Anna von Hausswolff morgen in der scheune

andrea · 11.04.2013 · Keine Kommentare
12. April 2013
21:00 Uhr
scheune, Dresden
AK: 12 €

Ja, es ist ein wunderbares Lied: Mountains Crave von Anna von Hausswolff. Orgel und Stimme schieben sich widerstandslos ins Ohr, alles, wirklich alles passt.
Die Tochter eines Komponisten, die mit vollständigem Namen auch noch Anna Michaela Ebba Electra von Hausswolff heißt, ist Mitte 20 und mit ihrem zweiten Album Ceremony erst kürzlich bei City Slang untergekommen. Die Schwedin macht entgegen der Mehrheit ihrer Landsleute keinen düdelnden (Electro-)Pop, sondern wuchtige, sakrale, düstere Musik zwischen Klassik und Post Rock, auf die man sich einlassen muss – nicht unbedingt alltagstauglich, aber live sicherlich ein Erlebnis. Morgen in der scheune.

http://www.youtube.com/watch?v=QbP–RsNj70
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Soundcheck: Vondelpark

andrea · 11.04.2013 · Keine Kommentare

Der Vondelpark ist eine grüne Oase im Herzen Amsterdams und scheint die Londoner Band gleichen Namens irgendwann einmal sehr beruhigt zu haben. Samples, schleppende Beats, sanfte Stimmen passen hervorragend vor innere Bilder wie Enten füttern, auf der Wiese liegen, Menschen beobachten, Nichtstun, Grüntöne definieren und den Gedanken nachhängen. Fans von The XX und James Blake könnten hier fündig werden, das morgen erscheinende Album Seabed ist weniger melancholisch als die Musik der genannten großen Namen und doch zerbrechlich – atmosphärisch – dicht. Eine Platte zum Entschleunigen, für bedächtiges Lauschen und bei 3voor12 noch ein paar Tage zu hören. Tipp!

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WochenAusklang: Outlines

andrea · 07.04.2013 · 1 Kommentar

Offene Fenster, Spaziergänge, Frischluft… kaum ist die gelbe Kuller da oben wieder aktiv, möchte man ein Liedchen pfeifen. Schwung in einen müden Sonntag bringt auch dieses Lied:

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Ans Herz gelegt: Villagers

andrea · 01.04.2013 · Keine Kommentare

Zumindest auf Facebook bin ich schon seit Eeeewigkeiten Fan von Villagers. Eigentlich hab ich mir auch eingebildet, das Video zu Cecelia & Her Selfhood vor längerer Zeit hier im Blog gepostet zu haben.. leider wurde es dabei offensichtlich bescheiden getaggt. Nun lässt sich Villagers‘ aktuelles zweites Album {Awayland} in den nächsten Tagen auf NPR First Listen anhören, worüber Conor O’Brien selbst sagt:

It’s a diverse album. It takes you on a trip through a musical landscape, as a tribute to your sense of wonder. It travels through space and time and leaves you back for dinner. It might take a few gobbles. Maybe try it on headphones first, without interruption.

Weg von „der Junge mit der Gitarre“-Attitüde ist Awayland üppig instrumentiert, abwechslungsreich und mitreißend, allein mir reicht, dass es das fantastische The Waves enthält.

http://www.youtube.com/watch?v=BZmDVCcKFsE
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Ausgehtipps für Humoristen und Melancholiker

andrea · 14.03.2013 · Keine Kommentare
15. März 2013
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden

Am morgigen Freitag gibt es Ausgeh-Empfehlungen für die Spinner, Humoristen und Biertrinker, aber auch für die Melancholiker, Weinschwenker und schräg-geneigten-Köpfe:
Erstere feiern mit Rocko Schamoni in der scheune dessen Krönung zum King und neue Songs & Stories (alte aber auch!) mit wirklich irren Versprechungen:

Verschiedene moderne Showtechniken werden bei diesem Programm der Superlative zum Einsatz kommen (Licht, Sound, Bestuhlung, etc.). Sie dürfen gespannt sein!

