Clever Girls Like Clever Boys Much More Than Clever Boys Like Clever Girls

andrea · 16.09.2011 · Keine Kommentare
17. September 2011
21:00 Uhr
Ostpol, Dresden

Pelle Carlberg kommt aus Uppsala, ist ein wirklich sympathischer Kerl, Vater von vier Kindern und bewaffnet mit Schelm und Gitarre. Er singt einfach das in die Welt hinaus, was viele denken (zum Beispiel über den Ryanair Service), auch bezaubernde Liebeslieder (I Love You, You Imbecile) und alles, was die Erde noch so in Drehung hält. Am Samstag ist er im Ostpol zugange und ich empfehle jeden, den Indierhythmen in Wallung bringen, dieses sicher wieder ausgesprochen nette Konzert zu besuchen. Und nett ist hier keine kleine Schwester!

Pelle Carlberg by Labrador Records

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Dear Reader – Oh what a day it’s been

andrea · 14.09.2011 · Keine Kommentare
17. September 2011
22:00 Uhr
Beatpol, Dresden

Dear Reader, Du weißt, hier geht es um gute Musik.
Die Band Dear Reader hat vor ein paar Jahren für Aufruhr in den Indieherzen gesorgt, Exotenbonus inbegriffen, schließlich kamen sie aus Südafrika. Dabei ist doch scheinbar jeder in Südafrika musikalisch. Summend, tanzend, schwingend, singend laufen sie durch Kapstadt und selbst kleine Städtchen nahe der Drakensberge. Ich weiß das, ich war da und Musik ist dort überall. Nun ist Dear Reader nicht mehr in der Mann- & Frau-Konstellation unterwegs und hat auch noch den Standort gewechselt: Berlin ist jetzt die Heimat von Mastermind & Sängerin Cherilyn. Das neue Album „Idealistic Animals“, das man sich bei Soundcloud anhören kann, hat durchaus das Potential im Radio gespielt zu werden, jedenfalls außerhalb Sachsens. Mutete das Debütalbum noch zerbrechlich zwischen Folk und Kammerpop an (man erinnert sich gut an Dearheart und Great White Bear), geht es nun etwas flotter zur Sache. Wer am Samstag noch nichts vor hat, kann sich die Berliner Südafrikanerin im Beatpol anschauen. (Welcher Künstler lebt eigentlich gerade NICHT in Berlin?)

http://vimeo.com/27529538
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Drumfestival: Werbetrommel für die Dresdner Kreativwirtschaft

sebastian · 20.08.2011 · Keine Kommentare
17. September 2011
11:00 Uhr
scheune, Dresden

Gute Schlagzeuger sind ebenso selten wie wichtig, um als Liveband sein Publikum wirklich zu packen. Sie sind der Motor einer Band und wenn der Motor stottert, tanzt auch der betrunkenste Mechaniker nicht.

Gute Schlagzeuger, die sich nicht zu fein waren für die dreckige, anstrengende und zumeist unterirdisch bezahlte Rock- und Pop-Arbeit, waren in Doube-D-Town lange Zeit so selten wie Hitzefrei in Kiel. Und so holperten sich diverse Bands mit den immer selben Gesichtern über die Bühnen einer Stadt, die sich Kulturstadt nennt. Ein Drummer in vier Bands war keine Seltenheit.

Die Stadt mit den besten Schlagzeugern kriegt die besten Bands!

Mittlerweile tut sich aber was und wenn die Stadt Dresden clever ist, dann erkennt sie das Potential. Denn eine Stadt, welche die Werbetrommel mit einem Pool begabter Drummer rühren kann, die wird schnell sehr interessant werden für Gitarristen, Sänger, Keyboarder und hoffentlich Produzenten und Manager. Basser hatte Dresden schon immer genug, irgendwie passt das gut zur gemütlichen Lebensform der Ostsachsen…!

Da sind zum Beispiel Micha von Pretty Mery K, der für ein sehr melodisches, warmes und gefühlvolles Spiel steht oder der nach Dresden gezogene überragende Dyse-Drummer Jari Rebelein. Auch A Poor Man´s Memory überzeugten mich nur dank der verspielten aber punktgenauen Post-Rock-Beats.

Fünftes Dresdner Drumfestival

Ein wichtiger Baustein der Werbetrommel könnte das 5. Dresdner Drumfestival sein. Mit viel Liebe und Leidenschaft organisiert der Verein in der scheune am 17. September Workshops, Performances und Konzerte auf 3 Bühnen. Nationale und internationale Gäste (Brasilien, USA; Iran, Ungarn) treffen auf die Dresdner Szene. Am Abend darf sich der Mittelstern-Leser vor allem auf das Live-Dubstep-Set der Bulldogs aus Berlin freuen.

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