With Us Until You’re Dead. Dave Pen im Interview zum neuen Album von Archive

· 12.08.2012 · Keine Kommentare
24. Oktober 2012
20:00 Uhr
Alter Schlachthof, Dresden
VVK ab 22,70 €
Verlosung

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Archive und Dresden verbindet eine ganz besondere Geschichte. Über die britische Crowdfunding-Plattform Pledge Music haben zwei Fans aus Dresden gleich dreimal Gutes getan: Einen großen Beitrag zur Realisierung der DVD Live in Athens geleistet, damit indirekt ein von Archive ausgewähltes Hilfsprojekt (eine Musikschule für Kinder in Ghana) unterstützt und Pollard Berrier und Danny Griffiths im Februar 2011 für ein DJ-Set ins Alte Wettbüro geholt.

Im Oktober kommen Archive wieder nach Dresden; Mit neuem Album, einer neuen Sängerin und der zugehörigen Live-Show. Und vielleicht ergibt sich ja sogar eine Gelegenheit für ein weiteres DJ-Set…
Für die Show im Alten Schlachthof verlosen wir 1×2 Freikarten. Die Teilnahmebedingungen findet ihr unter dem Interview.

With Us Until You Are Dead, das inzwischen achte Album (alle Live-Alben und den Soundtrack Michel Vaillant nicht mitgezählt) von Archive, erscheint Ende August. Ging es auf den Vorgängern Controlling Crowds I – IV mit dem Schwerpunkt Kontrolle um eher gesellschaftliche und politische Beobachtungen, konzentriert sich das Kollektiv um Darius Keeler (Keyboard, Streicharrangements) und Danny Griffiths (Keyboard, Soundeffekte) auf With Us Until You Are Dead auf ein sehr persönliches Thema: Liebe. Keine Sorge, Archive haben nicht altersbedingt ins Genre schwülstiger Liebesballaden gewechselt. Selbst positive Emotionen tragen auch auf dem neuesten Werk fast ausnahmslos gedeckte Farben aus kühlem Progressive Rock-Sound mit treibenden elektronischen Beats und epischen Streicher-Arrangements.

»still the lights are far away and the shadows overlay«

Insgesamt vier Vokalisten – Pollard Berrier, Maria Q, Holly Martin und Dave Pen – erzählen von den Facetten der Liebe. Und da Archive sich nicht als Band verstehen, sondern als Kollektiv, in das jeder seine Persönlichkeit einbringt, treffen auf With Us Until You Are Dead vier ganz unterschiedliche Sichtweisen zusammen. Es ist nicht ganz einfach, sich zwischen so vielen Charakteren und Ansätzen auf With Us Until You Are Dead nicht hin und wieder auch zu verlaufen. Aber die Musik von Archive hat schon immer etwas Zeit und einiges an Interpretationslust erfordert, bis man sie sich ganz erhört und für immer ganz fest eingebrannt hat.

Dave Pen (Gesang, Gitarre) sprach mit mir über seinen Platz im Archive-Kollektiv, den Management- und Labelwechsel und seine Gedanken zum neuen Album.

Ihr versteht Archive ja weniger als Band, sondern als Kollektiv um einen festen Kern, der aus Darius und Danny, manchmal wird auch Pollard hinzugezählt, besteht. Wie ist das mit dir, Dave? Wo siehst du dich im Kollektiv, vor allem auch jetzt mit dem neuen Album?
Ja, Archive ist tatsächlich ein Kollektiv um die beiden Gründungsmitglieder Dan und Darius. Maria und ich waren eigentlich die ersten, die mit den beiden zusammengearbeitet haben. Ich war immer mal dabei und dann wieder nicht, wegen meinen anderen Projekten, die ich auch immer schon hatte. Aber für dieses Album jetzt bin ich sozusagen in die Band eingegangen. Also sind wir vier, Darius, Dan, Pollard und ich, jetzt der feste Bestandteil von Archive. Und, um das noch mal zu betonen, das Schöne an Archive und an dem Verständnis als Kollektiv ist, dass man die Freiheit hat, nur mit den Ideen zu arbeiten, die für einen selbst wirklich funktionieren. Mit einer Idee, die sich nicht richtig anfühlt oder zu der man keine Verbindung hat, muss man nicht unbedingt arbeiten. Das ist ziemlich einzigartig. Ich bin in einer sehr guten Position innerhalb des Kollektivs und habe meine eigene Rolle da. Und ich habe die Songs, die ich schreibe, die sich schon etwas von denen von Maria oder Pollard unterscheiden. Auf dem neuen Album habe ich drei Songs. Es ist eine gute Balance zwischen … nein, es ist nicht einfach zwischen vier Sängern auf nur einem Album zu balancieren. Aber meinen drei Songs fühle ich mich sehr verbunden und damit bin ich sehr glücklich.

