Kia Ora! The Black Seeds kommen nach Dresden

andrea · 05.05.2012 · Keine Kommentare
8. Mai 2012
21:00 Uhr
scheune, Dresden
VVK: 16€ zzgl. Gebühren, AK: 19€

Neuseeland.. hach, ein Traum! seufzen abertausende Deutsche im Kollektiv und sie haben Recht. 2001 und 2007 führten auch mich Reisen ans andere Ende der Welt, ich ließ mich beeindrucken von grandioser Kulisse und herzlichen Menschen. Bedingungslos empfehlen möchte ich das Land jedem, der Weite und Einsamkeit gut aushält und im Urlaub keine Party braucht. Die Clubszene in Aotearoa ist überschaubar. Reggae ist Pop. Katchafire, Salmonella Dub, Fat Freddys Drop, Fly My Pretties begleiteten damals meine Wege, natürlich auch in dieser illustren Runde vertreten: The Black Seeds. Höre ich Cool me down oder Love Is A Radiation funktioniert das mit den Beamen plötzlich doch. Mittlerweile genügt nur ein „The Black Seeds“ und ich sehe mich durch Neuseeland cruisen.

Einen Kurzurlaub ohne Langstreckenflug kann man am Dienstag in der scheune erleben, wenn die Combo in voller Besetzung aus Gesang, Gitarre, Saxophon, Trompete, Bass, Schlagzeug, Bongos, Keyboard und und und aufspielt. Mit ihrem nigelnagelneuen Album „Dust and Dirt“, das sich aus Reggae Roots nährt, Soul und Funk aber mit ins Boot nimmt, setzen auch The Black Seeds ihre Offbeat-Reise fort, lassen sich dabei von Bläsern und Orgel begleiten, erzeugen entspannten Optimismus. Eine Wohltat für die Ohren zwischen all den glitzernden Synthieflächen der Neuzeit versus Momenten voller Gewimmer, die man oft genug solidarisch durchleidet, aber irgendwann ists auch mal gut. Ich habe mich wie Bolle gefreut, als ich vom Tourstopp in Dresden erfuhr. So spart man nicht nur anderthalb Tage Reisezeit, 3x Umsteigen, sondern auch ca. 800 Euro und hat dennoch 100% New Zealand.


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Peasant

konzertagenda · 03.05.2012 · Keine Kommentare
8. Mai 2012
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 10,- zzgl. Geb.
AK: 12,-

Mit 18 hatte Damien DeRose aka Peasant keine bessere Idee, als die Schule zu schmeißen und sich mit einem Freund, die Gitarre im Gepäck, ein Segelboot zuzulegen. Die beiden wollten die kalifornische Küste entlang segeln und unbekümmert leben. Doch, wie das Leben so spielt, kam es zum unverhofften Spurwechseln und DeRoses Reise endete auf Musiker-Tour durch die USA und Europa. Vielleicht verließ das Boot aber auch nie den Hafen.

Leichtfüßig, doch nie belanglos, verbindet Peasant in seinen Songs folkigen DIY-Pop, provokante Texte und eine Engelsstimme zu einem farben- und melodieverliebten »On the road«-Mixtape aus 60ies-Gitarren, überlagernden Harmonien und elektronischen Loopsounds. Und an der schönsten Stelle wünscht man sich, das Tape hätte einen Hänger, und man würde immer nur diesen einen Moment hören!

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