Brazzaville: Zufallsfundstück mit Fernweh

· 12.07.2013 · 1 Kommentar

Heute hatte ich kurz mal die Idee, ein Fußballturnier mit Jugendmannschaften aus den Partnerstädten Dresdens zu planen. Mit Teams von AC Florenz, RC Strassbourg, Dynamo Dresden, FC St Pauli, Zenit St Petersburg, Red Bull Salzburg und Feyenoord Rotterdam wäre da auf jeden Fall ein sehr fettes Ding möglich. Theoretisch! Leider in der Antisportstadt Dresden absolut nicht realisierbar. Jedenfalls fiel mir dabei wieder die Partnerstadt Brazzaville ins Auge, die man in Dresden noch weniger wahr nimmt als den Sport und wollte schauen, ob es da wohl eine offizielle Facebookseite gibt. Der erste Treffer führte mich auf die Seite einer Band. Neugierig geworden (nenn es Flohmarktsyndrom), musste ich dann wenigstens mal reinhören und wahr von Anfang an gefangen von den elf Songs auf „Jetlag Poetry„, einem Album von 2011.

Jetlag Poetry

Sehr charmanten, schmeichelnden und doch hintergründigen Folkpop serviert einem das Projekt, das David Arthur Brown bereits 1997 in L.A. gründete. Aus jeder Note fließt das Fernweh des rastlosen und gleichsam romantischen Kunstliebhabers. „Rather Stay Home“ ist ein schönes Beispiel.

Zur Zeit lebt und arbeitet Brown in Barcelona und arbeitet mit einem Streichquartett an neuen und alten Songs, lässt sich durch Europa treiben, wirkt wie ein Manu Chao mit nordischen Wurzeln und ist es auf jeden Fall wert, weiter beobachtet zu werden.

 

Hier ist mein Favorit.

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