Mighty Oaks wieder in Dresden

konzertagenda · 16.09.2012 · Keine Kommentare
19. September 2012
21:00 Uhr
scheune, Dresden
VVK: 12,- zzgl. Geb.

Mighty Oaks sind so etwas wie ein internationales Folk-Projekt aus Berlin, eines von der Art, bei der man sich fragt, wieso sie nicht schon längst ihr Debütalbum veröffentlicht haben und berühmt geworden sind. Spätestens seit ihrer umjubelten Show beim diesjährigen Thalia Gardens Festival dürften sie einige Fans in dieser Stadt haben und das Debütalbum ist, optimistisch formuliert, auch schon fast fertig.

Claudio Donzelli (IT), Fabian Kretzschmar (D), Craig Saunders (UK) und Ian Hooper (USA) hängen den Himmel voller Gitarren, Banjos, Mandolinen und gesanglichen Harmonien uns sprechen zu uns von der See, den Wäldern, den Bergen und den Jahreszeiten. Einfach schön.

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Get Well Soon – You Cannot Cast Out The Demons (You Might As Well Dance)

andrea · 04.09.2012 · Keine Kommentare
19. September 2012
20:00 Uhr
Alter Schlachthof, Dresden
Verlosung

Drei Alben hat Konstantin Gropper alias Get Well Soon mittlerweile veröffentlicht. Knapp fünf Jahre hat er dafür benötigt, noch immer ist seine Musik die ganz große Geste, schwermütiges Drama, prächtige Opulenz, Bläser, Chöre, Orgeln und Streicher. Das neue Album ‚The Scarlet Beast O‘ Seven Heads‘ (Bei luisterpaal noch ein paar Tage zu hören) fügt der bekannten Melancholie eine weitere Komponente hinzu: ein unruhiges Flimmern.

“To my new album, the average billionaire trustfund kid can happily cruise around the mountains atop Largo di Garda in his convertible, complete with trophy girlfriend in the passenger seat. But if he feels like it, he can also get off his medication and just go crashing through the barriers.“ (Cityslang)

Wer schon mal am Gardasee war, weiß um steile Klippen, enge Kurven, Zitronenbäumchen und verwinkelte Gassen, Häuser mit rustikalem Charme an denen Blüten ranken und aus deren Fenstern Stofffetzen wehen. Es ist tatsächlich die perfekte Kulisse für diesen zerkratzten Soundtrack schlummernder Ungeduld.

The whole world is going to hell im Roland Emmerich gewidmeten Song „Roland, I Feel You“ und Konstantin Gropper klingt mehr denn je nach David Bowie. An apocalypso-beat. Hold tight! Get a grip!

Meiner Meinung nach lässt sich ‚The Scarlet Beast O‘ Seven Heads‘ am besten hintereinanderweg hören, verkommt in schnarchigen Momenten zwar zur bloßen Hintergrundmusik, ist hier und da auch überladen, birgt aber ebenso die ein oder andere wirkliche Perle:


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