Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi – Expedition ins O

kristin · 31.03.2013 · Keine Kommentare
13. April 2013
20:00 Uhr
Uebel & Gefährlich, Hamburg
VVK ab 15 €
20. April 2013
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden
- ausverkauft -

Wenn dein Herz plötzlich einen Beat schlägt, vor deinem Fenster Socken vorbeifliegen und du nur noch in Reimen träumst, dann ist – Peng! – der Käptn wieder am Start.
Dieses Mal hat er außer seinem Bruder, dem Beatmaster Shaban, seine überaus geschätzte Live-Band, die Tentakel von Delphi, dabei. Diese wiederum bespielt all die liebenswerten Instrumente, den Besen, die Töpfe und die Tonnen, die Gitarre und den Kontrabass, zu denen wir in den vergangenen zwei Jahren schon einige Male ausgelassen getanzt haben, und gestaunt: Damit kann man Hip-Hop machen? Ey yo!

Käptn Peng und die Tentakel von Delphi - Expedition ins ONach Die Zähmung der Hydra ist die Expedition ins O das zweite Album der Gebrüder Gwisdek, aber das erste, das mit kompletter Bandbesetzung eingespielt wurde. Eigentlich war die Veröffentlichung der Expedition schon für das zweite Halbjahr 2012 angekündigt, aber die längere Erholungsphase nach dem erschöpfenden Kampf mit der Hydra war auszuhalten und hat der Expedition ins O mit Sicherheit nicht schlecht getan. Dass der Tentakelsound mit echten Instrumenten und Klanggerätespielereien tausendfach wärmer und organischer klingt, als die synthetische Soundausstattung, mit der Käptn Peng und Shaban auf ihrem Debüt allein gegen die Hydra antraten, versteht sich von selbst.

Die Expedition startet am 12.4. und es gibt ein Wiederhören mit einigen liebgewonnenen Stücken, die Käptn Peng und Co. in launigen YouTube-Clips zusammengetragen haben (1234pengpengpeng, Die Tentakel von Delphi). Neben einigen ganz neuen Songs erklingt mit Oha einer, der nach der YouTube-Version (2009) und der auf der Hydra (2012) nun in einer dritten Fassung daherkommt. Trotz oder gerade wegen der perfektionierten Produktion(en) – an den etwas rumpeligen Charme des ersten Wurfs reicht keiner der nachfolgenden heran. Früher war eben doch immer alles besser.

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