Yoke Lore – Snowday

sebastian · 24.12.2016 · 1 Kommentar

Ein bißchen Kitsch darf Indie ja immer. Zu Weihnachten allemal. Adrian aka Yoke Lore hat seinen gefühlvollen Song in ein „Home For Christmas“ Video gepackt, das durchaus als autobiografisch durchgehen darf, wenn man den Kommentaren befreundeter Youtube-Follower glauben darf („Love this Adrian. having travelled with you I know this is actually how you do it, singing to the window.„). Geht Euch das auch so? Je älter ich werde, desto mehr mag ich das Banjo. Was bitte höre ich mit 70?

Gestolpert bin ich über Yoke Lore übrigens durch die „Far Shore“ EP, die man durchaus auch in seine Winter-Playlist packen darf.

Frohe Weihnachten. Umarmt mal Euren Papa und trinkt einen guten Scotch mit ihm.

weiterlesen…

twitter share buttonFacebook Share

Next big thing? 1 AMVRKA – Raised in The Wild

sebastian · 24.12.2016 · Keine Kommentare

Da haben die  Produktmanager von Capitol mal wieder einen rausgehauen. Ihr neuster Act „1 AMRKA„, über den man so gut wie gar nichts im Netz findet, landet mit der Debut-Single „Raised in The Wild“ in der New Music Friday-List auf Spotify und erfährt dadurch einen Push in die weltweiten Viral-Charts. 200.000 Streams binnen 24 Stunde sind mal ne Hausnummer. Aber sicher kein Märchen. Das wirkt alles sehr selbstbewusst und professionell vorbereitet. Irgendwo zwischen „The Neighbourhood“ und  „Lukas Graham“ war mein erster und spontaner (!) Gedanke beim Hören dieser Erinnerungen an das Aufwachsen in der  Tristesse der urbanen amerikanischen „Wildnis“.

Ich wette zwei Bier drauf, dass das Ding ziemlich steil gehen wird. Noch steht die Zahl der Facebook-Fans bei 64.

twitter share buttonFacebook Share

„Mein Fußballjahrbuch“ – Das Freundschafts- und Trainingsbuch für Kids

sebastian · 22.12.2016 · Keine Kommentare

Dominik Kirst kennt in Dresden jeder, der sich mit Kinderfußball beschäftigt. Der gelernte Sport- und Fitnesskaufmann arbeitet als Trainer in der privaten Fußball- und Bewegungsschule „Heidler Soccer Academy“, die in Dresden neben den Nachwuchszentren der SG Dynamo und des SC Borea zu den Top-Adressen im Kinderfußball zählt (wenn man im Kinderfußball davon reden will…).

Mein Fußballbuch

Mein Fußballjahrbuch

„Mein Fußballjahrbuch“ ist seine erste Veröffentlichung und ein Mix aus Freundschaftsbuch, Trainingsanleitung und Spielauswertung in einem. Es eignet sich vor allem für Kicker und Kickerinnen zwischen 8 und 11 Jahren, die ihren Sport mit großer Leidenschaft betreiben, und für die ist das ein tolles Geschenk.

Besonders gelungen finde ich den Ansatz der Spieltagsauswertung und dass dort nicht einfach angeben soll, ob man „gut“ oder „schlecht“ war, oder ob man ein Tor geschossen hat. Stattdessen wird gefragt, was der Trainer vorher für Aufgaben verteilt hat und wie die Mannschaft (und man selber) diese umgesetzt hat. Die Kids können außerdem ankreuzen, ob man eher viele oder wenige Ballkontakte hatte, das vielleicht wichtigste Kriterium im Kinderfußball. Das leitet spielerisch und einfach ein erstes Analysieren von Spielen aus den wichtigen Fragen heraus und schult die Kinder auch, die Aufgaben des Trainers zu überdenken. Ok, in den meisten Fällen sind die ziemlich einfach gestrickt („viel laufen“, „mal drauf hauen“, „mal mehr Körpereinsatz zeigen“), aber vielleicht schult es ja auch die Trainer, wenn sie wissen, dass ihre Jungs und Mädchen das festhalten ;-)

Illustriert hat das Büchlein, das es bei Amazon für einen 10er gibt, der Kommunikationsdesigner Christoph Köhler.

twitter share buttonFacebook Share

Nouveautés Musique: Claudio Capeo & The Bongo Hop

sebastian · 21.12.2016 · Keine Kommentare

Neues aus meinen Lieblingscharts, den „Spotify Viral Hits“ aus Frankreich:

Claudio Capeo – Un Homme debout

Als bekennender „The Voice“-Gucker hab ich mich schon häufiger nach den Werken der Teilnehmer anderer Länder umgehört. Fazit: Im Grunde überall genauso viel wenig relevantes dabei wie hier.

Claudio Capeo hat sich mit diesem Ding hier aber gerade in mein Ohr gewurmt. Der Rest seiner Titel kommt da zwar leider nicht mit, trotzdem ein wirklich netter Folk-Chanson im modernen Gewand.

The Bongo Hop – Tite Jeanne feat Nidia Gongora

Etienne Sevet aka The Bongo Hop wuchs in Bordeaux in einer stark afrikanisch geprägten Community auf und hat sich später einige Jahre in Cali, Kolumbien als Trompeter, DJ, Veranstalter und Journalist durchgeschlagen. Wieder nach Frankreich zurückgekehrt macht er sich auf, mit eigenen Songs die Welt zu erobern, bei denen die Einflüsse Etiennes bewegter Vergangenheit in jeder Note durchklingen.

twitter share buttonFacebook Share

Leif Vollebekk – Elegy (vom kommenden Album Twin Solitude)

sebastian · 15.12.2016 · Keine Kommentare

Ottawa! Das klingt nach Lagerfeuer, Abenteuer, Country. Ist aber mit seinen fast 1 Mio. Einwohner urbaner als man ahnt. Singer/Songwriter Leif Vollebekk, bisher (von mir) eher im Lagerfeuerlager verortet, verbindet diese Gegenpole seiner Heimat auf dem neuen Album musikalisch auf gleichsam mitreißende wie fragile Art. Irgendwo zwischen Bob Dylan und Sigur Rós ordnet der Bukowski lesende Island-Fan selbst den Sound seines neuen Albums ein und trifft es damit ziemlich gut. Das Album erscheint im Februar auf Secret City. Zwei Tracks finden sich bereits bei Youtube und vor allem „Elegy“ hat ein oder zwei Hörer mehr verdient!


weiterlesen…

twitter share buttonFacebook Share