Soundcheck: Rangleklods

· 05.06.2012 · Keine Kommentare
29. Juni 2012
03:00 Uhr
Location siehe Text, auswärts
Fusion Festival, Lärz
Palast der Republik

Rangleklods klingt gut, heißt aber nichts. Nicht mal im Dänischen ist es ein richtiges Wort und deswegen spielt auch die Aussprache keine Rolle. Nur die Musik von Esben Andersen macht aus Rangleklods einen Namen und verbindet diesen mit einem speziellen Sound und Bedeutung.

Mit seinem Debüt „Beekeeper“ besetzt Rangleklods perfekt das Leergefühl zwischen einer Nacht im Club und neuem Tatendrang. In diesem Moment, der zwischen depressiver Katerstimmung und euphorisch aufflackernden Erinnerungsfetzen, immer viel zu lange dauert, führt Esben Andersen an seiner entrückten Stimme durch eine düstere Klanglandschaft. Analoge Gitarrenparts wabern auf großen Beats umher und verbinden sich mit synthetischen Sound-Details zu einer kühlen, klaren Atmosphäre.

In seiner dänischen Heimatstadt Århus hat Esben Andersen das Masterstudium im Fach Elektronische Musik absolviert und lebte in den letzten Jahren einige Zeit in Berlin, was den Sound von Rangleklods stark prägte. Inzwischen lebt Esben in Kopenhagen.

2011 veröffentlichte Rangleklods die EP Home, das im März 2012 erschienene Debütalbum „Beekeeper“ (A:larm) ist bislang ausschließlich in Dänemark erhältlich.

Rangleklods arbeitet gerade an einer Tour – die momentan bestätigten Auftrittsorte in Deutschland (Köln, Hamburg und Kassel) werden hoffentlich bald um weitere ergänzt. Bei den Live-Shows vervollständigt Tikki Hasselriis Jensen Rangleklods an Gitarre und Gesang.

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