Snorri Helgason im Thalia

andrea · 30.11.2012 · Keine Kommentare
6. Dezember 2012
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 10 € / AK: 12 €

Vor etwa anderthalb Jahren stellte ich Snorri Helgason ausführlich mit Videos und Streams verlinkt in einem Beitrag vor. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer, dass Snorri samt All-Star-Band (mit Musikern von Múm, Sin Fang, Hjaltalin) nun auch in Dresden vorbeischaut, passenderweise mit seinem Album „Winter Sun“ am Nikolaustag. Ein Glühwein vorher und vielleicht ja auch erste Stapfen im Schnee.. dann rein in plüschige Kinosessel und zur Ruhe kommen.

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Scott Matthew’s Personal Hit Parade

andrea · 29.11.2012 · Keine Kommentare
3. Dezember 2012
19:00 Uhr
Societaetstheater, Dresden
VVK 8 € / AK 10 €

Scott Matthew, Barde mit Bart, mutig zerbrechlich, singt als Rausschmeißer bei seinen Konzerten mit Vorliebe Coversongs.

Im Mai 2012 präsentierte Scott Matthew erstmalig beim Orange Blossom Festival seine persönliche „Hitliste“, bei der er auf seine eigene, ganz besondere Art und Weise seine Lieblingssongs von anderen Musikern interpretierte. Mit diesem Programm ist er jetzt im Societaetstheater zu Gast.

Eigentlich eine sehr interessante Frage, welche Musik Musiker privat am liebsten auflegen, zum Joggen mitnehmen oder bei Autofahrten genießen. Von Reptile Youth wissen wir ja, dass sie nicht mal ihr eigenes Album hören.

Scott Matthew’s personal hit parade – mit Interpretationen von Morrissey, Neil Young, Withney Houston, Rihanna und sicher auch einigen anderen Überraschungen.

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Soundcheck: Battlekat

andrea · 29.11.2012 · Keine Kommentare

Fans von The Knife sollten hier mal reinhören: Battlekat aus Dänemark sorgen ganz schön für Tanzflächenalarm, nicht ohne den Kopf hängen zu lassen und sich mit dunkler Schwere zu umhüllen. Heftiger 80er Einschlag trifft knatschige Stimme und was erstmal eher abschreckend klingt, schiebt dann doch gewaltig nach vorn. Wer schnarchiges Gesäusel also gerade über hat, ist hiermit bestens bedient.


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Neukommer: Sound of Dresden Reloaded und Flying Music Circus in der heißen Phase

sebastian · 28.11.2012 · Keine Kommentare

In der aktuellen Ausgabe des DRESDNERs verkündet das Kulturmagazin eine Neuausrichtung des Band- bzw. Songcontests. Leser des Mittelsterns ahnen, dass ich mich darüber freue, wenn das neue Konzept (Jury, attraktive Preise) „das Niveau und die Bedeutung erhöhen“. Das Finale findet außerdem erstmals in der Groovestation statt und nicht in der scheune. Leider ist allerdings die Website des Contests derzeit nicht erreichbar (sonst hier). Ab dem 01.12. soll eine Crowdfunding-Aktion auf Dresden-Durchstarter durchgeführt werden, um den Mehraufwand des neuen Konzepts zu finanzieren.

Auf gleiche Art und Weise sucht der Flying Music Circus gerade auf Visionbakery Mitstreiter für die Finanzierung der Vinyl-Promo der tollkühnsten und bezaubernsten Bands des Freistaats. Von den benötigten 500,00 EUR sind bereits 355,00 EUR eingenommen. Vinylfetischisten und Nachwuchsförderer können das Projekt mit Beträgen ab 12,00 EUR unterstützen und dabei eine streng limitierte Doppel-LP mit Bands wie Polis, Leo hört Rauschen., Harry Bushh und vielen anderen abfassen.

Nachlesen: Was ist Crowdfunding?

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Conceptual Vandalism – Ausstellung mit Rahmenprogramm zum Writing auf Zügen

andrea · 27.11.2012 · Keine Kommentare
30. November 2012
20:00 Uhr
Motorenhalle, Dresden
Eintritt frei
5. Dezember 2012
20:00 Uhr
Motorenhalle, Dresden
Eintritt frei

„Conceptual Vandalism“ Contemporary Art on Trains. Urban Script Continues 2012

Mitte der 1980er schwappte das US-amerikanische Phänomen U-Bahn Wagen zu besprühen nach Europa über. Da es in wenigen Städten großflächige Metrosystem gab, konzentrierte man sich auf andere Nahverkehrsmittel . S-Bahnen und Regionalzüge schienen das perfekte Pendant zu sein, um die amerikanischen Vorbilder zu imitieren. Die Writing Ideologie “Schreibe deinen Namen so oft wie nur möglich auf Zügen” wurde dabei übernommen.

