.11.2011 · 6 Kommentare

Seit ner Weile beschäftigen mich Gedanken zum Thema Bandshirt. Ich frage ich mich zum Beispiel, ob es wohl sowas gibt wie eine Hitparade der meistverkauften Bandshirts. Ich wundere mich, dass ein Australier unfassbare 10.000 Dollar für ein Led Zeppelin Shirt bezahlt. Und ich stelle fest, dass sich bei Amazon nicht mal die Beatles so gut verkaufen wie Justin Biber. Das legendäre Red Hot Chili Peppers Logo-Shirt schafft es immerhin auf Platz 11. Sicher ganz weit vorne dürften auch RUN DMC, Sick of it all. Metallica, AC/DC und die Ramones liegen im Rennen und das „best selling bandhsirt ever“.

Indie-, Folk- oder Minimalkünstler scheinen weiterhin entweder weniger erpicht aufs große (und schnelle) Geld zu sein (und das liegt am Merchstand vergraben und nicht im Plattenladen).


Oder die „Szene“ ist einfach zu stylish für bedruckte Baumwollsäcke in XXL! Wahrscheinlich hängt das ja sogar zusammen.

„Je mehr Fußball in der Mucke desto mehr Geld im Merch“ hat mit mal ein erfahrener Tourbegleiter erklärt und da ist was dran. Wie viele Bandshirts und Fantrikots wohl in Deutschland in Höffner-Schränken im Buche-Dekor ein kameradschaftlich verbundenes Dasein fristen?

Kann man daraus nicht was machen? Zum Beispiel ein Video?

Dann hab ich mich noch gefragt: Was ist mein ganz persönliches Lieblingsshirt? Und warum? Und welches wohl das von Malte, Malle, Ronny und den anderen? So entstand die Idee, dass man doch vielleicht eine kleine Video-Collage machen könnte aus Fotos und einem kurzen Begleit-Text zur Geschichte des Shirts.

Bei mir also zum Beispiel das Foto links und ein paar Zeilen dazu, wie ich in meinem dritten Frühling als Punkrockbassist der Egyptian Gay Lovers im Wild at Heart mit Legende Tony Slug die Bühne teilen durfte. Ich hatte eine uralte, streng limitierte Loveslug 7″ mitgebracht, um mir ein Autogramm abzuholen. Leider hatte Tony die Scheibe selber nicht mehr und bot mir im Tausch das Shirt an. Kann man da nein sagen?

Was denkt ihr? Kriegt man so ein Projekt hin? 3:33 Minuten nur Fotos und Geschichten über Bandshirts? Macht mir ausreichend Hoffnung und es kann schnell los gehen mit einem großen Aufruf! Toller Startschuss wäre doch zum Beispiel das T-Shirt-Festival am 3. und 4. Dezember…
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Hier könnte ihre Streetart stehen

sebastian · 24.11.2011 · Keine Kommentare

Hinweise zu Schnickschnack wie Kunst im öffentlichen Raum oder Guerilla-Stunts (offline und online) bitte jederzeit auf Facebook, Twitter oder per Mail an redaktion (at) mittelstern.de.

 

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Crashkurs bei der Fahrschule – Ich geh krachen

sebastian · 11.11.2011 · 1 Kommentar

Gesehen in Hamburg auf dem Weg zum Barcamp Hamburg

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Ein Satz Bereitschaft: Calvin und die linke Prominenz in der Neustadt

sebastian · 07.11.2011 · Keine Kommentare
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Gewaltige Weihnachten: Die Funkelstadt im Zeitraffer

sebastian · 07.11.2011 · Keine Kommentare

Ob ich das Projekt „1.000 Funkel – Die Funkelstadt“ gut finden soll oder nicht, da bin ich noch unentschieden. Einerseits halte ich die Idee, Dresden als Weihnachtsstadt zu vermarkten, für plausibel und absolut sinnvoll. Andererseits will bei solch Gigantismus im Zeltformat irgendwie keine richtige Weihnachtsstimmung aufkommen. Die Horrorvision sieht so aus: Mindestens eine halbe Stunde In der Schlange stehen, 14,- Euro Eintritt bezahlen plus Glühwein und Kinderpunsch zu Eventpreisen und je Menge heulende Kids, die lieber Schlitten fahren wollen. Aber natürlich kann das auch wunderschön werden! Warten wir es ab! Das Video von Marco, welches den Aufbau im Zeitraffer festhält, ist jedenfalls allemal sehenswert.

Was ich mich frage: Was sagen eigentlich die Dynamo-Fans dazu, dass den Brüdern Friedhelm und Wolfgang Funkel solch ein Denkmal direkt neben dem Stadion gesetzt wird. Die waren immerhin beide beim „Wunder von der Grotenburg“ dabei, also einem der schwärzesten Tage in der schwarz-gelben Geschichte. Wolfgang sogar als dreimaliger Torschütze. Ob irgendein Schelm die beiden einlädt?

Ansonsten bleibt nur zu hoffen, dass das Ding finanziell besser läuft als die Zwingerfestspiele und dass auswärtige Gäste nicht versuchen, von der Autobahn aus über die Albertbrücke zu fahren. Sonst geht das böse Funkeln schon los, bevor man da ist..

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PengFM – Radio Fritz blamiert sich in der Affäre Ken.FM bisher brutal

sebastian · 07.11.2011 · 6 Kommentare

Gestern hat Henryk M. Broder auf Achgut.tv eine völlig wirre Mail veröffentlicht, die der schon immer ziemlich durchgeknallte aber irgendwie auch liebenswerte Fritz-Moderator Ken Jebsen (Ken.FM) an einen seiner Leser geschrieben haben soll. Kollege Falschgold bezeichnet die Mail auf Facebook als klassische „aus der kneipe komm Antwort“ auf einen pissigen Leserbrief (sagt man Hörerbrief) mit einstelligem Zeitstempel. Was Broder leider nicht veröffentlicht, ist die vorangegangene Mail seines anonymen Lesers. Der Inhalt der Mail? Keine Ahnung! Was soll man damit anfangen?

was ist das grösste problem der juden ? ihre führer. also wie in der restwelt auch. henry kissinger selber jude hat für juden überhaupt nichts übrig. er hat selber gesagt als er von russischen juden gebeten wurde ihre ausreise nach israel zu ermöglichen , das für ihn zitat “ eine vergasung der russischen juden höstens ein ökonomisches problem sei “

sie brauchen mir keine holocaus informatinen zukommen lassen. ich habe mehr als sie. ich weis wer den holocaust als PR erfunden hat. der neffe freuds. bernays. in seinem buch propaganda schrieb er wie man solche kampagnen durchführt. goebbels hat das gelesen und umgesetzt.“

Stammt der Begriff „Holocaust als PR“ von Jebsen oder zitiert er auch hier? Und kann man daraus ein Leugnen des Holocausts ableiten, wenn er gleichzeitig kurz darauf schreibt:

ich war in israel und habe mit holocaust opfern gesprochen. sie selber finden es widerwärtig was in ihrem namen passiert.“ Wer den Holocaust leugnet, wird dessen Opfer nicht treffen…. Oder?

Wie auch immer. Die Mail ist eine ziemlich Katastrophe und zeigt den abenteuerlichen Verschwörungs-Theoretiker Jebsen an einem inhaltlichen und formellen Tiefpunkt. Aber was Broder damit macht, ist keinen Deut besser. Und was dann beim RBB abgeht, das sprengt fast alle Grenzen. Bisher blamiert sich Radio Fritz in der Affäre „Ken.FM“ bis auf die Knochen.
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