Ólafur Arnalds: For Now I Am Winter

kristin · 19.05.2013 · Keine Kommentare
25. Mai 2013
21:00 Uhr
Kampnagel, Hamburg
VVK ab 23 €
Verlosung
26. Mai 2013
21:00 Uhr
Theaterfabrik, Leipzig
VVK ab 22 €
Verlosung

Jahreszeit hin oder her, Wetter ist eh immer und mit seinem im März dieses Jahres erschienenen Album For Now I Am Winter hat Ólafur Arnalds erneut einen dieser kostbaren Ruhepunkte geschaffen, der es alltagsgestressten Seelen ermöglicht, sich für einen Moment aus aller Hektik zurückzuziehen.

Immer wieder gelingt es Ólafur Arnalds mit seiner Musik die Geschwindigkeit, mit der wir gewöhnlich durch unsere Leben hasten, auszubremsen und Gedanken und vor allem Gefühlen einen Raum zu geben, in dem sie sich geführt von minimalistischen Klavierpassagen und hinreißenden Streichersequenzen, auf eine Art entfalten können, die sich seltsam natürlich und vertraut anfühlt.

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Sin Fang und Pascal Pinon – Chaotischer Tourauftakt in Hamburg

kristin · 18.05.2013 · Keine Kommentare
18. Mai 2013
21:00 Uhr
Schaubühne Lindenfels, Leipzig
AK: 15,- | VVK: 12,- zzgl. Geb.
19. Mai 2013
21:00 Uhr
scheune, Dresden
AK: 15,- | VVK: 12,- zzgl. Geb.

Seit einigen Wochen fallen mit erstaunlicher Regelmäßigkeit isländische Bands über Veranstaltungsorte in deutschen Städten her. Innerhalb kürzester Zeit spielten Retro Stefson und Hermigervill, Borko, Bloodgroup und Sóley in Hamburg, seit gestern sind Sin Fang und Pascal Pinon auf Deutschlandtour und nächste Woche freuen wir uns mächtig auf Ólafur Arnalds.

Dass so viele isländische Bands außerhalb von Island unterwegs sind, könnte etwas damit zu tun haben, dass die isländische Fluggesellschaft Iceland Air alle Künstler unterstützt, die auf dem Iceland Airwaves Festival Ende Oktober in Reykjavík auftreten, erzählte Arnljótur Sigurðsson, der bei Sin Fang und Ojba Rasta in die Basssaiten greift. Nach einem Auftritt auf dem Iceland Airwaves haben die Künstler ein Jahr lang Zeit, sich für gesponserte Flugtickets zu bewerben, um Konzerte außerhalb Islands zu spielen. Ein weiterer Grund, der die Isländer dazu bewegen könnte, vermehrt außerhalb ihrer Heimat zu spielen, erzählt Arnljótur weiter, wäre sicher auch, dass man ja nicht aller drei Tage ein Konzert in Reykjavík spielen könne bzw. möchte.

Egal, woran es liegt, gut, dass es so ist und wir deshalb immer wieder über bekannte Gesichter mit unaussprechbaren Namen stolpern dürfen – interviewt man einmal eine Band aus Island, unterhält man sich zeitgleich mit mindestens einem Mitglied, wenigstens aber dem Bruder, der Freundin oder dem besten Kumpel eines der Mitglieder jeder anderen isländischen Kombo. Bei Sin Fang sitzt Magnús „Maggi“ Trygvason Eliassen am Schlagzeug, der König von Tilbury werden wird, außerdem noch mit Snorri Helgason unterwegs ist und meistens auch mit Borko. Auf dieser Tour mit Sin Fang, erzählt er, habe er sich fest vorgenommen, sich keine Verletzung zuzuziehen, um nicht wieder so viel Geld bei deutschen Ärzten zu lassen.

Warum wir gesten so viel Zeit mit Schwatzen verbracht haben und ich jetzt auch weiß, wer sich hinter der Maske des isländischen Hip-Hop Künstlers Gabríel verbirgt? (Pssst, aus Sin Fang Kreisen ist es keiner!) Der gestrige Abend in Hamburg hatte weit mehr mit Hip-Hop zu tun, als es von einem Sin Fang Konzert zu erwarten war. Der Abend begann … ohne Support. Die Zwillingsschwestern Ásthildur und Jófríður Ákadóttir aka Pascal Pinon hatten vor Tourstart wohl noch ein paar Klassenarbeiten zu schreiben und befanden sich aufgrund weiterer widriger Umstände noch auf der Autobahn, als sie längst auf der Bühne stehen sollten. weiterlesen…

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Honningbarna: Auswärtsspiel in Dresden fällt aus, wir verlosen Tickets für Hamburg

sebastian · 18.05.2013 · Keine Kommentare
31. Mai 2013
20:00 Uhr
Prinzenbar, Hamburg
Einlass: 19 Uhr
VVK ab 16 €
Verlosung

Honningbarna, die mit Abstand beste norwegische Punkrocktruppe der laufenden Saison, muss ihr Auswärtsspiel in Dresden verschieben. Am Tag des Champions League Finales kriegst Du halt nicht mal Fans wie mich zum Punk. Jedenfalls nicht bei einem Finale mit deutscher und bayrischer Beteiligung. Ich gehe davon aus, dass die Jungs das rechtzeitig nachholen!

