Ticketverlosung: Hundreds am 23.4. in der scheune

kristin · 20.04.2014 · Keine Kommentare
23. April 2014
20:00 Uhr
scheune, Dresden
VVK ab 17 €
Verlosung

Schöner als auf Hundreds‘ Aftermath hört ihr elektronisch verfeinerten Piano-Pop zurzeit nirgendwo. In zwei Tagen setzt Hamburgs schönste Band zum zweiten Teil ihrer Release-Tour an und bespielt am Mittwoch die scheune in Dresden. Das Geschwisterpaar Eva und Philipp Milner wird dabei von Florian Wienczny (A Forest, Yesterday Shop) am Schlagwerk unterstützt.

Das wollt ihr auf gar keinen Fall verpassen und deswegen verlosen wir 1×2 Tickets für das Konzert. Schickt einfach bis 22.4., 12:42 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff „Hundreds“ an redaktion[at]mittelstern[.]de, um an der Verlosung teilzunehmen. Bitte vergesst nicht, euren vollständigen Namen für die Gästeliste anzugeben!

»Celebrate yourself, hug a tree and dance. Do you see the rabbits on the roof?«

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Amatorski – Wo ist der Haken?

kristin · 19.04.2014 · Keine Kommentare
25. April 2014
19:00 Uhr
Uebel & Gefährlich, Hamburg
Turmzimmer
Verlosung

Amatorski, die Band mit dem wunderbaren Namen, der für mich seit Andreas Entdeckung wohl auf immer mit dem Gedanken an zartbittere Schokoladenhäppchen verknüpft sein wird, werden als Belgiens Antwort auf The XX gehandelt. Ob es aber nach Veröffentlichungen wie eben jenen von The XX und aktuelleren wie Aftermath von Hundreds oder Working Out von Arthur Beatrice wirklich noch einen pianozarten Electro-/Dreampop an selbstvergessener Frauenstimme wie den ihren braucht, diese Frage beantworten Amatorski mit ihrem zweiten Album From Clay To Figures (18.4.2014, Crammed/Indigo) nicht.

Auf dem Weg von ihrem Debütalbum Tbc (2013, Crammed/Indigo) zum jetzigen Release ist Amatorski einiges verloren gegangen. Zuallererst einmal Bandmitglieder. weiterlesen…

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MØ – Nichts für schwache Nerven

kristin · 18.04.2014 · 1 Kommentar
23. April 2014
20:00 Uhr
Uebel & Gefährlich, Hamburg
Verlosung

Sehnsüchtig erwartet, wie die Pressemeldung weismachen will oder nicht, Karen Marie Ørsted aka quengelt sich durch ihr gerade veröffentlichtes Debütalbum No Mythologies To Follow (Rca Int./Sony Music), dass es zwackt und kratzbürstet, vor allen an den Nerven. Irgendwann ist aber auch mal gut und das ganz besonders dann, wenn MØ in Songs wie Dust Is Gone oder Don’t Wanna Dance locker lässt und der wunderbare Soul ihrer Stimme für einen kurzen, leider viel zu kurzen, Moment aufblitzt.

Der Rest ist rasch erfasst: Ihr hört hier (ein)gängigen Pop, der MØs quäkend-mädchentypische Drängelei mal eine Nummer runtergroovt und durch Glöckchenspiel zu besänftigten versucht, mit fröhlichen Bläsereinsätzen feiert oder ganz einfach kopfnickend beklatscht. Ey, yo! Und schon ist es wieder da, das schulterzuckende Sichwundernmüssen, was genau denn da nun dran ist, an dem Hype um die dänische Mittzwanzigerin. weiterlesen…

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Chantal Acda – Let Your Hands Be My Guide

kristin · 02.04.2014 · Keine Kommentare
8. April 2014
20:00 Uhr
Societaetstheater, Dresden
VVK 8 € | AK 10 €
Verlosung

Ihren musikalischen Weg bestritt die Belgierin Chantal Acda bislang als Teil verschiedener Formationen wie Sleepingdog, Isbells und True Bypass, als sie im letzten Jahr beschloss, dass es an der Zeit für ein Solo-Album ist. Anders, als man das Wort solo im ersten Moment auslegen möchte, suchte sich Chantal für die Umsetzung ihres Projekts prominente Unterstützung.

Ganz passend zum Titel Let Your Hands Be My Guide spielt sich Nils Frahm mit unverkennbarer pianistischer Handschrift durch das Album; Er übernahm für die Aufnahmen, die in seinem Berliner Durton Studio stattfanden, außerdem die Rolle des Produzenten.
Chantals gesanglichen Gegenpart besetzt Peter Broderick, dessen Stimme durch seine Solowerke ebenso vertraut sein dürfte, wie durch die Kooperation mit Nils Frahm im Projekt Oliveray, und dessen Name kaum ohne den Hinweis auf seine frühere Zusammenarbeit mit der dänischen Institution Efterklang genannt werden kann.


