Lydmor – Get out while you still can

kristin · 18.10.2012 · Keine Kommentare

LydmorAls Bottled In England vor knapp zwei Wochen durch Dresden donnerten, hatten sie nicht wie angekündigt die Sängerin Katrine Brocks dabei, sondern ein ganz neues Gesicht: Jenny Rossander. Den kurzen Augenblick der Enttäuschung hätte ich mir sparen können! Jenny ergänzte mit ihrer Stimme und ihrer Art der Performance die Show von Bottled In England um wieder eine neue, spannende Facette.

Aber wer ist eigentlich dieses Mädchen und wo kommt sie auf einmal her? Dazu hatte Jenny einiges zu erzählen. Unter dem Namen Lydmor macht sie großartige elektronische Pop-Musik und das, zumindest in Dänemark, ziemlich erfolgreich.

»Meine ersten beiden Singles, Electric Mistress und Young, liefen auf dem dänischen Radiosender P3 und die dritte, Lamppost Light, war im Frühjahr für einige Wochen einer der meistgespielten Songs auf dem alternativen Sender P6. Das war ziemlich cool.
2012 war bisher ein großartiges Jahr für mich. Ich habe mein Album über eine der größten dänischen Plattenfirmen veröffentlicht und war viel in Dänemark unterwegs. Ich habe ein paar tolle Konzerte gespielt – mit meinem ganz neuen Solo-Set, bei dem ich ganz alleine auf der Bühne stehe, mit meiner Band und mit einigen anderen Acts.«

Ihr Debütalbum A Pile Of Empty Tapes hat Lydmor im Mai dieses Jahres in Dänemark auf Copenhagen Records veröffenlicht. Jonas Tranberg, der u.a. auch einen großen Einfluss auf Asbjørns Debüt Sunken Ships hatte, hat auch das Album von Lydmor produziert.

»Wir haben ungefähr ein halbes Jahr im Studio daran gearbeitet und Jonas hat mir sehr geholfen, meinen Sound zu entwickeln. Er hat sich hauptsächlich um das nerdige Zeug gekümmert, wie das Mixing – was ich ungefähr so spannend finde, wie nach einer Party abzuwaschen – und alles was Spaß macht, hat er mir überlassen.« weiterlesen…

twitter share buttonFacebook Share

Watch out, die (Moop) Mama ist im Haus

special guest · 18.10.2012 · Keine Kommentare
19. Oktober 2012
22:00 Uhr
scheune, Dresden
VVK: 12 € // AK: 15 €

Dass Mehmet Scholl Fußball liebt, muss man wohl den wenigsten erklären. Dass er aber ein genauso begeisterter Musikfan ist und 2011 das Label Millaphon ins Leben rief, ist wahrscheinlich weniger bekannt. Anstoß für die Gründung gab eine einzelne Band, die er gemeinsam mit seine beiden Kollegen unbedingt unterstützen wollte: Moop Mama.

weiterlesen…

twitter share buttonFacebook Share