Wenn du dich deinen Songs so verbunden fühlst – Mal angenommen, du wärst aus irgendwelchen Gründen eines Tages nicht mehr Teil von Archive, kannst du dir vorstellen wie es für dich wäre, wenn jemand anderes deine Songs performen würde?
Ich stelle mir das … nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Als ich 2004 zu Archive kam, das war vor dem Album Lights, da gab es noch keinen einzigen Song, den ich zusammen mit der Band geschrieben habe. Also habe ich etwas gesungen, das ich nicht geschrieben hab. Das hatte ich vorher noch nie gemacht und das wollte ich auch nie machen, um ehrlich zu sein. Aber ich denke, ich bin diesen Songs trotzdem gerecht geworden, auf meine eigene Art und im Sinne der Band, denn es sind großartige Songs. Ich denke, es wäre sehr seltsam Archive spielen zu sehen und jemand anderen die Songs singen zu hören, die ich geschrieben habe. Ich würde vermutlich denken, dass ich träume oder sowas. Ich weiß nicht, ich kann mir das nicht vorstellen. Das zu sehen wäre schon sehr surreal. Ich würde es aber gut finden, wenn jemand einen Song covert. Das ist immer interessant. Aber das ist ja wirklich was ganz anderes. Ich glaube, wenn es jemals dazu kommt, dass jemand anderes mit Archive meine Songs singt, dann bestimmt nur weil ich Astronaut geworden bin oder meine Stimme verloren habe.

Welche Rolle spielt eigentlich Freundschaft in dieser Kollektiv-Konstellation?
Das ist wirklich ein riesiger Teil. Ich denke, das ist ein anderes wundervolles Element von Archive. Wir alle sind richtig gute Freunde. Darius und Dan habe ich ungefähr 1999 kennengerlernt. Wir sind seit langer Zeit befreundet. Und deswegen denke ich auch, dass ich immer weiter mit ihnen arbeiten kann, weil wir Freunde sind. Wir hängen zusammen rum, ich fahre nach London, wenn wir aufnehmen, sie kommen hier her nach Southampton, wo ich wohne. Wir reden über unsere Ideen, spielen Musik, betrinken uns und hängen gemeinsam ab. Wir sind immer in Verbindung, sind also eher Freunde als Arbeitskollegen. Und eine andere großartige Sache daran ist, dass es allen so geht. Wenn einer ein Problem hat, kann er es immer anbringen. Ich denke, wir sind sehr offen miteinander, worauf eine gute Freundschaft ja auch basiert, oder? Man vertraut sich gegenseitig und kann einander sagen was man will und das auch respektieren. Ja, wir sind wohl sowas wie eine große Familie aus Freunden.

 

 
Lass uns über das neue Album sprechen, ich vermisse darauf die Stimme von Rosko John. Warum habt ihr dieses Mal nicht mit ihm gearbeitet?
Wir arbeiten noch mit ihm und wir werden das auch in Zukunft tun, denn ich denke, dass Rosko einen brillanten Teil in das Kollektiv einbringt. Aber auf diesem Album geht es hauptsächlich um Liebe aus verschiedenen Perspektiven, um die verschiedenen Masken, die wir tragen, wenn wir andere Menschen lieben. Ich denke für Rosko wäre das im Moment kein Thema gewesen, auf das er seine Texte kanalisiert hätte. Außerdem arbeitet er auch schon seit einer Weile an einem Soloprojekt. Durch Holly ist das neue Album auch eher ein „gesungenes“ Album geworden, zu dem Raps und Reime nicht so gepasst hätten. Es war einfach nicht das richtige Album für Rosko. Das hat aber keine Bedeutung für die zukünftige Zusammenarbeit.