Von unseren Lesern dürfen sich daher nur die Hamburger auf die Chance freuen, bei uns zwei Freikarten (2*2) für das Konzert am 31.05. in der Prinzenbar zu gewinnen.

Dazu sendet ihr bitte bis einschließlich 25.05. eine Mail an redaktion@mittelstern.de, in der ihr uns entweder was über norwegischen Fußball oder norwegische Musik erzählt, was Euch irgendwie bewegt hat.

Ach, was ich auch gerne wissen würde (zählt nicht für Verlosung). Warum gibt es eigentlich die Scandia-Bar nicht mehr? War da jemals einer von Euch in der Sauna? War doch super eigentlich.

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Sóley – Miss Charming erneut in Dresden

kristin · 15.05.2013 · Keine Kommentare
21. Mai 2013
21:00 Uhr
Schauburg, Dresden
VVK: 16,- zzgl. Geb.
Verlosung

Sóley - 12.5., Kulturkirche Altona - Foto: Marc HerrmannAm vergangenen Sonntag flatterte die Isländerin Sóley durch Hamburg, ließ sich für einen kurzen Moment in der Kulturkirche Altona da nieder, wo sonst vermutlich ein Pfarrer steht und aus der Bibel liest, und sang ihre bezaubernden Lieder.
In Begleitung der beiden »nettesten Bandmitglieder überhaupt«, Jón Óskar Jónsson am Schlagzeug und Albert Finnbogason an Keboard und Gitarre, greift Sóley hin und wieder auch selbst zur Gitarre, spielt Keyboard und bedient die Loopstation ganz so, wie wir sie kennen. Dabei wirkt sie erfreulicherweise wieder wacher, als noch im vergangenen Jahr auf ihrer Tour als Support von Sin Fang.

Sóley - 12.5., Kulturkirche Altona - Foto: Marc HerrmannEin paar ganz neue Stücke hat Sóley dabei, die bislang aber nicht mehr als Skizzen und verschwommene Vorboten des neuen Albums sind, wie sie später am Abend erwähnte. Wenig greifbar bleiben diese auch und verlieren sich zwischen den heißgeliebten Songs ihres Debüts We Sink, deren verschrobene Lyrics Sóley mit ihrem entzückenden isländischen Akzent vorträgt. Miss Charming ist zurück und strahlt wieder. Die Mädchen schwelgen hingerissen, die Jungs arbeiten im Stillen ihre Heiratsanträge aus, die sie Sóley nach dem Konzert am Verkaufsstand überbringen werden.

Sóley arbeitet zur Zeit an ihrem zweiten Album, das voraussichtlich im Frühjahr 2014 erscheinen soll und erst im Sommer darauf will Sóley vielleicht tatsächlich heiraten.

Am kommenden Dienstag, den 21.05. spielt Sóley in der Schauburg in Dresden. Wir verlosen 2×2 Tickets. Um an der Verlosung teilzunehmen, schickt bis 17.5., 18:39 Uhr eine E-Mail an redaktion[at]mittelstern[.]de, Betreff „Sóley“ und erzählt uns welcher Song auf eurer Nichthochzeit/Hochzeit lief oder unbedingt laufen soll. Vergesst bitte nicht, euren vollständigen Namen anzugeben!

Fotos: Marc Herrmann

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Ásgeir Trausti – Vom Leichtathleten zum Popstar

kristin · 13.05.2013 · Keine Kommentare

Ásgeir Trausti (Quelle: Pressefoto)Ásgeir Trausti ist gerade mal 20 Jahre alt und hat nach seinem Schulabschluss ein Album aufgenommen, das in seiner Heimat Island direkt auf Platz 1 in den Charts gelandet ist. Seine Shows auf dem Iceland Airwaves waren bis auf den letzten Platz (über)füllt. Bevor er auch außerhalb Islands groß durchstartet, ergab sich auf dem SPOT Festival die Gelegenheit, Ásgeir ein paar Fragen zu stellen.
Am verabredeten Treffpunkt lief ich geradewegs auf einen Van mit Dresdner Nummernschild zu. Um das Auto hatte sich eine Gruppe Isländer versammelt, Bloodgroup packten gerade ihren Kram zusammen. Da man ja einander auf der kleinen Insel kennt, konnten sie mir gleich bei der Suche nach meinem Interviewpartner weiterhelfen. Am Straßenrand sitzend, mit Mütze, im schmuddeligen Parka und mit seinem bunten Tattoo, das nicht ganz unters Shirt passte, wirkte Ágeir um einiges rockiger, als ich es erwartet habe.

