Freddy Fischer geht mit Sehnsucht in der Hand durch Berlin

sebastian · 26.06.2012 · 1 Kommentar

Er war der erste Berliner BMX Meister (kein Scheiss), lebt im betulichen Wilmersdorf (kein Scheiss) und hat ein neues Video (heißer Scheiss): Freddy Fischer liebt Berlin, dit kannste globen!  Ob seine Fangemeinde beim Wandel vom Diskokönig zum Großstadt-Melancholiker  mitzieht, bleibt abzuwarten. Ick find´s jut.

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Thalia Gardens Festival

konzertagenda · 26.06.2012 · Keine Kommentare
19. Juli 2012 bis 21. Juli 2012
Thalia, Dresden

Donnerstag, 19.07.
20:30 Uhr • 20:45 Uhr
Film: Grandma Lo-Fi (Info)
+ Follow The White Rabbit (Facebook)
VVK 8 € zzgl. Gebühren

Freitag, 20.07.
20:30 Uhr • Mighty Oaks (Info)
21:30 Uhr • Sóley (Info | Sóley @Mittelstern)
22:30 Uhr • Joasihno (Info | Joashino @Mittelstern)
+ Follow The White Rabbit
VVK 24,20 € zzgl. Gebühren

Samstag, 21.07.
21:00 Uhr • Kira Kira (Info | Kira Kira @Mittelstern)
21:30 Uhr • Baby Dee (Info | Baby Dee @Mittelstern)
22:00 Uhr • Bersarin Quartett (Info)
23:00 Uhr • Hannes Smith (Info | Hannes Smith @Mittelstern)
+ Follow The White Rabbit
VVK 24,20 € zzgl. Gebühren

VVK für Freitag und Samstag: 37,40 € zzgl. Gebühren
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Auf ein Bier mit John Klein: Nachtrag, Gonjasufi in der Scheune

John Klein · 25.06.2012 · Keine Kommentare

Was Gonjasufi auf seinen Alben präsentiert, ist ein  Seitenweg des Hiphop. Auf einer anderen Ebene gespielt. Es ist alles andere als glatt und alles andere als nur dieser verdammte Straßenmythos in musikalischer Form.
Auf der Bühne wird das alles noch einmal gemischt und mit seiner Präsenz verbunden. Selbst wenn er kurz verschwindet. weiterlesen…

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Soundcheck: All We Are

kristin · 25.06.2012 · Keine Kommentare
30. Juni 2012
17:00 Uhr
Location siehe Text, auswärts
Fusion Festival, Lärz
Karl Kutta Bühne

Und noch so eine Band, die mit sanftem Männer-/Frauengesang an eindringlichen Gitarrenmelodien auf düster pochendem Trommelrhythmus ihr musikalisches Glück versucht. Das ist nicht wirklich innovativ und verleitet dazu, die in der Presseinfo bemühten Verweise auf The XX, Warpaint und sogar Sigur Rós eilig abzunicken: »OK, ein bisschen, aber…«

Seit etwa einem Jahr fließen im Trio All We Are aus Liverpool die norwegischen Wurzeln von Guro Gikling (Gesang, Bass), die irischen von Richard O’Flynn (Gesang, Schlagzeug) und die brasilianischen von Luis Gustavo Santos (Gitarre, Gesang) zusammen. Mit ihrer zweiten EP, „We Hunt“, die im April auf Pyper Tiger Records erschien, gehen All We Are nun auf Fan-Jagd. Den Auftakt blasen sie mit einem stimmungsvollen Video zur Single Cardhouse, die sie außerdem zum kostenlosen Download anbieten.

http://www.youtube.com/watch?v=Wa3EEgTqg-8 weiterlesen…

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WochenAusklang & Soundcheck: Sizarr

andrea · 24.06.2012 · Keine Kommentare

Na aber hallo! In wenigen Sekunden werden Sie auf Play klicken und im Leben nicht erraten, woher diese Jungs stammen. Aus Landau nämlich, Landau in der Pfalz. Landau kann Musik: zeitgemäß und international.

