WochenendEinklang: Sakaris / Kiasmos / Imaginary War

· 22.06.2012 · Keine Kommentare

Das Wochenende klingen heute drei Künstler ein, die derzeit an ihren Debütalben basteln bzw. damit gerade fertig geworden sind. Von Dänemark über die Färöer Inseln nach Island und Norwegen bis nach Jena hängt das alles irgendwie zusammen.

Sakaris, an dem ich beim SPOT Festival Interview geübt habe, hat gestern mit einem traurig-schönen Video „I Have Beautiful Eyes“, die erste Single seines kommenden Debütalbums veröffentlicht. Wie Sakaris im Mai schon angekündigte, ist dieser neue Song um einiges ernster und dramatischer als die Stücke auf seiner EP Darling und durch die Stimme von Greta Svabo Bech überraschend anders geworden. Am Mixing tobte sich Janus Rasmussen aus, gemastert hat … Nils Frahm.

 
Janus Rasmussen stammt wie Sakaris von den Färöer Inseln und lebt jetzt in Island. Neben seiner Hauptbeschäftigung Bloodgroup, den Mixingtätigkeiten und seinem Soloprojekt Djór ist er gemeinsam mit Ólafur Arnalds auch noch in der Minimal Techno-Formation Kiasmos unterwegs. Das Debütalbum soll Ende des Jahres erscheinen. Zum Song Thrown hat der Norweger John-Erling Holmenes Fredriksen dieses tolle Video veröffentlicht.

 
Die Überleitung zu Videopremiere Nummer Drei gelingt nicht ganz so flüssig, aber was soll’s. Neben Axel Kunz von Nothing But Hope And Passion durfte ich beim SPOT Festival sitzen, während er Asbjørn interviewte. Axel ist Schlagzeuger der Synthiepop-Combo Imaginary War aus Jena/Ulm/Würzburg. Das Quartett veröffentlichte heute mit einem ziemlich bedrückenden Video die Single „The Tide Has Turned“. Am 27. Juli erscheint ihr Debütalbum „Replacing the Ghosts“. Mit so viel Schminke und Synthies erinnert mich das sehr an längst vergangene Zeiten, in denen der Höhepunkt jedes Wochenendes die patchoulivernebelte Düsterdisco auf dem Dorf war.

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