Die begeisterten Beschreibungen seiner sanften, elektronisch angehauchten Folk/Pop-Songs bemühen Vergleiche mit Bon Iver (die Stimme) und James Blake (die Electronics). Dabei hatte Ásgeir mit Musik lange Zeit gar nicht so viel am Hut…

»Ich habe zwar klassische Gitarre gelernt, war aber nie Teil der Musikszene in Island. Vor etwa einem Jahr habe ich die Schule beendet und erst dann ging es los mit den Aufnahmen zu meinem Album. Wir haben einen Song im Radio veröffentlicht. Island ist so ein kleines Land, deswegen geht alles sehr schnell. Du schickst einen Song ans Radio und ein paar Tage später ist es auf einmal schon etwas Größeres. Der zweite Song, den wir veröffentlicht haben, wurde ein großer Hit. Und so ging es dann weiter …«

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SPOT Festival 2013 – Eine Zusammenfassung

kristin · 09.05.2013 · Keine Kommentare

SPOT FestivalAuch in diesem Jahr war das SPOT Festival ein voller Erfolg, musikalisch, menschlich und (neben)beruflich. Mit insgesamt etwa 4500 Besuchern, davon etwa 1000 Delegierten der Musikindustrie und Medien, lag das kleine Festival im wunderschönen Städtchen Aarhus knapp 500 Tickets unter ausverkauft.

Die beste SPOT-Erfahrung beginnt schon auf der Fahrt mit einem der Delegierten-Busse aus Berlin, Köln oder Utrecht über Hamburg. Im launigen Klassenfahrtflair lassen sich Bekanntschaften aus dem letzten Jahr auffrischen, neue Gesichter längst bekannten Namen zuordnen und ganz neue Kontakte knüpfen, um alsbald musikalische Empfehlungen für die kommenden zwei Tage auszutauschen und Pläne zu schmieden.
In diesem Jahr wurde die Busfahrt von Studenten des Studiengangs Music Management der Royal Danish Academy of Music betreut, die auf diese Art aus erster Hand erfahren, was die Delegierten bewegt, was schon gut läuft und was es noch zu verbessern gilt. Musikbusiness und vor allem Musikexport ist den Dänen eine äußerst wichtige Angelegenheit.
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Kites and Komets am Donnerstag im Molotow

kristin · 06.05.2013 · Keine Kommentare
9. Mai 2013
21:00 Uhr
Molotow, Hamburg
VVK 5, AK 6, Verlosung

Ganz frisch vom SPOT Festival kommen die Kopenhagener Kites and Komets zur alternativen Herrentagsgestaltung nach Hamburg ins Molotow; mit nicht viel mehr als einer 2012 (bislang nur in Dänemark) erschienenen EP, einem soeben unterzeichneten Plattenvertrag mit EMI und der heute veröffentlichten Single „She Lives in Neon Lights“.

Wie schier unzählige andere dänische Bands spielen auch Kites and Komets zugängliche Elektropop-Songs, die im „organic“ Live-Setup aus Percussions, Drums, Gitarre, Bass und Keyboard in melodiösen Indierock- und Popmomenten verflimmern. Sänger Mikael Kærsgaard, dessen Soloprojekt Kites and Komets ist, trägt natürlich Vollbart und verfügt über charismatische Stimme und Ausstrahlung.

Auch wenn Kites and Komets sich damit (noch) nicht in jedem Moment von all den anderen guten Bands ihres Genres abheben können, unterhalten sie mit ihrer Show unbedingt. Und mit etwas Glück steht der Gewinner oder die Gewinnerin unserer Freikartenverlosung inklusive dem Herrn oder der Dame der Wahl auf unserer Gästeliste zur schönsten Dänemarksehnsucht für diesen Donnerstag.

Schickt bis Mittwoch, den 8.5., 10:42 Uhr eine E-Mail an redaktion[at]mittelstern[.]de, um an der Verlosung teilzunehmen. (Und bitte denkt daran, euren vollständigen Namen dazuzuschreiben!)

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Efterklang am 11.05. in Dresden

andrea · 06.05.2013 · Keine Kommentare
11. Mai 2013
21:00 Uhr
Reithalle @ Strasse E, Dresden

Ein Facebookpost über Efterklang würde mit zahlreichen Herzen versehen werden, da die Musik der Dänen genau diese öffnet, Weite schafft und Gänsehaut, im Detail Größe suggeriert. Am Samstag dieser Woche gastiert das Trio in Dresden, leider werden wir selbst nicht vor Ort sein können (*jammer) – aber eine dringende Empfehlung sei hiermit ausgesprochen. Im September 2012 veröffentlichten Efterklang ihr viertes Album „Piramida“, über dessen Entstehung sie schreiben:

The album is inspired by an expedition to the ghost town of Pyramiden on the island of Spitsbergen just 1000km from the North Pole. Mads, Casper and Rasmus traveled to Piramida in August 2011 and brought home a library of more than a 1000 field recordings that were used in the making of the songs on the album.

The album features guest appearances by Nils Frahm (piano), Peter Broderick (piano, violin), Earl Harvin (drums) and the 70-piece Danish girls choir; Sønderjydsk Pigekor.

Ob sich Klangspektrum und Ideenreichtum der Band in der Reithalle entfalten können, darf gern berichtet werden, ich sehe die Musiker eher auf Theaterbühnen, in leicht verwunschenen Kontexten.


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