Ólafur Arnalds: For Now I Am Winter

kristin · 19.05.2013 · Keine Kommentare
25. Mai 2013
21:00 Uhr
Kampnagel, Hamburg
VVK ab 23 €
Verlosung
26. Mai 2013
21:00 Uhr
Theaterfabrik, Leipzig
VVK ab 22 €
Verlosung

Jahreszeit hin oder her, Wetter ist eh immer und mit seinem im März dieses Jahres erschienenen Album For Now I Am Winter hat Ólafur Arnalds erneut einen dieser kostbaren Ruhepunkte geschaffen, der es alltagsgestressten Seelen ermöglicht, sich für einen Moment aus aller Hektik zurückzuziehen.

Immer wieder gelingt es Ólafur Arnalds mit seiner Musik die Geschwindigkeit, mit der wir gewöhnlich durch unsere Leben hasten, auszubremsen und Gedanken und vor allem Gefühlen einen Raum zu geben, in dem sie sich geführt von minimalistischen Klavierpassagen und hinreißenden Streichersequenzen, auf eine Art entfalten können, die sich seltsam natürlich und vertraut anfühlt.

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Ein Kunstwerk von Tom Morello im Fußballstadion

kristin · 29.04.2013 · Keine Kommentare
23. Mai 2013 bis 25. Mai 2013
Millerntor Gallery, Hamburg

Für fußballbezogenen Content ist normalerweise Sebastian zuständig, deswegen bin ich auch direkt überfordert mit der Entscheidung, ob ich mit diesem Post meinen ersten (und einzigen?) Beitrag zur Kategorie Mittellinie abliefer, ob die Sache das Zeug dazu hat, netzweltrelevant zu werden oder doch am besten beim Schnickschnack aufgehoben ist; Es geht um Kultur im Fußballstadion.

Mit folgendem Video wollen der Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. (VcA) und die Millerntor Gallery so viele Views generieren, dass die Aktion den Rage Against The Machine Gitarristen Tom Morello erreicht und er sich dazu bereiterklärt, ein selbsterschaffenes Kunstwerk, ein Gedicht, ein paar Songzeilen, ein Bild oder »WHAT THE FUCK AUCH IMMER« (Originalzitat des VcA Aktionsverantwortlichen) zur Ausstellung Millerntor Gallery #3 beizutragen.

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Holt die Segel ein: Honningbarna kommen über Dresden

sebastian · 13.04.2013 · Keine Kommentare
25. Mai 2013
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden

Dieser Moment, wenn Musik Dir den totalen Kick gibt. Wenn Du das Fenster Deiner Karre aufreissen willst und Deine Begeisterung in die Welt schleudern wie in den letzten Minuten einmaliger Champions League Spiele (oder nach Treffern von Marcus Marin). Wenn Du wieder nackt mit den Kumpels in den Kanal springen willst, in beiden Händen eine Karlsquell-Dose. Luftgitarren. BMX-Räder. Dead Kennedys. Yuppicide. Rock.

Die letzte Band, der das gelungen ist, sind Honningbarna. Astreine Jungs aus der tiefsten norwegischen Provinz. Kristiansand. Weiß der Geier, wo das ist. Wen interessiert´s? Es wird nicht anders sein als in Löbau oder Rodenkirchen (Wesermarsch). Mit treibenden Stakkato-Gitarrenriffs á la Hives, dem originellen Einsatz von Cello-Attacken und den leidenschaftlichen Singalongs in ihrer seltsamen mystischen Heimatsprache legt sich die Band um Frontmann Edvard Valberg mit Politik, Establishment und Langeweile an. Immer wieder überraschen sie mit ganz besonderen Momenten und heben sich damit vom Punkrockallerei mächtig ab. Dafür sorgt auch Produzent Pelle Gunnerfeldt (The Hives, Refused), der da sagt ‘Honningbarna is a great – maybe the only – rock n’ roll band in a dying genre. The blazing guitars, furious boy choir, it truly is bliss to take in. Loud.’ Full Ack, Pelle!

Honningbarna  haben Norwegen im Sturm erobert und werden auch Deutschland überfahren. Am 25.05. ist Dresden fällig. Der Beatpol wird beben.

Im Gepäck haben sie dann ihr neues Album „Verden er Enkel“, welches in Deutschland vom umtriebig leidenschaftlichen Label Sound of Subterrania veröffentlicht wird. Hier eine Kostprobe daraus, die wir ja bereits gebührend gefeiert haben:

Aber auch schon vor der Zusammenarbeit mit Pelle Gunnerfeldt hat das schon ordentlich geknallt, wie dieses Fanvideo eines älteren Titels zeigt:

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