Dralms – let it all crumble, accept it, pick up the pieces and move on

andrea · 07.12.2015 · Keine Kommentare
9. Dezember 2015
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden
10. Dezember 2015
21:00 Uhr
Molotow, Hamburg

Dralms aus Vancouver machen es spannend. Christopher Smith, Shaun Thomas, Peter Carruthers (Siskiyou) und Will Kendrick (Failing) verschmelzen mit Hilfe computergenerierter Beats und originellen Bassläufen von Menschenhand scheinbar unvereinbare Musik- und Videobausteine zu einer wahren Statue aus Sounds & Visuals. schreibt der Beatpol über die Band von Mittwoch. Neugierig klicke ich auf die Videolinks und bin absorbiert, finde sie faszinierend und unheimlich zugleich. Sich träge schleppende Beats, eine Stimme, die sich verträumt über die Flächen legt, zwischendurch pluckernde kleine Wirbel, um gleich wieder die Decke auszubreiten. Am 9.12. sind die Kanadier im Dresdner Beatpol und der Eintritt kostet gerade mal 5 Euro. Weniger als ein Glühwein mit Pfand. Aber gehaltvoller. Am 10.12. im Hamburger Molotow.
Vorhören geht bei Bandcamp.

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What is it at all? – The illusion of choice.

andrea · 12.04.2015 · Keine Kommentare
15. April 2015
20:00 Uhr
Beatpol, Dresden
Tickets ab 18,60 €
Verlosung
17. April 2015
20:00 Uhr
Uebel & Gefährlich, Hamburg
Tickets ab 17,80 €
Verlosung

Als bekannt wurde, dass Dan Mangan wieder auf Tour ist, ploppte in meiner Facebook-Timeline der Aufruf “Yeah!-Kuschelabend!” auf. Von wegen! Der Posterboy Kanadas, der bärtige, vielfach ausgezeichnete Folk-Sänger, der vor vielen Jahren mit „The Indie Queens are Waiting“ und „Robots“ (schön eingängig und hachz, diese Stimme!) meine Aufmerksamkeit weckte, reiht sich mit seinem im Januar 2015 erschienenen, vierten Album „Club Meds“ und nun auch hochoffiziell mit einer Band (+ Blacksmith) im Rücken nicht mehr zwischen die zahllosen Barden, deren Musik schnell in der Beiläufigkeit versinken kann. „Club Meds“ beginnt mit einem Flirren und der Frage „What is it at all?“.
Dan Mangan selbst beschreibt die Idee (Quelle: http://danmanganmusic.com/info/) zu diesem Album so:

„Sedation is massive. It surrounds us like a thick wet blanket. To be numb is to allow others to control your reality. It makes some people feel better, to know that you suffer also, that their numbness is shared like a virus. But unity in numbness is a façade, and not nearly as magical as a unity born of awakeness.
CLUB MEDS is about sedation. Sedation can be chemical, but not exclusively so. There is a great vacation from actuality going on. Maybe there always has been. It seems like everybody else is already at the party and that life is somehow easier or more fun under the fog. But instead, it only makes people feel more alone, more dangerous, more desperate.“

Dieses Album gräbt, nein, kratzt sich bei dir ein. Vessel kommt mit Peter Gabriel-Anleihen um die Ecke, Mouthpiece, in meinen Ohren der Hit auf dieser Platte, ballt die Faust und reckt sie empor, das Video intensiv, eindringlich, ehrlich:
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15 minutes of fame

andrea · 11.11.2013 · Keine Kommentare

Eine neue Band macht Furore. Sie kommt aus San Francisco. Okay. Ein Duo. Aha. Mann und Frau. So so. Und sie machen ordentlich Bambule auf Facebook. Und das alles, weil sie – Cathedrals – schon einen Song haben. Einen! Der heißt „unbound“ und ist alles andere als entfesselt, aber durchaus gefällig.

Als Churches damals ins Radar rückten, gaben die sich auch unheimlich geheimnisvoll, es dauerte ein bisschen, bis das Potential von Lies endlich überall einschlug, aber dann wurde einfach alles gefeiert, was die Glasgower ablieferten. Bei mir rauschten die nachfolgenden Songs ja ehrlich gesagt sonstwo vorbei. Nicht mehr mein Ding, gescheitert an der hohen Meßlatte der ersten Single.