Mit Holly habt ihr ja ein sehr junges, neues Mitglied in euer Kollektiv aufgenommen. Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit ihr?
Darius hat Holly in London kennengelernt. Die beiden wurden einander vorgestellt und haben sich kurz unterhalten. Darius mochte ihre Stimme. Sie hat allerdings mehr so folkige Sachen gesungen und vermutlich dachte sich Darius, gewieft, wie er ist „Ok, sie hat eine großartige Stimme, aber sie wird auf keinen Fall Folk mit Archive singen. Wir bringen sie dazu in einem ganz anderen Stil zu singen, der zu Archive passt“. Und dann kam sie nach Brighton, um mit Darius und Dan zu arbeiten. Ich denke, es ist vom Persönlichen her einfach perfekt aufgegangen. Ich glaube es war Dan, der mit Holly aufgeblüht ist und der sie wiederum mit seinen Ideen angespornt hat. Aber das alles kratzt nur an der Oberfläche dessen, was ich denke, was sie alles kann. Sie ist jung und hat eine Menge Energie, aber sie ist auch sehr klug. Sie erscheint viel älter, als sie eigentlich ist. Und sie hat eine Menge durch. Ihre Texte sind ziemlich dunkel. Es ist spannend, so jemanden wie sie dabei zu haben.

Ja, sie bringt mit ihren beiden Songs eine Menge frische Energie, Kraft und auch Wut auf das Album. Ich frage mich, wie sie – und vielleicht ihr junges Alter; sie ist 21 – eure Arbeit beeinflusst hat. Ist sie sowas wie eure Vorsorge, nicht zu harmonisch und ruhig zu werden?
Vielleicht, ja. Sie hat auf jeden Fall etwas Jugendliches eingebracht. Wir haben es aber nicht darauf angelegt. Ich glaube sie bringt ein neues großartiges Element in Archive ein, eine extra Farbe. Für mich ist das eine Neonfarbe, sehr elektrisierend, ziemlich grell. Ich denke, das ist gut, denn Controlling Crowds I – IV war definitiv die dunklere Seite von Archive, alles eher zusammengeschnürt und verschlossen. Das neue Album lässt einfach mehr raus und ist deshalb auch energetischer.

Ich frage mich immer, wie ihr entscheidet, wer welchen Song singt. Immer der, der auch die Idee dazu hatte oder die Lyrics geschrieben hat?
Ich persönlich denke immer, dass ich mir das selbst aussuchen kann, wenn ich eine Idee habe, an der ich mit Darius oder Dan arbeite. Wenn Darius und Dan schreiben dann hören sie, ob es eher was für Pollard ist oder für Maria. Und ich denke, wenn Pollard eine Idee hat, dann will er sie auch singen, denn es ist seine Vision. Es gibt also verschiedene Herangehensweisen. Für mich persönlich war es noch nie so, dass Darius und Dan mit einer fertigen Idee kamen und gesagt haben, dass ich das singen soll. Ich habe bisher immer von der Grundidee an mit ihnen zusammengearbeitet, so dass ich immer das singe, was ich auch geschrieben habe. Ich habe bisher auch noch nie Texte für jemand anderen aus dem Kollektiv geschrieben. Ich würde das gern mal machen, aber wahrscheinlich würden sie es lesen und sagen „Nein Dave, das ist zu eigenartig, das solltest eher du singen“.

Wie sieht’s mit der Tour aus, werden alle Sänger dabei sein, auch Holly und Maria?
Ja, es werden alle vier Sänger dabei sein. Das wird ziemlich spannend, zwei Frauen und zwei Männer an den Vocals und die ganze Band. Es ist ein bisschen so, als wären wir eine moderne, verrückte Avantgarde-Version von Abba. Wahrscheinlich ist das Darius‘ Plan – die neuen Abba zu erschaffen. Nur ohne Schlaghosen und Plateauschuhe.