Letztgenannte fahren in den Beatpol, um I Am Kloot zu lauschen, deren aktuelles Album beim Rolling Stone noch im Stream hörbar ist und sehr schön beschrieben:

„Hallo Dunkelheit, alter Freund. Die Festbeleuchtung ist bald wieder aus, das Feuerwerk verglüht, der Frühling ein vages Versprechen. Und I Am Kloot schenken den Tresenhängern, den Stadt-Desperados und den an Liebe und Leben Verzweifelten wieder mal zehn wunderschöne, schwarzsamtig leuchtende Lieder.“

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Videopremiere James Yuill

andrea · 26.02.2013 · Keine Kommentare

Hach, das war vielleicht ein tolles Konzert damals in der scheune… die paar Grazien, die hinten beim Tontechniker die Arme fliegen ließen, kämpften sich viel zu spät in die erste Reihe vor, sammelten dann Herzen auf T-Shirts und ein „Where have you been so long?“ vom Künstler ein. James Yuill veröffentlicht im März ein neues Album namens ‚These Spirits‘ und eigentlich klingt alles wie immer – knackig, mitreißend. Sympathischer Freak, der!

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Two for your Soul: B.Fleischmann und Adrian Crowley

andrea · 26.02.2013 · Keine Kommentare
27. Februar 2013
21:00 Uhr
scheune, Dresden
VVK: 9 € / AK: 12 €

B. Fleischmann geistert schon lange – seit den 90er Jahren – in den Gefilden zwischen Electronica und Indie herum, beheimatet bei Morr Music, einem Label, das es schon immer verstand, scheinbar trennscharfe Genres miteinander zu verknüpfen. Die illustren Nachbarn von B. Fleischmann? Zum Beispiel: Lali Puna, Múm, Isan, Seabear, Sin Fang, Sóley, It´s A Musical, Masha Qrella, Tarwater, FM Belfast, Telekinesis, Ms. John Soda, Tied & Tickled Trio, Electric President, The Go Find. Der Österreicher B. Fleischmann jedenfalls hat mit „I’m Not Ready For The Grave Yet“ sein mittlerweile 9. Album veröffentlicht, widmet sich diesmal nicht nur diversen Instrumenten sondern auch dem Mikrofon und dem „apokryphe Flirren des Daseins, das an einem vorbeirauscht und immer weniger Zeit zum Durchatmen und In-Angriff-Nehmen lässt – „yesterday we thought/tomorrow we would/today we say/tomorrow we should“ –, so eine Zeile des fast schon kopfnickerischen „Tomorrow“, das über das Vertagen, wohl auch über das Verjähren des Vertagens und die Fadenscheinigkeit jeder Planung verweist.“ (Presseseite Morr Music) Uff! Melancholie wird nach wie vor mit Beats unterlegt, Loops und Samples überholen einen im Alltagstrott, das ist digitaler Zeitlupenpop mit Shabby Chic.

Adrian Crowley, irischer Singer-/Songwriter, wird sich dem anderen Teil des Konzertes widmen. Düstere, schleppende Songs, mit schmeichelnder Stimme vorgetragen, immer haarscharf an Kitsch und Trübsal vorbeischrammend, sind die Lieder dieses mir bislang völlig unbekannten Künstlers wunderschöne Hintergrundmalerei für die eigenen vier Wände und live vermutlich eine Offenbarung.


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Kurse und Beratungsangebote für die Kreativwirtschaft

andrea · 24.02.2013 · Keine Kommentare

Dass „Kreativwirtschaft“ gar nicht so einfach ist, ist hinlänglich bekannt. Aber es gibt Beratungsangebote, die niedrigschwellig, authentisch und fachkundig zwingende Grundlagen erklären, die man einfach auf dem Schirm haben MUSS. Nicht nur, um sich später jede Menge Ärger zu sparen, sondern auch, um als professionell wahrgenommen zu werden. Nachdem die Scheune Akademie in den letzten Monaten immer wieder Kurse zum Thema Promo / Marketing / Grundlagen des Musikbusiness gab, geht es nun u.a. an die leidigen Themen Rechnungslegung, Buchhaltung und Steuern sowie Zeitmanagement. Am Montag (25.02.) beginnt für den Zeitraum der nächsten fünf Wochen die Scheune Akademie Abendschule jeweils 19 Uhr mit zweistündigen Seminaren.