Seit 2000 sind neue Tendenzen zu entdecken. Das simple Namedropping wurde einer Gruppe Sprüher zu langweilig. Sie entwickelten neue Strategien auf Zügen zu malen. Bis 2009 war es eine kleine Gruppe an Zugkünstlern, die sich vom klassischen Writing auf Zügen getrennt haben. Seitdem scheinen, durch den Einfluss des Internets, immer mehr Writer das “Züge Verkunsten” als ernsthafte Strategie zu begreifen.Conceptual Vandalism fasst eine Gruppe Zugmaler zusammen, die bereits vor 2009 im non-writing Kontext konzeptuell auf Zügen arbeiteten.

Die Originalkunstwerke werden in Deutschland immer binnen kürzester Zeit zerstört. Die Fotografie ist das am weitesten verbreitete Medium zur Dokumentation der Werke. Deshalb zeigt die Ausstellung vor allem dokumentarische Fotografie. Ergänzt wird der Inhalt durch Skizzen, Objekte, Videos und Internetinhalte.

An der Ausstellung beteiligen sich Künstler, die nicht öffentlich in Erscheinung treten. Die Künstler agieren ausschließlich im Untergrund. Zugmalerei ist bis heute illegal und wird strafrechtlich verfolgt.

Seit 2010 sammelt der Kurator Jens Besser auf dem Trainworks-Blog non-writing Zugmalereien im Netz. Nun werden erstmals unveröffentliche Bilder seiner umfangreichen Recherchen gezeigt.

Vernissage Fr 30.11.2012, 20 Uhr
30.11.2012 – 12.1.2013
Öffnungszeiten Di-Fr 16-20 Uhr, Sa 14-18 Uhr
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100 Jahre Freizeit jetzt draußen

sebastian · 26.11.2012 · 1 Kommentar

Die Debüt EP „100 Jahre Freizeit“ der Dresdner Indieband Band Leo Hört Rauschen. ist ab sofort als Download und CD erhältlich. Die vier Songs der EP wurden im Sommer dieses Jahres im Studio Erde(Berlin) von Johannes Göpelt aufgenommen. Zu Hören ist auf „100 Jahre Freizeit“ ein Mix aus anspruchsvollen deutschen Texten (NDW/Hamburger Schule) und kraftvollem Indierock. Neben Mikrokosmos23 (neue LP im Januar!) haben LHR. derzeit sicher den interssantesten deutschten Krachpop in Dresden zu bieten.

Zum Eröffnungssong „Gold“ erschien ein Fabian Pieper (HH) gedrehtes Video, bei dem sich eine junge Frau in einer blutroten Badewanne suhlt. Wahrscheinlich das RückenWärmeBad von Tetesept (Tipp!).

Im Januar 2013 sind Leo Hört Rauschen. im Rahmen des Gemeinschafts-Projekts der sächsischen Musikmetropolen Leipzig, Chemnitz und Dresden „Flying Music Circus“ auf Mini-Tournee:

25.01.2013 Dresden – Altes Wettbüro
26.01.2013 Leipzig – Neues Schauspiel
27.01.2013 Chemnitz – Weltecho

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Dikta – What are you waiting for?

kristin · 26.11.2012 · Keine Kommentare
1. Dezember 2012
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden
Special Show! AK: 5 €
Verlosung

Im August dieses Jahres haben Dikta mit Trust Me ihr viertes Album veröffentlicht. Darauf führen die Isländer ihr bewährtes Konzept „eingängiger Indie-Rock/Pop in klassischer Besetzung“ ohne jegliche Veränderung oder Entwicklung fort. Schon im Jahr zuvor hatte sich Andrea darüber gewundert, warum ihr die Songs von Dikta so bekannt vorkommen; Auch Trust Me klingt vom ersten Hören an so vertraut, dass man meint, auf der Stelle mitsingen zu müssen. Nichts stört, nichts hakt, nichts erschwert den Zugang zu diesen Songs und die Stimme von Haukur Heiðar Hauksson ist natürlich noch immer zum Niederknien schön.

Mit all der schönen Harmonie schafft es Trust Me leider nicht, meine Aufmerksamkeit langfristig zu fesseln. Immer wieder driften die Songs zum wenig beachteten Soundtrack in den Hintergrund, wo sie nicht stören und nichts wollen.

War ich von Trust Me also eher enttäuscht, haben es Dikta auf dem diesjährigen Iceland Airwaves dennoch geschafft, mich wieder einzufangen, wie das nachfolgende Video beweist. Im Eldhús, dem kleinsten Venue der Welt, spielten Dikta ein nettes Akustikset und beantworteten mir beim Kaffee danach ein paar Fragen.