Churches und Cathedrals, mal sehen, ob nicht nur die Namen Ähnlichkeiten aufweisen.
Es wird immerhin reichen für 15 minutes of fame.

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Electronic Beats – Sold Out

andrea · 10.11.2013 · Keine Kommentare
10. November 2013
20:00 Uhr
Alter Schlachthof, Dresden

Wer sein Ticket rechtzeitig gesichert hat, kommt heute im schnöden Dresden in den Genuss von Sizarr, Mount Kimbie und Woodkid. Woodkid! Hey! In Dresden! Es gibt sehr widersprüchliche Angaben zu seinen Live-Qualitäten, ich werde das genau überprüfen und lausche noch ein bisschen den bekannten Hits. Mit großer Vorfreude werde ich auch Mount Kimbie beäugen.


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Sun Of Moon Albumrelease im Alten Wettbüro

andrea · 04.11.2013 · Keine Kommentare
7. November 2013
21:00 Uhr
Altes Wettbüro, Dresden
Verlosung
AK 8 Euro

Sun Of Moon ist die Band des Schweizer Berliners Lleluja‐Ha, der damit ein Kollektiv aus Mitgliedern von OY, Disco Doom, Pola und Feist um sich scharrt. Lleluja‐Ha schrieb Musik für Leander Haußmann, komponierte für Theaterinszenierungen und verwebt nun

Clubmusik und Singer- Songwritertum sowie seine Leidenschaft für Filmmusik zu einem erfrischend vielseitigen und sehr persönlichen Ganzen. .. Mit viel Dynamik und Leidenschaft flechten Sun Of Moon inmitten eines beachtlichen, teils exotischen Instrumentenparks ein energetisches Liveset von beeindruckender Dichte.

Marcel Blatti, so der bürgerliche Name hinter geheimnisvoller Bühnenkostümierung, veröffentlichte jüngst bei Motor Music und kommt mit diesem Album am Donnerstag ins Alte Wettbüro, welches die Show passend mit flirrender alternative Pop umschreibt.

Wir verlosen 2×2 Freikarten für den Abend zwischen cineastischer Flächenbeschreibung und gefälligen Popsongs, die einem wundersam bekannt vorkommen und zur schwungvollen Bewegung unter der Diskokugel einladen. Ihr schreibt uns einfach eine Mail an redaktion[at]mittelstern[.]de und wisst am späten Mittwochnachmittag Bescheid.

Reinhören und angucken:

Außerdem live: Lucky Paul.

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We Are All Different – Kristoffer & the Harbour Heads beim Dienstagskonzert

andrea · 03.11.2013 · Keine Kommentare
5. November 2013
20:00 Uhr
Societaetstheater, Dresden
VVK 8 Euro / AK 10 Euro

Nach einer Support-Tournee für Mumford & Sons sind die Schweden um Kristoffer Ragnstam nun selbst als Headliner auf deutschen Bühnen unterwegs. Etwas mehr Platz als im Plattenladen haben die Schweden auf der Bühne des Societaetstheaters am 5.11. zum Dienstagskonzert. Viel Akustik, mehrstimmige Chöre, eingängiger Indie-Pop, bei dem man unweigerlich den Refrain mitsingt … und draußen tanzen derweil bunte Blätter. Support kommt von Heated Land – dem aktuellen Bandprojekt des Dresdner Singer-Songwriters Andreas Mayrock.

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Dreamy Electronic mit Slow Magic

andrea · 03.11.2013 · Keine Kommentare
4. November 2013
20:00 Uhr
Altes Wettbüro, Dresden

Ohne großes Geplänkel hier der Veranstaltungseinladungstext, der einen verträumten aber beatlastigen Montag verspricht:

Im Zeitalter des Internets ist es gar nicht so einfach als Künstler die Anonymität zu wahren und doch schafft es SLOW MAGIC sein Gesicht zwischen surrenden Synthiesamples und tösenden Trommeln hinter einer skurril indianisch anmutenden Maske zu verstecken. Seit nunmehr 2 Jahren geistert der gehörnte Zeremonienmeister mit Triggerpads und Standtoms im Gepäck durch die Clubs der Welt, unter anderem jüngst im Vorprogramm von keinem geringeren als GOLD PANDA, und findet neben ekstatisch tanzenden Menschen vor allem viel Gehör.