In unserem Posteingang landete vor einiger Zeit die Ankündigung, dass Sizarr im November im Puschkin spielen. Im Pressetext fand sich der etwas hochnäsige Satz „Die polyrhythmischen Texturen ihrer Songs, die sich am modernistischen Konsens-Geklöppel von Animal Collective, Four Tet oder Caribou genau so orientieren wie an archetypischen perkussiven Patterns des Afrobeat.“
Tja und da mir die Combo bis dato unbekannt war, hörte ich mir die zwei drei verfügbaren Stücke mal an. Großartige Stimme! Und auch artige Jungs! Statt nach ersten Auftritten beim Melt, Dockville, On3, hochkarätigen Supporteinladungen und begeistertem Pressecho erstmal Höhe zu kriegen, machen die lieber Abitur. Rebellion steckt immerhin in den Namen: Deaf Sty, P-Money, Gora Sou. Das finde ich zwar überflüssig, Fabian, Marc und Philipp, aber mich fragt ja keiner.

Als der nächste heiße Scheiß gefeiert, werfen die Jungs noch vor ihrem Debütalbum ein reichlich verstörendes Video raus. Dranbleiben, beobachten und wer weiß, vielleicht ist bis November der Hype tatsächlich auch in Dresden angekommen.

Sizarr – Fake Foxes by crazewire

Sizarr – Step by Aír Am

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Interview mit GEMA Sprecherin erhitzt Gemüter. Und womit? Mit…

sebastian · 24.06.2012 · 1 Kommentar

…Urheberrecht!

Ach man, das hört nicht auf mit dem Kommunikations-Desaster GEMA. Ein Interview der Berliner Zeitung mit GEMA Sprecherin Gaby Schilcher erhitzt derzeit die Gemüter (Danke an Spreeblick für die Verlinkung). Und das durchaus zurecht. Es ist schon bezeichnend, dass man der Sprecherin einer musikalischen Verwertungsgesellschaft erklären muss, dass am Ende der Ton der Musik macht.

Nehmen wir nur diesen Teil:

BZ: Die Gema-Einnahmen sind 2011 um 38 Millionen auf 825 Millionen Euro gesunken. Will die Gema die Verluste aus dem Tonträgerbereich durch die Belastung der Veranstalter ausgleichen?

GS: Nein. Das Tonträgergeschäft ist in der Tat vor zehn Jahren mit der Geburt von Napster stark eingebrochen. Aber der Veranstaltungsmarkt boomt, weil Künstler weniger Platten verkaufen und mehr touren, er macht gut ein Drittel der Gema-Einnahmen aus. Den Tonträgermarkt sollte eigentlich der Online-Bereich kompensieren, Youtube und Konsorten, die seit Jahren nichts bezahlen. Die neuen Tarife zielen aber nicht auf höhere Einnahmen. Wir sind froh, wenn wir auf Null kommen.

Stark eingebrochen? Konsorten? Nichts da stark eingebrochen! Jedenfalls nicht die GEMA Einnahmen insgesamt. Und nichts da böses Napster. Und wer sind Konsorten? Ich, der ich brav für einen Tag Web-Radio meine Beiträge fürs Streamen von Musik bezahlt habe? Oder Simfy und Spotify, die doch angeblich alle Deals mit der GEMA haben?

Egal! Die Einnahmen der GEMA sind auf jeden Fall alles andere als kontinuierlich am Sinken wie unten stehende Grafik zeigt. Und für fehlende Umsatzbeteiligung sollte man sich vielleicht eher mal bei den Banken beschweren als bei Shawn Fanning. Warum – gott verdamme – muss selbst ich als Mitglied der GEMA (als Verleger nicht als Komponist) und klarer Bekenner eines starken Rechts für Urheber mich immer wieder so aufregen?

PS: Nein, liebe Piraten, ich wähle Euch trotzdem nicht!

PPS: Grafik kann frei geteilt werden! Backlinks sind aber gerne gesehen :D

 

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So war’s bei Hot Water Music und La Dispute

special guest · 23.06.2012 · Keine Kommentare

Sebastian bat mich einen subjektiven Rückblick zum Hot Water Music Konzert in der Scheune zu schreiben. Gott sei Dank subjektiv! Denn wie kann man bei Bands, die sich beide bereits einen Platz im Herzen erobert haben, objektiv bleiben? Ich versuche nicht allzu sehr in Freudengesänge zu verfallen – auch wenn anzunehmen ist, dass ich dieses Versprechen nicht einhalten werde: weiterlesen…