Ich habe bisher noch nicht genug Zeit gehabt mit dem neuen Album, aber im Moment fühlt es sich für mich so an wie eine lose Geschichten-Sammlung ganz verschiedener Charaktere, was ja auch diesen Kollektivgedanken wiederspiegelt. Wo siehst du die Verbindung zwischen den Songs? Gibt es eine übergeordnete Story, in der alles zusammenläuft?
Die ursprüngliche Idee war, dass sich alles um Liebe dreht. Darum, wie wir alle damit umgehen und wie wir in unserem Leben da durchgehen. Wir alle verlieben uns, wir entlieben uns, wir reiben uns daran auf, wir fühlen uns großartig wenn wir uns verlieben. Es war Darius‘ Idee, er wollte viele dieser Gedanken in diesem Album kanalisieren. Ich denke, da einige von uns ja jetzt ein bisschen älter sind, dass wir reflektieren, wie wir über unsere Beziehungen ruhiger werden. Wir haben geliebt, gehasst und uns durch Beziehungen auch richtig durcheinander bringen lassen. Es war einfach ein guter Zeitpunkt, auf diese persönlichen Dinge zurückzublicken, sie zusammenzuführen und zu hoffen, dass sich andere damit identifizieren können. Dass sie verstehen, um was es geht. Wenn du einen Song wie Hatchet hörst, von Holly, dann spürst du, dass sie mal ziemlich verletzt wurde. Es ist sowas wie ein Rache-Song. Und dann ist da mein Song Conflict, in dem es darum geht, wie man unaufhörlich gegen etwas kämpft. Ob nun darum, etwas zu bewahren oder darum, loszulassen. Es ist merkwürdig … wenn man schreibt, kommt das alles raus. Aber ich denke, dass es schon eine Verbindung zwischen den Songs gibt, einen roten Faden. Wenn du genau hinsiehst, handeln sie alle von Emotionen und Liebe. Aber man muss genau hinhören und sich darauf einlassen, um zu erkennen dass in jedem dieser Songs ein Element der Liebe steckt.

Dein Song Rise ist so ziemlich der einzige auf dem Album, der eine optimistische Perspektive vermittelt, ein sehr passender, schöner Abschluss des Albums. Kannst du mir dazu was erzählen?
Es war einer der letzten Songs, den wir gemacht haben und er basiert auf einem ziemlich alten Gitarrenloop, den Pollard gern verwenden wollte, weil er ihn so gut fand. Ich konnte mir das für den Abschluss des Albums gut vorstellen, denn es ist ja schon ein bisschen chaotisch, sehr farbig und unruhig. Es hat sich sehr natürlich angefühlt, dass der instrumentale Song Calm Now und Rise auf diesem Album voller düsterer Gefühle die beiden Momente sind, die ein bisschen Frieden bringen. Und Optimismus. Bei Rise geht’s darum, dass alles endet und alles wieder beginnen wird. Du denkst: „Das werde ich nie wieder machen“, oder, um beim Thema Liebe zu bleiben, noch dramatischer: „Ich werde niemals wieder lieben“. Aber du wirst. Du wirst wieder anfangen. Es braucht nur Zeit zum Heilen. Ein heilsamer Song, ganz am Ende.

Ihr habt mit dem neuen Album auch euer Management und das Label gewechselt, von Warner Music Group zu Cooperative Music, einem Independent-Label. Warum?
Unser Deal mit Warner und dem alten Management ist ausgelaufen und es war einfach an der Zeit, einen Schritt vorwärts zu machen. Mit dem alten Management fühlte es sich ein bisschen so an, als würden wir uns wiederholen. Wir wollten wieder neuen Auftrieb kriegen. Und wir haben schon ziemlich viel Glück, in diesem Umfeld Platten veröffentlichen zu können. Weißt du, mit Plattenfirmen zu arbeiten ist in diesen Tagen nicht leicht, denn sie müssen sehr vorsichtig auswählen, was sie veröffentlichen. Es sind harte Zeiten, irgendwie. Ich denke Tony, unser neuer Manager, macht für Archive vieles möglich, auf eine Art, die geradeaus und frisch ist. Nicht erst lange rumtrödeln, sondern einfach loslegen. Er glaubt an die Band und er öffnet uns Türen. Ich denke, dass es für uns ein zeitgemäßer Schritt war, auf einem Independent-Label zu veröffentlichen, weil wir die komplette Kontrolle darüber haben, was wir produzieren. Und es ist gut, ein so gutes Label wie Cooperative dabei zu haben. Sie öffnen uns so viele neue Türen. Wir werden in England veröffentlichen, das wollten wir schon so lange und mit Warner wäre es nie dazu gekommen.
Weißt du, ich habe mir neulich hier in England ein Musikmagazin gekauft, ein relativ gutes. Und es war ein Review über uns drin. Das ist ein ziemlicher Meilenstein. Ich bin jetzt seit fast 10 Jahren bei Archive und in der ganzen Zeit gab’s in England nichts von uns.

