Half Moon Run auf Europatour

kristin · 23.10.2013 · Keine Kommentare
26. Oktober 2013
19:00 Uhr
Mojo Club, Hamburg
VVK ab 20,80 €

Seit Sebastian Half Moon Run im März 2012 erstmals auf Mittelstern erwähnt hat, wurden sie nicht nur von ihm heiß und innig, immer und immer wieder rauf- und runtergehört. Die Band hat in der Zwischenzeit einen steilen Karriereaufstieg, vor allem aber wohl eine enorme Anzahl an Tour- und Festivalkilometern zurückgelegt. Supporttouren für Metric, Mumford & Sons und Of Monsters And Men, SXSW, Iceland Airwaves, Great Escape und Haldern Pop, Kanada, USA, Australien, Europa… ihr Zuhause Montreal dürften Half Moon Run in den vergangenen eineinhalb Jahren nicht oft gesehen haben.

Gestern sind Half Moon Run in Kopenhagen erneut zu einer großen, einmonatigen Europatour aufgebrochen. Immerhin reisen sie dieses Mal im, hoffentlich musikerverschleißvorbeugenden, Nightliner. Am Merch erwartet kaufwillige Fans noch immer nur das – großartige! – Debütalbum Dark Eyes. Obwohl das ebenfalls schon seit gut eineinhalb Jahren auf Konzerten und im Netz erhältlich ist, wurde es erst im Juli dieses Jahres offiziell weltweit veröffentlicht. Manchmal ist es vielleicht gar nicht so gut, Lieblingsmusik sehr zeitig zu entdecken; Um so länger dauert dann die Warterei auf neues Material.

 
In Deutschland haben Bewohner und Anreisende der folgenden vier Städte Glück:
26.10. – Hamburg, Mojo Club
28.10. – Köln, Gebäude 9
29.10. – Berlin, Lido
07.11. – München, Ampere/Muffatwerk

Das Konzert in Hamburg wurde wegen der großen Nachfrage vom Molotow in den Mojo Club verlegt, es gibt noch Tickets. Das Konzert in Köln bereits ausverkauft.

Support in Hamburg, Köln und Berlin: Lowlakes (AU)

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Ef – Autumn Ceremonies

kristin · 29.09.2013 · Keine Kommentare
5. Oktober 2013
20:30 Uhr
Kulturhaus III & 70, Hamburg
Einlass: 20 Uhr
VVK ab 13,60 €
Verlosung
15. Oktober 2013
21:00 Uhr
scheune, Dresden
Einlass 20:30 Uhr
VVK ab 12 €
Verlosung

Mit Ef bin ich durch, dachte ich, mit Post Rock schon lange. Doch dann wurde Herbst und Ef veröffentlichten nach zehn Jahren Bandbestehen ihr viertes Album Ceremonies.
Seit dem Ausstieg von Sänger und Gitarrist Claes Strängberg (immanu el, DNKL) nach Efs tollem, zweiten Album I am Responsible, 2008, geht EF nach wie vor ein wichtiger Teil der ihnen damals besonderen Zerbrechlichkeit ab, den ich besonders vermisse, wenn ich an die großen Momente von Stücken wie Bear zurückdenke.

Ef - PressefotoMourning, Golden Morning, das erste Album nach Claes‘ Weggang, setzte 2010 schließlich einen Schlusspunkt hinter meine Fanliebe zu EF; Daran konnte auch der neuseeländische Herbst nichts ausrichten, in dem ich bei Veröffentlichung gerade unterwegs war.

Ceremonies nun frischt das Abgegriffene des Post Rocks mit ein wenig Pop auf, die üblichen Post Rock-Gitarrensounds und -Soundscapes treffen sich mit herzerweichend-dramatischen Streicherarrangements, Trompete und Gastgesang. Der damit fast gelungenen Versuch, die Sache mit den Vocals endlich in den Griff zu kriegen, haben mich Ef zurück. Als Kombination aus vorsichtigen Neuerungen und wehmütiger Rückschau passt Ceremonies bestens auf gedankenverhangene, bettwarme Herbstmomente.

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Leo hört Rauschen. rauschen auf große Tour

sebastian · 19.09.2013 · Keine Kommentare
15. Oktober 2013
21:30 Uhr
Astra-Stube, Hamburg
AK 8 €
17. Oktober 2013
21:00 Uhr
Bärenzwinger, Dresden
AK 9 €
21. Dezember 2013
20:00 Uhr
Beatpol, Dresden

Sie erzählen sich (…) von Wellen, die uns wegtragen.
Du marschierst, wir marschieren….

Fast ein Jahr nach Erscheinen der kraftvollen EP „100 Jahre Freizeit“, starten Leo hört Rauschen. einen großen Marsch durch die deutschen Clubs. Über 20 Gigs liegen vor den Jungs, die mit Amadis (44 Leningrad, Maximilian Hecker, Die Art) offenbar endlich die richtige Booking-Agentur gefunden haben. Ein weiteres Zeichen dafür, dass man mit den Dresdnern rechnen muss, dass sie auch die nächste Stufe nehmen können. Immer reifer werden die Texte, immer fokussierter und eigenständiger das Songwriting. Stimme, Auftreten, Marketing: Selbstbewusst aber nie arrogant oder abgehoben. Leo hört rauschen. verbindet viel mit Kraftklub, jedenfalls viel mehr als die sächsische Herkunft. Die bodenständige Kumpelbasis, in der Freundschaft mehr zählt als Trends, der unbekümmerte Umgang mit 30 Jahren Post-NDW, Talent, Ehrgeiz, Überzeugung.

Vielfalt verwirrt mich. So sieht es auch bei mir zuhause aus. Da wo ich arbeite, (…) ist alles ganz leer und klar.“ hat Songwriter Maik mal hier im Interview mit John Klein erzählt. Was erst gar nicht richtig passen will zu den Punkrock-Elementen der Band, wirkt andererseits doch kein Stück spießig oder unpassend. Leo Hört Rauschen. ist keine Kopie, machen Spaß, haben noch die besten Songs vor sich: Mehr Lob hat schon lange keine Dresdner Band mehr einfahren. Viel Spaß auf Tour!

Die Termine:
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