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A Forest – Sät Samen, erntet einen Wald

kristin · 23.03.2014 · 1 Kommentar
3. April 2014
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK ab 10 €
Verlosung
12. April 2014
20:00 Uhr
Kleiner Donner, Hamburg
VVK ab 10 €
Verlosung

A ForestNachdem es eine Weile ziemlich still um A Forest war, meldet sich die Leipzig/Hamburger Formation nun mit voller Kraft zurück. Mit der EP Surfaces und einer kleinen Tour kündigen sie für Herbst dieses Jahres die Veröffentlichung eines kompletten Albums (endlich!) an; und starten gleichzeitig das Experiment, all das in ein neuartiges Bandkonzept einzufassen, das zuerst einmal mit folgender Behauptung alles auf null zu setzen versucht:

Wir sind keine Musiker mehr.

Nach der erfolgreichen Crowdfunding-Aktion für die 2011 erschienene EP A Square denken A Forest den Wandel der Fan-Band-Beziehung nun einen Schritt weiter, indem sie den Entstehungsprozess ihrer Musik sichtbar machen und ihre Hörer, Freunde, Unterstützer zum Dialog einladen. Dazu stellen A Forest auf ihrer Website iamaforest.com nach und nach einzelne Songs vor, die sich an einem beliebigen Punkt zwischen einer ersten Idee und der albumfertigen Version befinden und fordern das Publikum auf, in Kommentaren oder sogar durch Bearbeiten einzelner Spuren, durch Sampling oder Remixe an der Entwicklung der Songs teilzuhaben.

 
Die Unterstützung, die A Forest durch jede Beteiligung an dieser Idee ebenso erfahren, wie durch Klicks, Likes und Streams (den Soundcloud-Player habt ihr bitte allerspätestens jetzt angeworfen) oder ganz konkret finanziell durch den Kauf von Konzerttickets, Merchandise-Artikeln, Downloads oder physischen Tonträgern, visualisiert die Band, man ahnt es, anhand des Wachstums eines Waldes. Aus Samen werden Blätter, aus Blättern Bäume. Zur Zeit besteht der Wald von A Forest aus acht Bäumen, elf Blättern und vier Samenkörnern: weiterlesen…

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Soundcheck: Hundreds – Aftermath

kristin · 14.03.2014 · Keine Kommentare
18. März 2014
20:00 Uhr
Imperial Theater, Hamburg
ausverkauft
30. April 2014
20:00 Uhr
Schaubühne Lindenfels, Leipzig
VVK ab 17 €
7. Mai 2014
20:00 Uhr
Mojo Club, Hamburg
VVK ab 21,60 €

Hundreds - Aftermath»At the dead end of our street there still are shadows of former selves

what I sense in this I cannot tell ‚cause I grew up«

Diese Worte, mit denen das erste Stück des zweiten Albums von Hundreds beginnt – beide, Album und Song tragen den Titel Aftermath – nehmen den Eindruck vorweg, den Aftermath (das Album) beim wieder und wieder und noch mal Hören auf mich hinterlässt.

Vier Jahre nach ihrem Debüt Hundreds wirken zauberhafte Konzerterlebnisse, verspielter Elektro-Pop und der Waschbär, auf den jemand wartet, in meiner Erinnerung höchstens noch verblichen nach. Und obwohl ich mit Hundreds (dem Album), sehr viel mehr Zeit verbracht habe, als es mit Aftermath bislang möglich war, sind mir die Hundreds von heute um so vieles greifbarer und näher, als die Hundreds von vor vier Jahren.

Hundreds by J. Konrad SchmidtSind Hundreds jetzt weniger Elektro-Pop, weil sie erwachsen geworden sind? Beruflich und privat haben die Geschwister Eva und Philipp Millner in Hamburg ihre Mitte gefunden, weiß die Presseinfo. Und auch, dass die damit einhergehende gelöste Grundstimmung es quasi erfordert, ihre Musik in zuversichtlicheren Farben erklingen zu lassen. Man muss es eben nur zulassen können. Weil Hundreds das gelungen ist, wirkt Aftermath wie das unverkrampfte Verfolgen des eigenen Weges, ohne sich einem äußerem Erwartungsdruck zu unterwerfen. Hundreds haben den Dingen die Zeit (anderthalb Jahre nach sechsmonatiger Auszeit) und die Einflüsse (den britischen Produzenten David Pye) zugestanden, die sie eben brauchten, um reif und gut zu werden.
Auf privates und Berufsglück folgt also zwangsläufig Entspannung und Ausgleich in der Musik? Keine Sorge, auch die gelassenen Hundreds stellen noch Fragen und gönnen sich ausreichend Raum für Spielereien. Und Elektro-Pop!
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