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books for sale – Ausstellung

andrea · 25.11.2012 · Keine Kommentare
29. November 2012
19:00 Uhr
Location siehe Text, auswärts

Anja Bohnhof hat gemeinsam mit Weltensammler Ilija Trojanow Kalkutta bereist und bringt uns die indische Metropole als „Stadt der Bücher“ näher. Die Fotografien Bohnhofs gibt es ab dem 29.11. in der Galerie bautzner69 zu sehen.

„Von den Bürgersteigen zu den Durchgängen, von Türen und Treppen bis hinauf zu vollgestopften Dachgeschossen stapeln sich Bücher zu Fassaden, Ecken und Erkern.“

Die Bücher, kleine, vielfarbige Wolkenkratzer, wachsen in College Street in die Höhe. Regale sind Luxus. Aneinander reihen sich bloß die zahlreichen Läden in denen ein Mensch und ein Ventilator Platz finden. In diesen Ein-Mann-Boxen, erhält man, so der Autor, tatsächlich innerhalb kürzester Zeit den Titel, nach dem man sucht. An die hundert Verlage sind in der College Street und ihren Seitenstraßen ansässig, etwa zehntausend Buchverkaufsstände und Läden (der älteste 150 Jahre alt), dazu Papierschneider und Drucker.

„books for sale“ – Fotografie von Anja Bohnhof, Dortmund
Zur Arbeit ist die Publikation: „Stadt der Bücher“, Ilija Trojanow und Anja Bohnhof im Verlag LangenMüller, Frühjahr 2012, erschienen.

(Zitate übernommen aus der Buchkritik auf dradio)

29.11.2012 bis 19.1.2013
Eröffnung am Donnerstag den 29.11.2012 um 19 Uhr
Bautzner Strasse 69, 01099 Dresden

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Tilbury – Excorcise the drama

kristin · 23.11.2012 · Keine Kommentare

Tilbury - Foto: Lilja Birgisdóttir, Illustration: Hugleikur Dagsson (Quelle: Facebook)Mit ihrem schwärmerischen Synthiesound erzeugen Tilbury eine unbestimmte Wehmut, die mich irgendwo zwischen Fern- und Heimweh erwischt. Auf zurückhaltende Art erzählen die Songs auf dem Debütalbum Exorcise (2012, Record Records) von Abschieden und sehnsüchtigen Erinnerungen. Exorcise strotzt nicht gerade vor überschäumender Lebensfreude, bleibt in der Grundstimmung aber gefasst und deutet vorsichtig in Richtung Hoffnung.

Zurückhaltend gaben sich die Isländer auch bei ihrem Auftritt im Harpa zum diesjährigen Iceland Airwaves. Das mag daran liegen, dass Tilbury als Band noch so neu im Geschäft sind, dass sie in diesem Jahr ihr erstes Airwaves überhaupt gespielt haben. Vielleicht sind die fünf aber auch generell keine Männer für das große Drama.

Vor ihrem Auftritt auf der großen Bühne spielten Tilbury am frühen Mittwochnachmittag im Eldhús, dem kleinsten Venue der Welt, ein Akustikset vor nur zwei Zuschauern. Danach beantworteten sie im Café nebenan höflich und geduldig meine unvorbereiteten Fragen.

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Talking About Songs in My Neighborhood – Gänsehaut und hartes Brot

sebastian · 22.11.2012 · Keine Kommentare

Das PPZK-Songwriterfestival „Talking About Songs in My Neighborhood“ basiert auf der Idee, dass die beteiligten Künstler des Festivals nicht nach und nach als geschlossene Einheit die Bühne entern (und verlassen) sondern das geplante und spontane Miteinander im Vordergrund steht. Ein Experiment! Gefährlich auf der Grenze balancierend zwischen öffentlicher Probe (meist anstrengend) und diesen kribbelnden Momenten, in denen Live-Musik für aktiv und passiv Beteiligte zum Zentrum der Welt wird und man weiß, dass man etwas ganz Großem beiwohnt. Hartes Brot und Gänsehaut…

Insgesamt sind sechs Singer-Songwriter in folgenden Locations am Start, die alle nicht zu den bekanntesten ihrer Zunft zählen, aber durch die Bank weg mit sehr viel Talent und Leidenschaft im Gepäck anreisen.

23.November 2012 – Horns Erben Leipzig
SUSIE ASADO (Chicago)
ENRIQUE VERGARA (Madrid)
THE WOODWARDS (Amsterdam)

23.November 2012 – Veraenderbar Dresden
PAOLO SAPORITI (Milano)

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