Das ist wirklich kaum zu glauben, vor allen wenn man das Interesse an euch hier, auf dem europäischen Festland, miterlebt …
Ich weiß. Und für uns ist das natürlich komisch, wir sind alle Briten, wir leben in England. Wir waren wirklich mehr als bereit für ein neues Management und ein neues Label. Ich glaube, wir veröffentlichen das Album auch in Australien und Japan und werden an den Orte gelangen, an denen wir wirklich sein wollen. Wir wollen Archive unbedingt in der Welt verbreiten. Und das wird passieren. Das ist toll, es geht voran.

Lass uns mal eine Überleitung zu Dresden versuchen. Du warst zwar nicht dabei, aber vielleicht kannst du trotzdem was dazu erzählen: Letztes Jahr im Februar waren Pollard, Danny und Darius hier und haben ein DJ-Set in einem kleinen Club gespielt. Ich habe mit einer der Veranstalterinnen gesprochen und es hat sich herausgestellt, dass es dazu eine schöne Geschichte gibt, die mit Pledge zu tun hat und eurer Live-DVD …
Ja, das war für die Live in Athens DVD. Wir haben über Pledge Music Sachen verkauft, um die DVD zu finanzieren. Handgeschriebene Textbücher, alte Demos, Vinyl und einige andere Sachen. Und eben auch, dass wir vorbei kommen und ein DJ-Set spielen, wenn jemand eine bestimmte Summe dafür zusammenbringt. Ja, es war jemand aus Dresden, der das möglich gemacht hat. Ich war nicht da, aber gibt’s in Dresden eine Bar, die The Big Lebowski heißt?

Ja, die gibt’s. Aber der DJ-Gig war im Alten Wettbüro.
Ich war ja noch nie da, aber ich glaube wenn wir im Oktober in Dresden spielen, haben wir anschließend einige Tage frei, weil Smiley, unser Drummer, nach Hause fliegt um zu heiraten. Ich bin mir nicht sicher, aber irgendwas habe ich über diese Big Lebowski Bar gehört.

Es ist eine der beiden Bars in Dresden, in die man gehen kann, wenn sonst nichts mehr offen hat.
Ich weiß nicht, Danny redet schon seit langem davon und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir nach unserer Show in Dresden einen Tag frei haben. Vielleicht sollten wir versuchen, noch ein DJ-Set in Dresden zu arrangieren. Wir lieben DJing. Vor allem wenn wir solche freie Tage haben… da gibt’s sonst nichts zu tun und ein DJ Set in Dresden könnte Spaß machen.

Na mal sehen.
Eine letzte Frage noch: „With Us Until You’re Dead“ – ist das ein Versprechen?

Ich weiß nicht, kommt darauf an, wie lange wir leben. … Ja, das ist ein ziemlich seltsamer Titel. Wir haben mit einigen anderen Ideen gespielt, aber es gibt da diese Zeile in Conflict: „with us until we’re dead“. Wir dachten, wir ändern das ein bisschen ab. Wir meinen damit aber nicht, dass unsere Fans mit uns sind, oder wir mit ihnen, bis sie tot sind. Es einfach ist so eine Art Erkenntnis. Alles was wir haben ist irgendwie bei uns bis wir tot sind.

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Wir verlosen 1×2 Freikarten für das Konzert von Archive am 24. Oktober unter allen, die uns bis zum 21. Oktober, 21 Uhr eine E-Mail mit entsprechenden Betreff und ihrem vollständigen Namen an redaktion[at]mittelstern[.]de schicken.

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