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Husky Rescue mit neuer EP

andrea · 23.06.2012 · Keine Kommentare

Husky Rescue stammen aus Finnland und machen Electronica Pop mit Männlein-Weiblein-Wechselgesang. Manchmal tatsächlich zum Mitwippen, manchmal auch nur niedlich. Zu niedlich für meinen Geschmack. Im Juli veröffentlichen die Nordlichter eine neue EP namens „Deep Forest Green“ und präsentieren sich auf dem dazugehörigen Pressebild mit Federn geschmückt. Es sind keine fremden Federn, aber auch keine schillernden. Zu leichtfüßig und blass tönt es. Mit dem Austausch der Sängerin hat Mastermind Marko Nyberg der seit zehn Jahren bestehenden Band auch keinen riesigen Gefallen getan. Klar, singen kann Johanna Kalén, aber ihre Vorgängerin Reeta Vestman brachte bei all der lieblichen Klimperei noch eine gehörige Portion Coolness ins Boot, das nun – so meine Prophezeiung – auch keine große Welle mehr machen wird, aber schönen Menschen mit alkoholfreien Cocktails viel Freude. Diesem Husky fehlt der Biss, der will nur spielen.

Älteres Material findet man in der oben verlinkten Soundcloud oder hier:

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WochenendEinklang: Sakaris / Kiasmos / Imaginary War

kristin · 22.06.2012 · Keine Kommentare

Das Wochenende klingen heute drei Künstler ein, die derzeit an ihren Debütalben basteln bzw. damit gerade fertig geworden sind. Von Dänemark über die Färöer Inseln nach Island und Norwegen bis nach Jena hängt das alles irgendwie zusammen.

Sakaris, an dem ich beim SPOT Festival Interview geübt habe, hat gestern mit einem traurig-schönen Video „I Have Beautiful Eyes“, die erste Single seines kommenden Debütalbums veröffentlicht. Wie Sakaris im Mai schon angekündigte, ist dieser neue Song um einiges ernster und dramatischer als die Stücke auf seiner EP Darling und durch die Stimme von Greta Svabo Bech überraschend anders geworden. Am Mixing tobte sich Janus Rasmussen aus, gemastert hat … Nils Frahm.

 
Janus Rasmussen stammt wie Sakaris von den Färöer Inseln und lebt jetzt in Island. Neben seiner Hauptbeschäftigung Bloodgroup, den Mixingtätigkeiten und seinem Soloprojekt Djór ist er gemeinsam mit Ólafur Arnalds auch noch in der Minimal Techno-Formation Kiasmos unterwegs. Das Debütalbum soll Ende des Jahres erscheinen. weiterlesen…

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Von Weirdos und Multifunktionshipstern – Gonjasufi, Sun Glitters und Cuthead am Freitag in der scheune

andrea · 21.06.2012 · Keine Kommentare
22. Juni 2012
23:00 Uhr
scheune, Dresden

Während sich die Konzertsaison so langsam Richtung Open Airs aufdröselt und Fußballspiele das Ausgehverhalten bestimmen, wagt sich die scheune mit einer Late-Night-Show voller Klangcollagen und Soundsphären noch einmal an einen womöglich denkwürdigen Abend. Psychopop, Progressive Hip Hop oder Neo-Soul … alles Genrebezeichnungen, über deren ganz eigene Interpretation man sich am Freitag Gedanken machen kann.

Headliner Gonjasufi hat mit seiner „halluzinogenen Kopfnickermusik“ (Pitchfork) bei Warp ein stimmiges Labelzuhause gefunden, schwirrt musikalisch zwischen Psychedelic, Trip Hop, Lo-Fi und Dub. Es dröhnt und hallt, es knirscht und knistert, kratzig und brüchig die Stimme, das Ergebnis: eine hypnotische Distortion, die in Zeitlupentempo durch die Synapsen rauscht. Keine Ahnung, ob man flirrende Hitze, Weed oder Pilze benötigt, um das zu ertragen oder zu verstehen, ich spekuliere jetzt mal darauf, dass es auch ganz ohne Rauschmittel ein Erlebnis wird.

Nach einer Vergangenheit in der kalifornischen Hip Hop Szene, einem Leben auf den Straßen LAs und Drogenerfahrungen, ist Gonjasufi mittlerweile geläutert, prangert politische und soziale Missstände an, will Wut kanalisieren und Hoffnung stiften. Das aktuelle Album Mu.zz.le findet sich hier im Stream, das Debütalbum „A Sufi And A Killer“ hier. Ich schenke mir jetzt einfach weitere Erklärungsversuche und verweise auf audiovisuelles Material:


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