Unterstützt durch Storch -DJ und Ikone (DadaJugend) – VJ.

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CocoRosie präsentieren Tales of a GrassWidow am Samstag in Dresden

andrea · 06.09.2013 · Keine Kommentare
7. September 2013
20:00 Uhr
Reithalle @ Strasse E, Dresden

Verwunschen scheint die Musik der Schwestern Bianca und Sierra Casady, besser bekannt als CocoRosie. Seit zehn Jahren geistern sie durch die Playlisten, lassen aufhorchen, nach ihnen greifen und doch wieder wegdriften. Die Lieder der Amerikanerinnen sind nichts für eine Dauerbeschallung, auch wenn in einigen Stücken Popappeal aufblitzt, beherrschen doch wundersame Wendungen, kindliche Stimmen, schräge Instrumentierungen, Distortion und elektronische Samples die Musik der beiden Künstlerinnen. Auf ihrem fünften Album „Tales Of A GrassWidow“ (City Slang), das vor wenigen Monaten erschien, geht es sphärisch wie beatlastig zu, durch letzteres lässt Beatboxer TEZ die magische Elfen-Inszenierung der Liveshows ein bisschen dreckiger erscheinen. Am Samstag ist die bunte Truppe in der Dresdner Reithalle zu erleben. Wer nicht dabei sein kann, darf sich in dem Konzertmitschnitt verlieren oder ganz laut Tearz For Animals hören – mein persönlicher Hit des neuen Albums.


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Barnes, Parker, Paravicini – Expect Candy zur Sonntagsmatinée

andrea · 22.06.2013 · Keine Kommentare
23. Juni 2013
17:00 Uhr
scheune, Dresden

parker2

Ein Sonntagnachmittagskonzert in der scheune ist eigentlich nie verkehrt. Nach unglaublich unterhaltsamen musikalischen Begegnungen mit beispielsweise ClickClickDecker, Wallis Bird oder Sea & Air folgen nun die drei Herren Barnes, Parker, Paravicini mit ihrer Version von Country, Folk und einem heraufziehenden Filmszenario, das lässige Typen mit Bier und Kippe ebenso zulässt wie Mädchenausflugsgruppen bei Kaffee & Kuchen.

An diversen Instrumenten werden sich die drei Freunde abwechselnd gegenseitig begleiten und auch das gemeinsam eingespielte Album von Allie Parker vorstellen.

Besagtes Album lässt sich gut an, bietet mit – 3,75 dpt. und champagne & orange juice meinen Ohren Beinahe-Hits und dieser sonntäglichen Cake-Session mit (immer wieder sensationellem) Kuchen von tanteleuk das richtige Motto: Expect Candy!

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Efterklang am 11.05. in Dresden

andrea · 06.05.2013 · Keine Kommentare
11. Mai 2013
21:00 Uhr
Reithalle @ Strasse E, Dresden

Ein Facebookpost über Efterklang würde mit zahlreichen Herzen versehen werden, da die Musik der Dänen genau diese öffnet, Weite schafft und Gänsehaut, im Detail Größe suggeriert. Am Samstag dieser Woche gastiert das Trio in Dresden, leider werden wir selbst nicht vor Ort sein können (*jammer) – aber eine dringende Empfehlung sei hiermit ausgesprochen. Im September 2012 veröffentlichten Efterklang ihr viertes Album „Piramida“, über dessen Entstehung sie schreiben:

The album is inspired by an expedition to the ghost town of Pyramiden on the island of Spitsbergen just 1000km from the North Pole. Mads, Casper and Rasmus traveled to Piramida in August 2011 and brought home a library of more than a 1000 field recordings that were used in the making of the songs on the album.

The album features guest appearances by Nils Frahm (piano), Peter Broderick (piano, violin), Earl Harvin (drums) and the 70-piece Danish girls choir; Sønderjydsk Pigekor.

Ob sich Klangspektrum und Ideenreichtum der Band in der Reithalle entfalten können, darf gern berichtet werden, ich sehe die Musiker eher auf Theaterbühnen, in leicht verwunschenen Kontexten.


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