Seminar 1 kümmert sich um diese Belange:

Unterschiede zwischen Rechnung, Quittung, Vertrag einerseits sowie Honorar und Aufwandsentschädigung andererseits werden aufgezeigt und an praktischen Beispielen erläutert. Wie sieht also eine vollständige und korrekte Rechnung zwischen den Musikern untereinander aus, ist das überhaupt nötig? Wie rechnet man gegenüber dem Veranstalter ab? Außerdem wird sich die Dozentin den Themen Reisekostenabrechnung und Bewirtungen widmen, welche besonders für Tourneen wichtig sind.

Darauf aufbauend folgt am 04.03. Buchhaltung und Steuer:

Steuernummer, welche ist nun eigentlich die richtige? Was interessiert das Finanzamt überhaupt? Welche Einkunfts- und Steuerarten gibt es? Wie gehe ich mit Belegen und Rechnungen um? Wie kann ich die am besten über das Jahr sammeln, sortieren und ablegen? Mit oder ohne Mehrwertsteuer? Was muss ich als Band GbR bei der Steuer beachten?

Es folgen Termine zum Tourneemanagement, Technik 1×1 und Zeitmanagement. Ausführliche Informationen über Inhalte und Dozenten finden sich auf der Webseite der Scheune Akademie.

Ebenfalls ans Herz legen kann ich Euch die Beratungsgespräche von Katja Großer (Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes Regionalbüro Sachsen, Sachsen-Anhalt,Thüringen), die 1x im Monat in Dresden mit einem kostenfreien Beratungsangebot den Kreativen weiterhilft.

Im persönlichen Gespräch werden Geschäftsideen gegen den Strich gebürstet, weiterentwickelt und auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Außerdem informiert Katja Großer über relevante Netzwerke in der Region und vorhandene Angebote der Wirtschaftsförderung vor Ort.

Das Angebot der kostenlosen und individuellen Orientierungsberatungen richtet sich insbesondere an die vielen Kleinstunternehmen, Projektemacher, Gründer und Freelancer aus den Bereichen Architektur, Design, Musik-, Film- und Rundfunkwirtschaft, Kunst- und Buchmarkt, Software- & Games-Industrie, darstellende Künste sowie Presse- und Werbemarkt.

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich! Termine und weitere Informationen gibt es bei Katja Großer unter grosser(ät)rkw-kreativ.de.

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WochenAusklang: Hem

andrea · 17.02.2013 · Keine Kommentare

Leider lassen sich auf die Schnelle weder Streams noch andere Videos von Hem aus Brooklyn finden, aber dieses wunderbare Filmchen passt auch ohne viel Drumherum perfekt zum Sonntag.

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Audiophil(es) Wohnzimmer

andrea · 16.02.2013 · Keine Kommentare
17. März 2013
17:00 Uhr
Wohnzimmer, Dresden

Im Soundcheck vor etwa anderthalb Jahren stellten wir Audiophil und deren damals neues Album „Call Myself“ auf Phonocake ausführlich im Interview vor.
Nico Steckhahn macht noch immer Elektro-Folk, lässt akustische Instrumente und Music-Tools gleichberechtigt nebeneinander bestehen, fügt Gesang hinzu, getreu dem Motto „Sonderbares zu Besonderem machen und dabei nicht das Auge auf Tradition verlieren.“. Atmosphärisch dichte Lieder wie „Hope“ entstehen dabei, durchaus ohrwurmtauglich. Demnächst spielt Audiophil gemeinsam mit Helen Jahn zur Sonntags-Matinée – ursprünglich für den 17.02. angedacht, wurde das Konzert kurzfristig auf den 17.03. verschoben!

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