Iceland Airwaves 2012 – Eine Zusammenfassung

kristin · 12.11.2012 · 3 Kommentare

IslandponysI’m in love mit Island. I’m in love mit Reykjavík. I’m in love mit Iceland Airwaves. In love love love.

Atemberaubende, karge Landschaften mit schneebedecktem Berggipfelhorizont, endlose schwarze Strände, verschlafene Örtchen und – dank spontaner Vernetzung des Mittelsterns mit dem dänischen Musikexport – ein Ausflug auf isländischen Ponyrücken: Eine kurze Vor-Festival-Auszeit führte mich zu immer guter Musik ein Stück an der Südküste Islands entlang. Die kleine Insel zeigte sich von ihrer kalten, aber immer sonnigen Seite.

 
Iceland Airwaves 2012Harpa // Iceland Airwaves 2012Zurück in Rejkjavík donnerte bald ein ausgewachsener Sturm um die Häuserecken, der vermummte Menschlein haltsuchend durch die Straßen fegte, dabei das Bier aus ihren Bechern pfiff und die ganze Stadt mit einem klebrig-stumpfen Salzfilm überzog. »Das wird immer das Airwaves mit dem Wind für mich sein«, sagte Sóley als wir am Sonntag kurz die vergangenen vier Tage auswerteten. Raues Wetter, Wind und Regen sind in Reyjavík Anfang November bestimmt nichts Ungewöhnliches, aber das diente sogar den Einheimischen zum Gesprächsthema Nummer 3, gleich nach »Welche Bands hast du schon gesehen« und »Welche Bands wirst du dir noch anschauen?«.

 
Als es auch am dritten Tag nicht aufhörte zu winden, richteten die Veranstalter einen Shuttlebus-Service für die 500 Meter zwischen Reykjavik Art Museum und Harpa ein. weiterlesen…

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Great Lake Swimmers – Quiet Your Mind

andrea · 12.11.2012 · Keine Kommentare
15. November 2012
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden

Es muss 2006 gewesen sein, als ich die mir bis dahin unbekannten Great Lake Swimmers aus Kanada zum ersten Mal live im Beatpol sah. Damals fanden sich leider nur sehr sehr wenige Menschen zum Konzert ein, diejenigen aber, die dem Konzert beiwohnten, erlebten einen der besonderen Momente, in denen Publikum und Künstler sich selbst genügen, in der Musik verlieren und das fast schon exklusive Beisammensein genießen. Sänger Tony Dekker schickte gegen Ende des Auftrittes seine Bandkollegen an die Bar und performte noch einige Stücke solo, ohne dass es auch nur ansatzweise so wirkte, hier würde sich einer in den Vordergrund spielen wollen. Vielmehr teilte er nur noch mehr Verletzlichkeit mit den Anwesenden. Großartiges Konzert, das mich dazu veranlasste, fortan so ziemlich alle Platten zu kaufen, die die Band herausbrachte.

Der sehr traditionelle Americana/Folk der Kanadier spiegelt sich auch auf dem mittlerweile fünften Album „New Wild Everywhere“ wider, das im April dieses Jahres erschien. Wie immer provoziert es Bilder von Getreidesilos, Staub und endlosen Straßen, beschleunigt aber durchaus auch mal Richtung Rock.


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